Drei Dinge braucht der Mann…

Drei Dinge, die auf Reisen bei mir nie fehlen: Kissen, Schlappen und Kulturbeutel

Drei Dinge, die auf Reisen bei mir nie fehlen: Kissen, Schlappen und Kulturbeutel

… Feuer, Pfeife, Stanwell! Ach nee, das war ja die geniale Werbung von Loriot für Pfeifentabak. Also nochmal: Drei Dinge braucht der Mann: Kissen, Schlappen, Kulturtasche. Wer sich jetzt fragt, was das für ein bescheuerter Artikelanfang ist, hat auch vollkommen recht! Dieser Artikel hat nämlich einen eher lustigen Hintergrund: Ich bin mit einem Blogstöckchen beworfen worden. Und zwar von Anja von Travel on Toast. Nun, was hat es mit so einem Stöckchen auf sich? Dieses Stöckchen wird wie ein Staffelstab von Blogger zu Blogger – meistens jedoch an mehrere Blogger parallel – weiter gereicht, so dass am Ende in einer Art Kettenbriefsystem eine ganze Reihe von Bloggern zu ein und dem selben Thema etwas schreiben.

Bei diesem Blog-Stöckchen, welches zuerst durch Axel von der Outdoorseite geworfen wurde, beantwortet jeder teilnehmende Blogger die Frage: Welche drei Dinge sind für Dich unverzichtbar auf Reisen? Und welche drei Dinge das bei mir sind, werde ich Euch nun zeigen, indem ich einen Blick in meinen Koffer gewähre. Denn während mein Technik-Zoo – iPhone, iPad, iPod, Kompaktkamera, Spiegelreflex-Kamera, Laptop etc. – je nach Reise variiert, sind es genau drei Dinge, die immer mit dabei sind:

Das Kissen

Mein Kissen a.k.a. Fritzchen

Mein Kissen a.k.a. Fritzchen

Über seine persönlichen Schlafgewohnheiten spricht nicht jeder gerne. Das nur am Rande, weil es mir egal sein kann. Nun, ich brauche für eine geruhsame Nachtruhe und vor allem zum Einschlafen ein kleines Kissen (bei uns in der Familie auch als „Fritzchen“ bezeichnet). Dieses Kissen von ca. 30 x 30 cm brauche ich unabhängig von der Anzahl oder Qualität der vorhandenen anderen Kissen. Selbst zu Hause benötige ich es, da ich je nach Laune lieber mal etwas höher, tiefer, weicher oder härter mein Haupt betten möchte. Und in Hotels wird dieses Verlangen ohne mein kleines Fritzchen gelegentlich zur Qual, da dort eben die Kissen entweder zu hoch, zu flach, zu hart oder zu weich sind. Aber selten optimal für mich. Das ist kein Vorwurf an die Hotels, aber für mich ein Problem. Und mit meinem eigenen Kissen ist alles kein Problem. Da ich, niemals, nie, nicht auf mein eigenes Kissen verzichten möchte, habe ich irgendwann ein extra Kissen gekauft, welches immer im Koffer deponiert ist, so dass ich nicht mehr vergessen kann, es einzupacken. Netter Nebeneffekt eines eigenen Kissens: Anders als Martina brauche ich keinen Schal um ein fremdes Kissen „beschlafbar“ zu machen 🙂

Die Schlappen

Ein paar ausgelatschte Schlappen

Ein paar ausgelatschte Schlappen

Seit Ewigkeiten trage ich schon „Gesundheits-Latschen“ von Birkenstock. Warum? Fragt nicht. Ich kann auf jeden Fall in den Dingern meilenweit laufen, ohne dass mir die Füße qualmen. Und nach einem langen Tag in „Kunden-Schuhen“ ist es eine Wohltat am Abend im Hotel aus den schicken Schuhen raus- und in die bequemen Schlappen reinzuschlüpfen. Das hier gezeigte Paar ist nur noch eher zweite Wahl und nicht mehr im täglichen Gebrauch. Sie wurden vor einiger Zeit durch ein paar neue Latschen ersetzt (typisch Mann: Ich kaufe immer das gleiche Modell). Seitdem haben die alten ausgelatschten Dinger, die mich schon um den halben Globus begleitet haben, ihren Stammplatz im Koffer, so dass ich auf Reisen nie auf sie verzichten muss. Bei längeren Reisen nehme ich allerdings das neuere Paar mit. Die Birkenstock-Schlappen sind im Übrigen multifunktional: Ich nutze sie nicht nur als Hotel- / Haus-Schuhe, sondern auch als „normale“ Sandale in der Freizeit und als Badelatschen funktionieren sie auch hervorragend. Also genau so, wie Flip-Flops. Nur dass ich auf letzteren nicht laufen kann…

Die Kulturtasche

Obwohl ich davon ausgehe, dass kein kultivierter Mensch ohne Kulturtasche / -Beutel verreist, ist mir dieses Stück wirklich ans Herz gewachsen. Diese Kulturtasche kann ich nämlich hinstellen, wie eine „normale“ Kulturtasche, und ich kann sie auch wie eine „Camping-Kulturtasche“ an einem Haken aufhängen. Letztere Funktion finde ich äußerst praktisch, da es mich immer wieder in Staunen versetzt, wie klein man ein Hotel-Badezimmer gestalten kann. Dass in manch einem Winz-Bad im Grunde genommen gar keine vernünftige Ablagefläche zu finden ist, dürfte schon so manch ein Reisender erlebt haben. Auch wenn ich mich immer darüber ärgere, dass meistens die Ablageflächen im Bad zu klein sind, würde ich gerne – vor allem vom weiblichen Teil einer Leserschaft – erfahren wie Ihr mit dem knappen Platzangebot zurecht kommt. Eure Kommentare sind sehr willkommen!

Meine geniale Kulturtasche von Eagle Creek

Meine geniale Kulturtasche von Eagle Creek

Zurück zum Thema: Ich suchte daher lange nach einem Kulturbeutel, den ich einerseits richtig hinstellen kann, sofern Platz vorhanden, als auch aufhängen kann. „Normale“ Kulturbeutel kann ich nur hinstellen und die Camping-Dinger nur aufhängen. So ist es nun mal. Und so bin ich äußerst glücklich, dass ich vor ein paar Jahren das hier gezeigte Modell von Eagle Creek gefunden hatte. Leider hat der Hersteller vor einiger Zeit die Herstellung dieser Modelle eingestellt, so dass ich zwar weiterhin sehr glücklich mit meiner Kulturtasche bin, aber andererseits mit Grausen daran denke, wenn diese irgendwann mal das Zeitliche segnen sollte.

Aufgehängt und geöffnet - mein Kulturbeutel

Aufgehängt und geöffnet – mein Kulturbeutel

Ein kleines Detail am Rande: Die Kulturtasche hat, wie Kissen und Schlappen, seinen Stammplatz im Koffer. Das heißt, ich packe sie auch nie zu Hause aus. Das bedeutet zwar, dass ich alles, von Zahnbürste über Shampoo bis hin zu Rasierer und Rasierpinsel, doppelt besitze, jedoch auch nichts mehr zu Hause vergessen kann 🙂 Und das finde ich äußerst praktisch!

Das Stöckchen fliegt weiter

Nachdem ich, wie erwähnt, von Anja mit dem Blogstöckchen beworfen wurde, werfe ich dieses nun in die Hände von Phil vom Killerwal, Vanessa von Pureglam.tv und Sarah aka Heimatherz. Ich hoffe, sie fangen es auch auf 🙂
Ach so: Alle bisherigen Beworfenen werden auf der Outdoorseite aufgelistet.

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Veröffentlicht von Ingo Busch

Ich habe schon meinen zweiten Geburtstag an Bord eines Flugzeuges gefeiert und bin seitdem schon viel in der Welt unterwegs gewesen. Als bekennender "Aviation Geek" freue ich mich daher umso mehr, dass ich beruflich viel unterwegs bin und mir daher daher der Stoff zum Bloggen so schnell nicht ausgeht.

7 Kommentare

  1. Kicher, soso Pfeifenstopfen mit Loriot! Das hab ich dir zugetraut, aber die Birkenstock nun wirklich nicht 😀
    Ich glaube, die Anregung mit dem zweiten Satz Alles direkt im Koffer, überlege ich mir auch mal. Ich such jedes Mal nach irgendwas… nervig.
    Fritzchen finde ich super!

    LG Claudi

    • Soso, die Birkenstocks hast Du mir nicht zugetraut? Naja, nicht so schlimm.

      Es freut mich zu lesen, dass meine Neigung die drei wichtigen Dinge immer im Koffer aufzubewahren, eine Anregung für Dich ist, es mir gleich zu tun 🙂

      Und zum Fritzchen: Ich weiß nicht, warum der Begriff bei uns in der Familie Usus ist…

  2. Wuah! Wie bekommst du das ganze Zeug in einen Billigflieger-tauglichen Koffer? Auch wenn das mit dem Kissen keine schlechte Idee ist, wäre damit mein Gepäck schon zu 100% voll.
    Ich nehm‘ das Stöckchen mal gleich auf und schaue mal in meinen Koffer. Der müsste hier ja noch irgendwo rumliegen …

    • Das Zeug bekomme ich natürlich nicht in einen Billogflieger-tauglichen Koffer bzw. ich habe es noch nie ausprobiert. Da ich immer mit aufgegebenem Gepäck reise ist Platz nicht mein Primär-Problem. Eher ist es manchmal die Gewichtsgrenze von 23 KG. Besonders bei der Rückkehr von einer Reise aus den USA 😉

      Ich bin schon gespannt, was in Deinem Koffer liegt…

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  5. Haha, ich finde die Latschen ja am aller Besten. 😀 (Und ja, typisch Mann kauft immer die gleichen. xD)
    Zum Glück hab ich mal bei IKEA (typisch Frau, oder wie?!) auch so eine tolle Kulturtasche gefunden, die man aufhängen kann und somit auch im engsten Bad verwendet werden kann.
    Liebe Grüße
    Christina

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