Hotels, Nürnberg, Schlafen
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Best Western Nürnberg City West

Wenn man montags schon um 8:30 Uhr in Nürnberg beim Kunden sein soll, selber aber in Köln wohnt, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man steht mitten in der Nacht auf, um sich auf den Weg zu machen, oder man fährt schon Sonntag nachmittag los und übernachtet in Nürnberg, um dann ausgeschlafen beim Kunden aufzuschlagen. Ich habe mich für die zweite Variante entschieden und wollte im Best Western Hotel Nürnberg City West übernachten.

Das Hotel ist erst 2006 eröffnet worden und das merkt man dem Haus auch positiv an. Egal ob Rezeption, Lobby oder Zimmer: Alles ist modern und schön.

Außenansicht

Außenansicht

Die meisten der Zimmer sind mit einem kleinen Balkon ausgestattet. Auch sonst sind die modern und schlicht ausgestatteten Zimmer gemütlich eingerichtet.

Blick aufs Bett

Blick aufs Bett

Tisch und Stühle

Tisch und Stühle

Das Bett ist mit das Beste, was ich bisher in einem Hotel erlebt habe. Überhaupt nicht ausgelegen, genau die richtige Härte (aber das ist halt ein sehr individuelles Empfinden) und hier gab es sogar kleine Kissen („Fritzchen“). Sonst führe ich immer ein kleines Kissen auf Reisen mit, welches aber diesmal im Koffer bleiben konnte.

Angenehm ist auch, dass der Kühlschrank im Zimmer nicht als Mini-Bar dient, sondern explizit zur eigenen Nutzung zur Verfügung steht. Damit man aber nicht durstig zu Bett gehen muss, gibt es als nette Geste des Hotels je eine Halbliter-Flasche Apfelschorle und Mineralwasser.

Die kostenlosen Getränke

Die kostenlosen Getränke

Das Hotel wird im großen und ganzen als „garni“ geführt und bietet daher außer einer schönen Hotel-Bar kein Restaurant. Dieses ist aber auch zu verschmerzen, da in der Umgebung mehrer Restaurant und Gaststätten liegen. In der Hotel-Bar gibt es auch ein kostenloses WLAN, während auf den Zimmer der – ebenfalls kostenlose – Internetzugang per Kabel erfolgt. Die Kabel werden an der Rezeption vorgehalten.

Das Frühstücksbüffet (im Übernachtungspreis inbegriffen und mit 4,80 Euro auf der Rechnung ausgewiesen) ist auch prima und lässt kaum Wünsche offen. Der Frühstücksraum ist wie das ganze Hotel auch modern und gemütlich eingerichtet. Alle nordamerikanischen Best Western Hotels, in denen ich bisher übernachtet habe, können sich hiervon eine dicke Scheibe abschneiden.

Leider wurde mein positiver Gesamteindruck ein wenig beim Check-Out getrübt: Zu dem Übernachtungspreis von 61 Euro (gebucht über Hrs.de), den ich absolut fair erachte, gesellten sich dann noch 6 Euro Parkgebühr. Das sind annähernd 10 % des Übernachtungspreises und das ich halte ich für ziemlich überzogen!

Fazit: Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt, prima geschlafen und würde jederzeit wieder dieses Hotel buchen. Nur die Parkgebühren sollten die Betreiber senken.

P.S.: Dies war mein erster Aufenthalt in einem Best Western Hotel außerhalb Nordamerikas. Dort sind Best Western Hotels meistens eher „na, ja“. Im Klartext: Ich habe schon so manch eine siffige Bruchbude erlebt, die aber unter der Best Western Flagge segelt. Aber glücklicherweise habe ich hier genau das Gegenteil erleben dürfen!

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Ich habe schon meinen zweiten Geburtstag an Bord eines Flugzeuges gefeiert und bin seitdem schon viel in der Welt unterwegs gewesen. Als bekennender "Aviation Geek" freue ich mich daher umso mehr, dass ich beruflich viel unterwegs bin und mir daher daher der Stoff zum Bloggen so schnell nicht ausgeht. Zusätzlich blogge ich auch noch auf Pictourist.de vom Fotografieren - nicht nur auf Reisen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr dort auch mal vorbei schaut! Wer technische Unterstützung beim Betrieb oder dem Aufsetzen eines neuen Blogs, sowie dem Umzug eines bestehenden Blogs benötigt, kann mich gerne ansprechen. Ich helfe gerne...

2 Kommentare

  1. dievonort sagt

    6 euro an parkgebühren sind ja wirklich sehr moderat kalkuliert.
    manchmal kann man über preisvorstellungen nur den kopf schütteln.

    • Ingo Busch sagt

      Ich bin der Meinung, dass Selbstverständlichkeiten, wie Internet und eben auch ein Parkplatz im Zimmerpreis enthalten sein sollte.

      Es hätte der Liebe keinen Abbruch getan, wenn das Zimmer z.B. 65 Euro / Nacht gekostet hätte und dann eben der Parkplatz im Preis enthalten gewesen wäre. Denn so bleibt für mich das Gefühl, dass man einen „Schnäppchenpreis“ offeriert, um dann hinterher die Kleinigkeiten extra zu berechnen und so trotzdem den ursprünglich kalkulierten Preis zu erzielen. Das hat für mich immer ein „Geschmäckle“…

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