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Eine SIM Karte fürs iPhone in USA kaufen – ein Erfahrungsbericht

Das Objekt der Begierde: Eine US-Prepaid-SIM-Card

Das Objekt der Begierde: Eine US-Prepaid-SIM-Card

Zu Beginn ein Geständnis: Ja, seitdem ich ein iPhone besitze, bin ich ständig online. Ich möchte es auch wirklich nicht mehr missen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit online gehen zu können. Sei es, um schnell etwas im Internet nachzuschlagen, eine Adresse zu recherchieren oder einfach „nur“ in die verschiedenen Social Media Kanäle rein zu schauen. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

Egal, wie die persönliche Nutzung eines Smartphones aussieht und was man mobil im Internet anstellt: Viele Menschen möchten auch auf Reisen ins Ausland nicht darauf verzichten. Dummerweise machen aber die – teilweise überzogenen – Roaming-Gebühren einen Strich durch die Rechnung. Je nach Mobilfunk-Vertrag und -Provider ist der Spaß des mobilen Internets innerhalb Europas noch bezahlbar. Spätestens in Übersee ist aber bei den Kosten Schluss mit lustig! Aus diesem Grund habe ich mich auf meiner letzten USA-Reise entschlossen, mir eine lokale SIM-Karte für mein iPhone zu besorgen. Aber wie ich feststellen musste, ist dies leichter gesagt als getan.

Noch vor meiner Abreise aus Deutschland habe ich geprüft, ob mein iPhone einen SIM-Lock (oder auch Net-Lock genannt) hat. Hatte es glücklicherweise nicht und somit sollte der Beschaffung einer SIM-Karte nichts im Wege stehen. Zumindest von Seiten der Hardware.

Also ab in die nächstgelegene Shopping-Mall, um eine Prepaid-Karte zu erstehen. Prepaid sollte es sein, weil ich eben keine monatlichen Gebühren bezahlen möchte, bloß weil ich ein paar Male im Jahr in die USA reise. Und ich wollte eben nicht nur telefonieren können, sondern eben auch mobil ins Internet. Ergo sollte es ein iPhone- / Smartphone-Prepaid-Vertrag mit mobiler Datennutzung sein. Vorab hatte ich mich schon bei den großen US-Mobilfunkprovidern AT&T und Verizon informiert. Was ich suchte, gibt es und die Preise hauten mich auch nicht um. Dass mir eine Odysee durch mehrere Mobilfunk-Shops bevor stand, konnte ich nicht erahnen.

AT&T

Nachdem ich die Mall betreten hatte, steuerte ich schnurstracks den Shop von AT&T an. Wie üblich in USA waren die Verkäufer sehr hilfsbereit. Aber das sollte mir nicht weiter helfen. Denn sie konnten mir nur eine „normale“ Prepaid-Karte fürs Telefonieren und SMS verkaufen. Datenoption? Nix da! Geht nur mit iPhones, die auch von AT&T verkauft wurden. Alle anderen iPhones würden nicht unterstützt. Man gab mir immerhin als Tipp mit auf den Weg, dass ich es bei Radio Shack oder eben T-Mobile versuchen sollte.

Verizon

Na gut. Wenn AT&T mir keine passende Prepaid-Karte verkaufen kann oder will, versuche ich es eben bei der Konkurrenz. Diese in Gestalt von Verizon war jedoch schon deutlich weniger motiviert sich mit dem blöden Deutschen mit seinem deutschen iPhone zu beschäftigen. Recht gelangweilt beschied man mir, dass das alles nicht ginge, ich mir jedoch bei ihnen ein iPhone zulegen solle. Wollte ich aber nicht und so gab es auch hier nur den Rat: Versuch‘ es bei T-Mobile.

Best Buy Mobile, Radio Shack und Revol

Da ich normalerweise auf den rosa Riesen aus Bonn nicht ganz so gut zu sprechen bin, wollte ich noch ein paar andere Optionen ausprobieren. Bei Best Buy Mobile (Best Buy ist so etwas wie der amerikanische Mediamarkt) hieß es kurz und knapp: iPhone können wir nicht. Auch nett. Ich fing ab dem Zeitpunkt langsam an, mir darüber Gedanken zu machen, wie sehr Apple die Provider in USA knebeln kann. Bei Radio Shack hätte man mir zwar theoretisch eine Prepaid-Karte verkaufen können, lehnte dies jedoch mit einem „We don’t touch iPhones!“ ab. Auf meine Replik, dass ich schon alt genug sei, um eine SIM-Karte einzulegen, reagierte man allerdings auch nicht. Bei Revol hatte ich gar kein Glück, da man dort nur Handy mit Karte verkauft. Auch gut. Interessant, dass alle drei mich auch wieder an T-Mobile verwiesen.

Last Chance T-Mobile

Also gut. Ich begab mich also auf meinen ganz persönlichen Canossa-Gang. Denn seit Jahre komme ich ohne unsere Telekom und ihre Töchter aus und bin darüber auch sehr glücklich. Aber was soll’s: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Und wenn ich eine Prepaid-Karte inklusive mobilem Internet für mein iPhone haben wollte, musste ich über meinen Schatten springen.

Die beiden Jungs hinter dem Tresen des T-Mobile-Shops machten einen ziemlich nerdigen aber netten Eindruck. Als ich ihnen mein Anliegen schilderte, traf ich auf Verständnis. Sehr kompetent wurde ich zuerst gefragt, ob mein iPhone Netlock-frei sei und wie lange ich denn in USA bleiben wollte. Erste Frage konnte ich mit Ja beantworten und ich sollte knapp zwei Wochen in den Staaten bleiben. Flugs schauten die Verkäufer in ihre Tarif-Tabellen und rechneten sehr schnell aus, dass ich mich am günstigsten stehen würde, wenn ich einen Prepaid-Plan mit täglicher Gebühr wählen würde. Für 3 US-Dollar am Tag könnte ich innerhalb der USA SMS schreiben und telefonieren bis der Arzt käme. Also unlimitiert. Und 200 MB Internet bei 4G-Geschwindigkeit wäre auch inklusive. Nach dem Erreichen der 200 MB würde dann die Geschwindigkeit gedrosselt. Das klang gut. Also habe ich flugs 10 Dollar für die SIM-Karte über den Tresen geschoben und auch direkt 42 Dollar aufladen lassen.

Ein paar Minuten später war alles geritzt und die Jungs von T-Mobile hätten mir auch die Karte eingesetzt und die nötigen Internet-Einstellungen vorgenommen. Wollte ich aber nicht. Und so bekam ich noch ein Info-Blatt mit den Einstellungen in die Hand gedrückt. Abends im Hotel habe ich die Karte ins iPhone gesteckt, die Einstellungen geändert und alles funktionierte wie gewünscht.

Fazit

Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass es so schwierig sein könnte, in den USA eine Prepaid-Karte fürs iPhone zu kaufen. Für andere Smartphones (Android etc.) ist es aber auch nicht viel einfacher, da sich auch hier die großen Netzbetreiber bockig zeigen. Mit einem Androiden sollte es möglicherweise auch bei Radio Shack oder Best Buy Mobile eine passende Karte geben.

So ist es blanke Ironie, dass ausgerechnet T-Mobile das kundenfreundlichste Unternehmen ist und mir weiter helfen konnte. Und mit den 3 Dollar pro Tag bin ich dort noch günstiger weg gekommen, als bei den vorab recherchierten Preisen bei AT&T und Verizon.

Ach so, der korrekte Name des Tarif lautet: „3$ Daily UL Tlk Txt Wb (200 MB 4G) plan„.

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49 Kommentare

    • Hallo, ich habe vor kurzem eine SIM-Karte von Three UK in den USA benutzt (hier in Deutschland bei Saveonroaming gekauft)
      Funktioniert sehr gut weil es sowohl unter T-Mobile als auch At&t geht (aber mit Quadband Mi-Fi, 1900 Mhz)
      Die Karte funktioniert in 17 Ländern zum selben Preis (7 GB für 30 Tage kosten 25 GBP)

  1. Pingback: Der Blick auf die vergangene (Reise-)Woche | Luxushotel-Tester

  2. Klasse! Nun weiß ich endlich, wo ich eine SIM Karte ohne langes Suchen herbekomme. Eine ähnliche Odyssee hatte ich vor einigen Jahren in Vancouver hinter mir, nur ohne Erfolg. Danke für den Tipp, Ingo.

    • Ingo Busch sagt

      Es freut mich, dass ich Dir als Nordamerika-Expertin mit diesem Artikel weiter helfen kann 😉

    • Dieser Beitrag ist mal wieder der Beweis, dass Internet Nutzt!!!
      Habe heute die Odysee hinter mir und werde den selbstbewussten US Verkäufern auf die Pelle rücken!
      Danke für den Beitrag

  3. Pingback: Links der Woche: WordPress, AdSense, Contentmarketing, SIM-Karte USA, Portmonee und Helfen - Hubert Mayer

  4. Hi,

    danke für den Beitrag. Das mit den AT&T Karten und einem anderen iPhone ist nicht nachvollziehbar, vll einen schlechten Verkäufer erwischt.

    Hier hab ich schon mal was dazu geschrieben, ergänze es noch mal um die Vorgehensweise wie es mit AT&T doch geht. Ich nutzte immer AT&T weil das Netz in vielen Städten deutlich besser ist als T-Mobile.

    • Ingo Busch sagt

      In der Tat ist die Netzabdeckung bei AT&T besser als bei T-Mobile. Aber im Endeffekt zählt, dass es geklappt. hat.

      Im Übrigen hatte ich mir Deinen Artikel vorher durchgelesen 😉

  5. Stefan sagt

    Da muss ich sagen spare ich mir doch glatt die Recherche und begebe mich gleich in einen tmobile Laden wenn ich in den USA gelandet bin 😉
    bin auch nicht sooo begeiestert, da ich seit Monaten hier in D Spass mit den Junx habe – allerdings kann ich dann wohl sogar mein iPhone5 mitnehmen, da ich dort noch nen SIM lock von TMobile drauf habe und der sollte dann ja nicht stören.

    • Jens sagt

      Hallo Stefan,
      wenn du wirklich einen (wie z.B. in Österreich üblich) Simlock auf deinem Handy hast, wirst du eine amerikanische T-Mobile karte nicht nutzen können.
      ich weiß nicht, ob du jetzt schon in den USA warst, aber du solltest versuchen, den Simlock vorher zu entfernen um nicht ohne Internet am Handy durch Amerika reisen zu müssen.

  6. mosi sagt

    Konntest du dann mit dem tmobile Netz auch mit 3g surfen?
    weil ich hab mal in anderen Berichten gelesen das es nur mit edge möglich war..

    • Ingo Busch sagt

      Wo 3G verfügbar war, konnte man auch mit 3G surfen. Mein Kollege hatte auf seinem iPhone sogar manchmal die Anzeige „4G“. Allerdings war auch sehr oft nur surfen mit Edge möglich, weil die Netzabdeckung von T-Mobile im Vergleich zu AT&T und Co. manchmal etwas zu wünschen lässt.

  7. Dagmar Brovot sagt

    Hallo Ingo,

    endlich mal ein nützlicher Erfahrungsbericht ohne viel fachchinesisch, einfach, verständlich informativ und gut.

    Bin im September 3 Wochen in den USA und werde sofort einen T-mobile Shop ansteuern.

    Vielen Dank.

    Dagmar

    • Adrian R. sagt

      Hallo!
      Wirklich ein Top-Bericht, der mich jetzt schon mal weiter gebracht hat!
      Aber ich habe noch ne Frage! Wenn ich dieses Angebot 3$ a day nehme. Heißt das 200MB Nutzung pro Tag?
      Ja oder?!
      Und: Wir bleiben 2 Wochen in den USA. Wenn ich jetzt diese Karte kaufe und ich gehe innerhalb der 2 Wochen z.B. nur sporadisch oder jeden 2ten Tag ins Internet. Muss ich dann nur für die Tage die ich online bin bezahlen??

      Vielen Dank schon mal!

  8. Hallo, toller Artikel. Vielleicht noch ein Hinweis, der mich heute von einem Kunden erreichte. Es gibt bei den Iphones sogenannte EMEA Locks. Speziell wohl in den Iphone 4 Modellen, die es verhindern das eine US Karte eingelegt werden kann. Sollte jemand Hilfe benötigen, helfe ich gerne weiter. Viele Grüße Daniel Fritz, ReiseSIM.de

  9. Meine Empfehlung: http://www.simlystore.com dort gibts die USA SIM Karte im AT&T Netz und die Aktivierung wird direkt übernommen. Man muss sich um nichts kümmern. Funktionierte bei mir und meinem Kumpel problemlos. (Nur APN Einstellungen müssen auf den Geräten eingegeben werden)

    • Svenson sagt

      Hab dort schon einmal bestellt – war nicht der Brüller. Netzabdeckung unter aller Kanone (New York) und geholfen wurde mir leider auch nicht! Kann ich nicht empfehlen!

  10. Es geht doch alles viel einfacher. Es gibt sg. internationale sim Karten, teilweise sogar mit US Rufnummern, mit dem man günstig telefonieren & Daten nutzen kann. Großer Vorteil, diese prepaid Karten kann man hier kaufen ohne viel suchen vor Ort. Z.B. bei Cellion oder WIGro. Grüße, Peter.

  11. Stephi sagt

    Hallo,

    habe gerade deinen Artikel durchgelesen und hoffe, dass ich hier eine Frage loswerden kann.
    Ich habe mir kürzlich ein IPhone 5s zugelegt (ohne Netzanbieter). Nun werde ich im Februar nach New Mexico ziehen und werde dort für drei Jahre leben.
    Man sagte mir nun, dass ich mein Handy dort nicht nutzen kann, weil es keine Sim-Karten gibt, sondern nur Nummern im Handy und da ich diese nicht habe, sollte ich das Telefon gleich hier lassen.
    Ich möchte gerne eine Prepaidkarte, die ich für meine Zeit in den Staaten nutzen kann. Geht das oder geht das nicht? Wenn ich deinen Artikel lese, würde ich davon ausgehen, dass es geht oder verstehe ich das falsch?

    Vielen Dank im Voraus.

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Stephi,

      den Artikel habe ich geschrieben, als ich noch ein iPhone4s genutzt habe. Seit wenigen Tagen habe ich auch ein 5s und weiß seitdem, dass dieses eine Nano-SIM benötigt (4s nur eine Mikro-SIM). Ich habe mal auf die Schnelle bei T-Mobile USA nachgeschaut: Es gibt auch Nano-SIM-Karten. Ich wüsste daher nicht, was dagegen spricht, dein iPhone 5s mit nach New Mexico zu nehmen…

  12. Viel einfacher und billiger ist redpocket, ist ein billigprovider im AT&T Netz. Sim kostet auch 10$ und dann kann man unterschiedliche Tarife aufladen. Ich habe die Karte vor Abflug ins erste Hotel bestellt, alles bestens funktioniert. Nach dem Urlaub habe ich die Karte vom Daten-Tarif auf Prepaid ohne Daten umstellen lassen (geht per chat) und so die SIM und die Nummer behalten und vor dem nächsten Urlaub wieder den Tarif umstellen lassen und guthaben für Daten-Plan aufgeladen. Alles online per kreditkarte.

  13. Le0n sagt

    US Simkarten findet man im Internet en mass! AT&T hat zwar das beste Netz, allerdings hauen mich die Tarife nicht so aus den Socken. Hab vor Weihnachten eine Red Pocket Simkarte bei http://www.tourisim.de bestellt. Nutz das Netz von AT&T und ist günstiger 😉

    Beste Grüße,

    Tim

  14. Florian Simbeck sagt

    Hallo Leute,
    erstmal danke für den hilfreichen Beitrag Ingo. Ich habe auch noch eine Frage: Meine Frau ist OHNE Kreditkarte in den USA und hat ein Samsung Galaxy Tab dabei. Normale SIM Kartengröße. Gilt Deine Information auch für Menschen ohne Kreditkarte? Was genau muss angegeben werden?
    Lieben Dank
    Florian

    • Ingo Busch sagt

      Ob man auch ohne Kreditkarte weiter kommt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich kann es mir aber gut vorstellen, da ich Karte und Guthaben an einer „normalen“ an dem T-Mobile-Stand bezahlt habe.

  15. pat_KA_77 sagt

    Da hatte ich wohl 2012 Glück, dass ich direkt einen T-Mobile-Store erwischt habe und somit auch den 3$/day-Tarif bekommen habe. Der Verkäufer war auch sehr nett und hat super mitgewirkt 🙂

  16. wirwollenreisen - der Reiseblog sagt

    Ich hatte dasselbe Problem in den USA. Momentan bin ich in Spanien und da ging das alles viel einfacher und unkomplizierter.

  17. etftrader sagt

    Konnte mein Vertrags iPhone jetzt endlich einfach im WLAN updaten und damit freischalten. Auf der letzten USA Reise musste ich wegen des Simlocks noch mein altes iPhone 4 verwenden. Jetzt gehts mit meiner amerikanischen SIM-Karte (gekauft bei Prepaid-Global auf Empfehlung: http://www.prepaid-global.de/usa-amerika.html) im deutlich schnelleren iPhone 5S auf Tour…

    Als gut gemeinten Rat an alle Apple Nutzer – die schnellen UMTS Frequenzen von T-Mobile USA beherrschen die europäischen iPhones und iPads nicht. Die angebotenen SIM-Karten im T-MObile Netz bringen nur schneckenlangsames 2G Edge. Fahrt mit AT&T Karten oder gar nicht mit einem iPhone los…

    Der Mehrpreis lohnt sich absolut.

    • Walter sagt

      Für das iPhone 5S sind diese Angaben zum T-Mobile Netz wohl falsch. Alle GSM-Versionen der iPhones 5S und 6 unterstützen die AWS-Frequenzen für UMTS/HSPA+ und für LTE:
      -> UMTS: 1700/2100 MHz -> LTE: Band 4 (1700/2100 MHz).
      Alle wichtigenT Mobile Frequenzen für LTE und UMTS/HSPA+ werden unterstützt.

      Nur die neue LTE Frequenz von T Mobile: Band 12 (700 MHz) wird nicht unterstützt. Es gibt erst einzelne Smartphones, die das können.

      Die Netzabdeckung von T Mobile ist auf Agglomerationen und Interstates konzentriert. Wer das in Kauf nimmt, der wird dort auch mit den iPhones 5S und 6 in der Regel von gutem LTE- oder UMTS- Daten-Durchsatz profitieren.

      Ich war im Oktober 2014 im Westen der USA unterwegs. Im LTE Android-Smartphone Sony Xperia Z Ultra hatte ich ein T Mobile SIM eingesetzt. Das Gerät unterstützt die gleichen Frequenzen wie die iPhones 5S / 6. Besonders in Kalifornien und später in den Agglomerationen wurden meistens LTE-Verbindungen angezeigt. Gelegentlich auch mal H+ oder H. Nur einmal sah ich die Edge Anzeige, auf einem Rastplatz an der Interstate 80 zwischen Winnemuca und Elko NV. Dort entsprach die 2G Abdeckung der Netzabdeckungs-Karte (Karte einzoomen!).

      Walter

  18. AlCapone007 sagt

    Hey liebe Reise-Kollegen!
    Erstmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps. Ich habe schon fleißig abgepinnt und weiß jetzt schon mal sehr viel mehr, wo ich überall suchen könnte.
    So wie ich bisher rausgehört habe, scheint das telefonieren und surfen vor Ort also gar nicht so teuer zu sein. Aber was ist mit dem Telefonieren nach Deutschland, welchen Anbieter sollte man da am besten nehmen?
    Weiterhin viel Spaß auf Euern Reisen!
    Silke

    • Ingo Busch sagt

      Gute Frage! Meines Wissens nicht. Aber vielleicht gibt es bei „Rogers“ einen ähnlichen Tarif…

  19. BammBamm sagt

    merci – sehr sehr nützlich … werde mich in New York mit einem Lächeln an Dich erinnern 😉

  20. David sagt

    Ich kaufe jedes Jahr Prepaid Karte für mein HTC Handy und hatte nie Probleme
    Dieses Jahr von AT&T gekauft. Uns wurde sogar die Karte selbst um sonst angeboten. Wir haben nur den Plan bezahlen müssen. Du warst einfach in einem falschen Laden.

    • Ingo Busch sagt

      Hallo David,

      vielen Dank für die Info. Ich denke, dass Problem war primär, dass ich ein iPhone habe und deshalb AT&T und die anderen etwas seltsam drauf waren / sind.

  21. Ganz lieben Dank für Deinen Tipp, ich war gerade vom 28.08. – heute in den USA, bin einfach mit meinem Galaxy S3 in einen T Mobile Laden und habe den 3$ daily plan mit dazugehöriger Sim Karte erworben. Das Netz war echt rasend schnell. In ländlichen Gegenden war es natürlich nicht so dolle, aber das ist ja bei uns auch nicht anders. Bin Spitze damit zurecht gekommen.

  22. Berrli sagt

    Hallo ! Ganz lieben Dank für die vielen Tipps !
    Ich bin im Dezember für 2 Wochen in den USA und möchte auch eine SIM Karte für mein iPhone 5s ohne simlock nutzen.
    Habe nun nach dem Tarif „3$ Daily UL Tlk Txt Wb (200 MB 4G) plan“ geschaut, den dürfte es aber wohl nicht mehr geben ?
    Ich habe die 10 USD SIM Karte als Starter Paket gefunden, aber bei den Plans gibts nur mehr $50, 60, 70 oder 80 USD zum dazu buchen.
    Oder schaue ich falsch ?
    Könnte mir bitte jemand weiter helfen ?
    Herzlichen Dank ! 🙂

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Berrli,

      leider wurde Dein Kommentar fälschlicherweise als Spam eingestuft und ich bin heute erst dazu gekommen, ihn aus dem Spam-Ordner zu fischen 🙁

      Zu Deiner Frage: Den Tarif gibt es immer noch. Auf dieser Übersichtsseite findest Du die Infos im Abschnitt „Pay by the day“.

      • Walter sagt

        Hallo Ingo,

        Seit dem 25.Januar 2015 sind die “Pay by the day” Tarife leider nicht mehr erhältlich. Das war eine gute Möglichkeit, wenn gerade kein WLan in der Nähe war. Die beste Alternative beschreibt Alexander gleich hier unten. Diesen Tarif bekommt man aber nicht in den Tmobile-Shops.

        Referenz: prepaidphonenews.com, im Tab „News“

        • Ingo Busch sagt

          Hallo Walter,

          vielen Dank für die Info. Das ist natürlich blöde, dass ausgerechnet der von mir beschriebene Tarif nicht mehr verfügbar ist. Ich habe auf der von Dir empfohlenen Website nachgeschaut und dort sind auch noch ein paar Alternativen beschrieben. Damit werde ich mich in den nächsten Wochen mal beschäftigen…

  23. Berrli sagt

    Hallo Ingo ! Bitte um Entschuldigung für meine späte Antwort, aber nachdem meine Frage nicht mehr zu sehen war, hab ich den Link nicht gespeichert und dann ganz drauf vergessen dass ich hier etwas gefragt hatte ! Sorry ! Vielen Dank für Deine Rückmeldung ! :)))

  24. Alexander sagt

    Hallo,

    Danke du hast mich zumindest auf die richtige Spur gebracht 😉 wenn auch folgendes Angebot besser ist:
    Im Walmart kann für 30$+Tax ein t-mobile prepark Angebot bekommen, wobei man für 30 Tage 100 Freiminuten bekommt und 5 GB LTE Daten Volumen. Nach den 30 Tagen deaktiviert sich das Ganze oder man kann erneut 30$ aufladen. Ist ein super Angebot und das einrichten auf einem iPhone 5 war sehr einfach. Absolut empfehlenswert!!!

  25. andio sagt

    Auf der Suche nach einer amerikanischen Daten-SIM-Karte für meine Reise habe ich zahlreiche Anbieter gefunden in USA und auch schon hier in Deutschland. Gut erscheinen mir diese Prepaid-Karten mit 4G LTE und Telefonie Flatrate nach Europa hier http://www.prepaid-discount.de/
    Bei T-Mobile-Angeboten wie von Ingo empfohlen fehlt mir die Telefonie nach DE und das wohl bessere AT&T Netz. Ich möchte nämlich eine Rundreise mit dem gemieteten Wohnmobil ab Vegas machen.

  26. Hallo Ingo,
    das kommt mir irgendwie bekannt vor 😉 Mittlerweile ist die Situation ja aber zum Glück etwas entspannter. Mittlerweile gibt es ja mehr Anbieter bei denen das auch mit dem iPhone klappt. Vor 2 Jahren In New York war T-Mobile die beste Alternative. In meinem Lieblingsstate Florida ist es das AT&T Netz was ich aber eher von H2O oder Red Pocket empfehle.
    Stay connectetd!

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Andy,

      im letzten Sommer war ich für ca. 1 Woche (überwiegend geschäftlich) in Orlando. Mit der T-Mobile-Kakrte hatte ich auch dort überhaupt kein Problem. Generell konnte ich ich im letzten Jahr feststellen, dass die Netzabdeckung bei T-Mobile immer besser wird. Wahrscheinlich wird sie aber nie an die fantastische Abdeckung von AT&T heran kommen 😉
      Ich hatte sogar mal Ausschau nach einer AT&T-Karte gehalten, bin aber aufgrund der höheren Preise bei T-Mobile geblieben. Was kosten denn die von Dir erwähnten SIM Cards von H2O oder RedPocket?

  27. Georg sagt

    Ich hatte die hilfreichen Informationen hier vor meiner letzten USA-Reise gelesen und war vorher der festen Meinung drüben einfach irgendwo eine SIM-Karte kaufen zu können und zu aktivieren. Mir ging es hauptsächlich um den Anbieter Red Pocket, der recht gute reine Datentarife im T-Mobile-Netz hat. Ich habe mich dann bereits hier in Deutschland bei den einschlägigen Online-Shops umgesehen und eine SIM+Datentarif bei http://www.ussimkarte.de geordert. Der Preis war m.E. sehr gut und Versand und Bestätigung sowie E-Mail-Support gaben keinen Anlass zur Klage. Drüben dann man bewusst darauf geachtet (auch im Best Buy) ob man Red Pocket SIMs einfach so kaufen kann…..no way. Würde also auch immer empfehlen bereits hier zu ordern. Man ist dann nach Ankunft sofort erreichbar.

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