Hotels, San Francisco, Schlafen
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The Pickwick, San Francisco

In der Nähe des Moscone Centers an der 5th Street gelegen, ist das Pickwick Hotel von San Francisco sicherlich ideal, wenn man eine Messe dort besuchen will.

Im Eingang macht das Hotel zunächst einen altmodischen, aber netten Eindruck. Der Mensch an der Rezeption war freundlich bei unserem Empfang. Neben zwei Zimmerkarten gab es dazu auch einen kleinen Stadtplan, den Code fürs kostenlose W-Lan und eine kleine Info zu San Francisco.

Der Aufzug zu den Zimmern hat definitiv schon bessere Tage gesehen, brachte uns aber gut nach oben.

Der Aufzug

Der Aufzug

Das Zimmer selbst war dann aber doch eine kleine Enttäuschung. Es roch sehr muffig und hat definitiv seine besten Tage hinter sich. Der Fußboden wirkt etwas vergammelt. Die Wände sind zwar relativ neu gestrichen, aber dennoch schon wieder zerkratzt und beschmutzt. Es ist natürlich auch nicht einfach ein Zimmer mit so vielen Spiegeln, Kanten und Vorsprüngen zu pflegen. 😉

Das Bett

Das Bett

Das Bett war, trotz aller Bedenken, recht bequem. Es gab genug Kissen, die auch nicht zu sehr aufgepolstert waren und die Decke war warm.

Blick ins Zimmer

Blick ins Zimmer

Vom Charakter her ist gegen das Zimmer dagegen nichts zu sagen. Es gibt zwei begehbare Kleiderschränke, einen Kühlschrank (ohne Inhalt) und einen großen Fernseher. Dazu noch eine saubere Kaffeemaschine.

Kaffeemaschine

Kaffeemaschine

Also eigentlich alles, was der Reisende so braucht. Dennoch habe ich mich nicht wohl gefühlt in diesem Zimmer. Vor allem das Badezimmer fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Handtücher waren zwar fast immer sauber und auch das Bad war geputzt, aber die Fensterscheiben und auch die Wandverkleidung machten auf mich einen versifften Eindruck.

Badezimmerfensterschimmel

Badezimmerfensterschimmel

Die Badewanne wirkte nicht sehr einladend und ich hatte meine Schwierigkeiten mit der Bedienung der Dusche. Die Wanne selbst war schon an vielen Stellen angekratzt und beschädigt. Die Toilettenbrille war fast überall angeschlagen, zum Teil waren ganze Stücke herausgebrochen.

Das Badezimmer

Das Badezimmer

Einen Kosmetik- bzw. Rasierspiegel gab es nicht.

Das Waschbecken

Das Waschbecken

Bei dem Fön habe ich vorsichtshalber erst einmal ausprobiert, ob er denn funktioniert. Er war aber entgegen meiner Erwartungen wirklich gut. In deutschen Hotels bricht man sich ja immer halb die Hand beim fönen, bzw. bekommt einen Krampf, weil man ständig einen Knopf gedrückt halten muss. Das ist hier schon deutlich besser gelöst. Man schaltet am Wandteil den Fön an und falls man vergessen sollte, ihn wieder auszustellen, bevor man ihn in die Halterung schiebt, erledigt das dort ein Hebelchen.

Übrigens, auch die Fenster des Hotelzimmers waren lange über ihr Haltbarkeitsdatum hinaus.

geöffnetes Fenster

geöffnetes Fenster

Darüber und über seine Erlebnissen in Frisco hat Pelle schon etwas geschrieben.

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2 Kommentare

  1. Andrea sagt

    Toller Beitrag. Habe mir gleich einen PING gesetzt. Hast Du noch weitere Empfehlungen für diese Ecke in den USA ? Meine Empfehlung: Nie ohne Reiseversicherung in die USA einreisen. Das Ganze kann unbezahlbar werden; je nach Krankheit. Interessante Infos habe ich hier gefunden.
    http://www.reiseruecktrittsversicherung.org/erv/ Vielleicht hilft das dem einen oder anderen.

  2. Pingback: San Francisco – Sheraton Fisherman’s Wharf | Pelle unterwegs

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