Fliegen, Flüge
Kommentare 29

Tripreport: Mit American Airlines 241 von Düsseldorf nach Chicago

Das neue American Airlines Logo

Seit 11. April diesen Jahres fliegt American Airlines auch von Düsseldorf nach Chicago. Vor knapp 3 Wochen hatte ich selbst die Gelegenheit, die neue Verbindung zu testen. Ob die Aufnahme der neuen Verbindung der Mitgliedschaft von Air Berlin im Bündnis Oneworld geschuldet ist, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Erfreulich ist es trotzdem, da es Düsseldorf als Startflughafen für Langstreckenflüge stärkt. Denn ich muss zugeben: Ich habe keine große Lust, erst mal nach Frankfurt oder München zu reisen, bevor ich einen Langstreckenflug – vor allem gen Westen – antreten kann.

Der Flug AA 241 startet in Düsseldorf um 9:45 Uhr und erreicht den Flughafen Chicago O’Hare um 12:05 Ortszeit. Gegen halb acht fanden wir uns daher am Check-In ein, der zu meiner Überraschung nicht durch Air Berlin, sondern durch American Airlines selbst durchgeführt wird. Allerdings lief der Check-In eher unkonventionell ab, um es mal so auszudrücken.

Die Schlange war schon etwas länger, als wir uns anstellten. Sie sollte aber noch um ein Vielfaches länger werden, wie wir herausfinden sollten. Und das hat einen einfachen Grund: Einen recht chaotischen und langwierigen Check-In. Denn während ich bei Lufthansa beim Check-In für Flüge in die USA recht zügig bei der Gepäckaufgabe gefragt werde, ob ich meinen Koffer selbst gepackt hätte, seitdem nicht mehr aus den Augen verloren hätte etc. gibt es bei American Airlines, wie auch bei Delta in Düsseldorf, Interviewer, die dies schon in der Warteschlange zum Check-In tun. Eigentlich eine gute Idee, die bei Delta auch recht gut funktioniert. Bei American aber nicht. Das Interview zieht sich endlos, obwohl die gleichen Fragen wie bei den anderen Airlines gestellt werden. Die Interviewer schienen auch überhaupt nicht darauf eingestellt zu sein, dass man als Vielflieger die selben Fragen schon des Öfteren gehört hat und daher die Antworten wie aus der Pistole geschossen kommen 😉 Aber im Ernst: Bei Vielfliegern muss ich nicht mehr jede Frage einzeln in epischer Breite erläutern.

N350AN wird in Düsseldorf betankt

Durch die in die Länge gezogene Befragung der wartenden Passagiere entsteht in der Folge die kuriose Situation, dass Check-In-Schalter frei sind, die nächsten Passagiere in der Warteschlange aber noch nicht fertig befragt wurden. Um die Warteschlange – sie reichte mittlerweile fast bis zum Terminal-Eingang – nicht noch länger werden zu lassen, wurden dann Passagiere, die hinter einem in der Schlange standen, an den Interviewern vorbei an die Schalter gerufen, wo sie nicht nur ihr Gepäck aufgeben, sondern dort auch direkt befragt werden.

Die Aufnahme der Strecke von Düsseldorf nach Chicago fand zum Zeitpunkt meiner Beobachtungen schon einen Monat zuvor statt. Da sollte es möglich sein, einen reibungslosen Check-In auf die Reihe zu bekommen. Hier muss American Airlines dringend nachbessern. Denn es war auch sehr merkwürdig, dass uns am Check-In beschieden wurde, dass keine zwei Sitzplätze mehr nebeneinander verfügbar waren und man uns daher nur hintereinander setzen könne. Was sich später an Bord als falsch heraus stellen sollte. Aber dazu gleich mehr.

Der Start in Düsseldorf

Da der Check-In sich so dermaßen in die Länge zog, blieb uns leider keine Zeit mehr für ein Frühstück. Wir wollten nicht zu spät zur geplanten Boarding-Time am Gate erscheinen. So blieb uns jedoch Zeit, unsere Bordkarten genauer anzusehen. Und wir glaubten nicht, was wir entdecken mussten: Mein Kollege auf Sitz 20C darf in Boarding-Gruppe 2 einsteigen – ich auf 21C (also eine Reihe dahinter) erst in Gruppe 4. Hat der Wahnsinn jetzt System, oder wie? Ich meine, ich habe ja schon verschiedene Boarding-Systeme bei den verschiedensten Airlines kennen gelernt (die amerikanischen Airlines sind diesbezüglich besonders „kreativ“), aber solch einen Blödsinn verstehe ich beim besten Willen nicht.

Der Flug

Das Boarding ließ ich also auch irgendwann hinter mir und begab mich zu meinem Platz. Jetzt fing ich endgültig an, die Kompetenz des Check-In-Personals zu bezweifeln. Nicht nur, dass Sitz 20D (also neben meinem Kollegen) frei blieb, auch Sitz 21D (also neben mir) war frei. Und weil das nicht genug ist, waren auch noch 20A und 20B in der Notausgangsreihe frei. Ist klar, wo ich mich dann hingesetzt habe, oder? Natürlich habe ich mich auf 20A niedergelassen. Der Sitz ließ sich zwar nicht sonderlich weit nach hinten verstellen (Notausgang halt) und ich hatte auch die nicht wirklich schmucke Trennwand vor mir, aber ich saß am Fenster! Und die Aussicht sollte auf diesem Flug wirklich fantastisch werden…

Die Trennwand vor mir inkl. dilletantisch eingesetzter Schaumstoffstreifen

Die erste Getränkerunde

Der Service auf dem Flug AA 241 sollte aus einem Mittagessen und einem kleinen Snack vor der Landung bestehen. Ich wurde jedoch schon bei der ersten Getränkerunde positiv überrascht: Anders als bei vielen anderen US-Airlines ist man bei American nicht so knauserig mit den Getränken und reicht die komplette Getränkedose (0,33 L !). Das ist sehr löblich und könnte vielen anderen – auch deutschen – Airlines als Beispiel dienen. Zum Mittagessen gab es die übliche „Chicken or Pasta?“-Auswahl und ich entschied mich fürs tote Huhn. Mit einer Prise Salz und Pfeffer (sehr gut: anders als bei Lufthansa ist Salz&Pfeffer direkt auf dem Tablett), schmeckte das Hühnchen auch recht passabel.

Das Mittagessen

Ich genoss den Flug und die Aussicht aus dem Fenster, als während des zweiten Films (auf der eingesetzten Boeing 767 gibt es noch die klassischen Monitore an der Decke) überraschend eine Getränkerunde mit Snacks aufgeboten wurde. Nanu? Sollte das bisschen Knabberzeug schon der angepriesene „leichte Snack“ kurz vor der Landung sein? Der Zeitpunkt sprach jedoch sehr dagegen, da wir noch einige Stunden zu fliegen hatten. Egal. Auf jeden Fall war diese Getränkerunde gern genommen.

Die Überraschung: Coke und Knabberzeug

Meine Befürchtungen wurden jedoch nicht war, da später tatsächlich noch der leichte Snack gereicht wurde, der aus einer kleinen Pizza und ein paar Weintrauben bestand. Die Pizza war wirklich gut, auch wenn sie sich mit dem Plastikbesteck aufgrund ihrer Dicke schlecht zerteilen ließ. Zum Snack wurden auch wieder Getränke gereicht. Auf diesem Flug musste wirklich niemand verdursten! Kleines Detail am Rande und typisch für eine US-Airline: Neben den Produkten von Coca-Cola gab es auch Pepsi-Produkte an Bord 😉

Die Pizza kurz vor der Landung

Fazit: Die neue Verbindung von Düsseldorf nach Chicago O’Hare durch American Airlines ist eine Bereicherung für den Düsseldorfer Flughafen. Am chaotischen Check-In und der etwas konfusen Sitzverteilung sowie Aufteilung in Boarding-Gruppen kann American Airlines noch arbeiten. Auch wenn die Boeing 767 (mit der Registrierung N350AN) einen ziemlich „abgerockten“ Eindruck machte, war der Service für einen Economy-Flug absolut in Ordnung. Ich gehe auch davon aus, dass die Flugzeuge der American Airlines – nach Beendigung des Insolvenzverfahrens und dem Zusammenschluss mit US Airways – auch bald eine Runderneuerung der Kabine erhalten. Ich würde gerne wieder an Bord von AA 241 steigen!

Weil es diesmal ein wirkliches Vergnügen war am Fenster zu sitzen und die Aussicht so schön war, möchte ich Euch hier auch noch ein wenig meinem Blick aus dem Fenster teilhaben lassen:

Kurz nach dem Start – die Luftströmung ist schön zu erkennen

Über Grönland

Baffin Island

Wolken über Wisconsin

Landeanflug auf Chicago – die Skyline der Stadt am Horizont

Seid Ihr auch schon mit American Airlines geflogen? Wie hat es Euch gefallen?

Verwandte Artikel:

29 Kommentare

  1. Heinz Rohm sagt

    Bin am 19.8. mit Flug AA 241 zuruck nach MIA geflogen. Der Flug hatte 3 Stdn. Verspaetung und die Schlange bei coach class war sehr lang, wahrscheinlich wegen der vielen Umbuchungen der Anschlussfluege in ORD. Ich habe inzwischen 4 Millionen Meilen auf AA und bin Platinum Mitglied for life. Ich habe bei First Class eingecheckt, man hatte den Anschlussflug in ORD schon dementsprechend umgebucht und man hat mich in biz class gesetzt ohne Aufpreis und Meilen. Es ist bekannt, dass man mit AA nur fliegen kann, wenn man einen besonderen Status hat. Alle Leute, die man als Normalflieger bezeichnen kann warden wie Leute aus einer minderwertigen Klasse behandelt. Werde im Dez. den gleichen Flug nehmen, mal sehen.
    Gr.

  2. Hallo Ingo,
    ein Volltreffer, dieser Bericht, da ich gerade überlege, genau diesen Flug zu buchen. Also schonmal danke fürs Berichten. Die beschriebenen Getränke + mahlzeiten waren also gratis? ich dachte, sowas gibt es bei keiner US-airline mehr. Wichtiger ist aber die Frage nach dem Sitzabstand in Eco, war der besonders eng? Lt. seatguru ist er auf diesem Flug 31″, die gleiche Angabe gibt es für einen von LH durchgeführten langstreckenflug, was für mich heißen würde, der Abstand wäre normal/ok, wie z.B. bei airberlin Langstrecke. Aber wenn die Angabe bei seatguru nicht stimmt, wird mein Freund (1,88 / Jeanslänge 36) sich sehr quälen.
    Wäre toll, wenn ich recht flott von Dir höre.
    Viele Grüße
    Clara

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Clara,

      ich habe auf dem Flug zuerst einen Sitz in den etwas weiter hinten gelegenen Sitzreihen gehabt und mich dann später auf den Sitz vor der Trennwand umgesetzt. Dort hatte man tatsächlich mehr Beinfreiheit als in den „normalen“ Sitzreihen. Während der kurzen Zeit, die ich auf meinem ursprünglichen Sitzplatz saß, hatte ich das Gefühl, dass ich etwas mehr Platz für meine Beine (bin ca. 1,83 groß und trage Jeanslänge 34) als bei Lufthansa hätte. Obendrein schienen mir die Sitze etwas bequemer als bei LH…

      Ich hoffe, meine Erinnerungen helfen Dir bei Deiner Entscheidungsfindung!

      Viele Grüße,
      Ingo.

      • Clara sagt

        hi Ingo,
        ich sehe jetzt erst, daß Du mir sofort geantwortet hattest. Vielen Dank! Der Flug ist inzwischen gebucht, Las Vegas, LA und NYC warten (wir steigen nur um in Chicago). ich muß uns jetzt noch -hoffentlich kostenlos- andere Sitzplätze beschaffen, denn bei der expedia-Buchung haben wir Plätze am Klo zugewiesen bekommen, das muß ja nicht sein. Wichtiger als die Sitzplätze wäre natürlich noch, daß der Flieger überbucht ist und wir gegen Scheck einen Flieger später nehmen, dafür mit höherem Urlaubsbudget 😉 .
        ich wünsche Dir viel Spaß beim weiteren Bloggen!
        Ciao
        Clara

  3. Hallo Ingo,

    schonmal danke für den tollen Bericht, wir fliegen nämlich im April mit genau diesem Flug über Chicago nach Orlando.
    Ich hätte da mal eine Frage bezüglich des Essen an Board. Irgendwo habe ich mal gelesen das man vegetarischs Essen bei AA vorher „angeben“ muss, finde aber auf der deutschen Seite von AA nichts. Auf der amerikanischen Seite steht zwar das man das ordern muss, aber nicht genau wie wo was.
    Was waren da deine Erfahrungen an Board? Gab es auch so vegetarisches Essen an Board?

    Liebe Grüße
    Alex

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Alex,

      „Special Meals“ gibt es auch bei AA. Diese muss man spätestens 24 Stunden vor Abflug über den Kundenservice bestellen. Ich gehe davon aus, dass dabei auch vegetarisches Essen angeboten wird.

      Viele Grüße,
      Ingo.

  4. Nadine sagt

    Hallo Ingo,

    uns steht genau dieser Flug am 07.09. bevor.. Wir fliegen Finnair/American Airlines (Codeshare). Letzte Jahr waren wir mit AA bereits in Miami und waren echt angetan. Hatten normale Sitze und mein Freund hatte sogar „etwas Platz“ – er ist 1,93! Alles in allem waren wir echt zufrieden.
    Leider gibt es auf den Flügen keine persönlichen Monitore, oder?
    Ich wollte nun vorab Sitze reservieren, leider klappt es weder bei AA noch bei Finnair – errormeldung. Ich hoffe das ist nur ein Fehler und es geht bald wieder.
    Würde es sich, deiner Meinung nach, lohnen bevorzugte Sitze zu buchen (gegen Aufpreis?

    Gruß Nadine

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Nadine,

      auf dem Flug, über den ich berichtet habe, gab es noch kein In-Seat-Entertainment. Da aber AA seine Flugzeuge „renoviert“, kann es sein, dass sich die Situation mittlerweile geändert hat. Genaueres dazu kann Dir AA sagen. Die Buchung von Sitzen vorab kann – gerade wenn man nicht alleine fliegt – durchaus sinnvoll sein. Es ist bestimmt angenehmer zu zweit am Fenster zu sitzen, als möglicherweise getrennt irgendwo in der Mitte… Falls Du keine Sitze online reservieren kannst, versuche es doch einfach über die Telefon-Hotline. Darüber konnte ich mal bei Delta auch noch Sitze reservieren, obwohl es online nicht möglich war…

  5. Nadine sagt

    Hallo Ingo,

    ich fliege im Juni mit AA 241 über Chicago nach Dallas, deine berichte haben mir sehr geholfen.

    Vielen Dank dafür und mach weiter so

    Nadine

  6. Hi Ingo,

    danke für Deinen Bericht. Ich fliege am Samstag mit diesem Flug von DUS nach ORD und dann weiter nach STL. Vorher bin ich immer mit LH geflogen. Mal schauen wie es mit AA wird. Aufgrund des evtl. fehlenden Entertainmentsystems habe ich mir vorsorglich schon mal ein paar Filme auf mein iPad gezogen.

    Ich werde berichten ob sich was in puncto Innenausstattung getan hat.

  7. Hans sagt

    Habe gelesen, dass es bei AA auch WLAN geben soll. Kann das jemand bestätigen? Ich kenn es von LH, ist aber sehr teuer.

    Auf Ingo bin ich gespannt, was sind die größten spürbaren Unterschiede zwischen AA und LH? Preislich gibts ja einen größeren Unterschied.

    Gruß, Hans

  8. Georg sagt

    Hallo @lle,

    Danke Ingo für den guten Bericht über den Flug nach Chicago. AA ist zwar aus der Insolvenz wieder erfolgreich entlassen worden, und auch hat AA schon wieder mehrere Hundert neue Maschinen geordert/gekauft, aber ich gehe nicht davon aus, dass es eine dieser neuen Maschinen bis nächsten Monat nach Düsseldorf schaffen wird. Zuhause bin ich alle am Pampern, dass die Maschine wahrscheinlich innen abgerockt sein dürfte, technisch jedoch tadellos ist. Ich muss bei einer Person der Flugangst vorbeugen.

    Grund um AA nach Miami zu buchen war die Beinfreiheit.Die Bestuhlung soll bei AA doch etwas besser als bei Air Berlin oder LH sein, ggf. ist Delta noch besser. Normale Sitzplätze sind auch geordert.

    So, nun meine Frage. Wenn wir den Online-Checkin durchführen, brauchen wir ja nur noch das Gepäck aufgeben. Late-night ist wohl nicht…. Gibt es für AA dann separat Gepäckschalter und werden dann dort auch die Interviews durchgeführt oder müssen wir ganz normal in die Checkin Reihen.

    So, ich wünsche Euch allen viel Spaß bei den Flügen und Urlauben.
    Georg aus Düsseldorf

    • Hallo Leute. Nun bin ich in den USA angekommen und habe folgendes zu berichten.

      Das Flugzeug:
      Außen kommt das Teil in der neuen AA Lackierung daher. Von innen hat sich nichts geändert. Ich habe sogar die Schaumstoffdichtungsdinger gefunden von denen berichtet wurde. Kein Inseat Entertainment. Stattdessen kleine CRT Monitore an der Decke. Es empfiehlt sich also ein Tablet und einen MP3 Player parat zu haben. Die Sitze empfand ich ein wenig gemütlicher/weicher als bei LH und ich war auch der Meinung mehr Beinfreiheit zu haben.

      Der Service:
      Mein lieber Scholli. Wir wurden regelrecht gemästet. Es gab Chicken oder Pasta. Ich hatte das Huhn und es hat super geschmeckt. Dazu noch ein typisch amerikanisches Gummibrötchen mit Butter und Streichkäse sowie ein paar cookies. Zwischendurch gab es immer wieder was zu trinken. Wein, Bier, Cola, Wasser, Tee, Kaffee und der obligatorische Tomatensaft waren zu haben. Auch Apfel- und Orangensaft. Alles ohne Aufpreis. Es gab so viel zu trinken dass ich bei der letzten Runde dankend ablehnte. Zwischendurch gab es immer mal wieder einen leckeren Snack in Form von Cookies und/oder Salzigem Zeugs. Zum Abschluss gab es dann noch eine wirklich sehr lecker schmeckende Pizza.

      Das Personal:
      Durch die Bank weg definitiv >40 Jahre alt. Zwei Jungs und zwei Mädels. Sie waren nett aber distanziert. Aber alles in allem waren sie definitiv nichts worüber man sich beschweren müsste.

      Fazit:
      Ich bin sehr zufrieden mit dem Flug AA241. Hat alles gestimmt. Der einzige Wehrmutstropfen war halt dass man kein eigenes Entertainmentsystem in der Kopfstütze des Vordermannes hatte und ich so „Walter Mitty“ schauen musste, aber ich hatte mir aufgrund von Ingos Blog ja vorsichtshalber ein paar Filme auf mein iPad geladen und genügend Musik dabei.

      Ich bin die Strecke sonst immer mit LH geflogen, kann AA aber durch die Bank weg empfehlen. Der Service ist mit dem von LH durchaus vergleichbar. Wer also auf Entertainment und <40 Jährige Attendants verzichten kann ist bei AA gut aufgehoben.

      WiFi hatten wir auf dem Hinflug leider nicht, aber damit kann ich leben.

      Groetjes
      Gerrit

      • Ingo Busch sagt

        Hallo Gerrit,

        vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Es freut mich, dass mein Hinweis auf das fehlende Inseat-Entertainment hilfreich in Bezug auf das persönliche „Tablet-Entertainment“ ist 😉
        Ich bin gespannt, wann auch die Kabine eine Runderneuerung erhält. Selbst wenn die geschehen sein sollte, bleiben immer noch die „erfahrenen“ Crews. Aber das ist mir persönlich egal, wenn der Service auf dem Niveau bleibt, wie Du und ich es erlebt haben.

  9. rudixx sagt

    Hallo

    Hat man in der Touristenklasse die .Möglichkeit sein Smartphone aufzuladen? Fliege in 2 Wochen mit der Maschine.

  10. Dominik sagt

    Bei AA gibt es auf interkontinentalflügen Decken (ob es Wolle war weiss ich nicht) und Kissen. Auf längeren US Flügen kann man nach einer Decke und Kissen fragen und wenn man Glück hat gibt es diese noch. Prinzipiell finde ich AA nicht schlecht aber wer öfters fliegt wird es sehr eintönig finden (Catering, Overhead TV). Ein Rat an Alle mit AA Umsteigeverbindungen: Vermeidet den Flughafen Dallas DFW, AA grösster Hub, denn ich hatte jedesmal Verspätungen meiner Anschlussflüge von mehr als 3 Stunden. Das macht dann keinen Spass nach einem 11 h Flug noch 5 h am Flughafen rum zu sitzen bis es dann endlich mal weiter geht. Dem Super Getränkeservice kann ich nur zustimmen auch auf US Flügen habe ich bisher immer die ganze Dose gereicht bekommen.

  11. dirk sagt

    hallo zusammen,
    ich bin bis dato immer von düsseldorf über london nach denver und zurück von denver über london nach düsseldorf geflogen.
    letztes jahr im oktober ging der rückflug mit AA das erste mal von denver über chicago nach düsseldorf. das klappte alles reibungslos und war, da landung und abflug im gleichen terminal in chicago, ganz easy.
    dieses jahr fliege ich nun im oktober das erste mal mit AA direkt von düsseldorf nach chicago und dann mit AA weiter nach denver.
    in chicago muss ich von terminal 5 nach terminal 3 zum weiterflug nach denver.
    muss ich in chicago am gepäckband meinen koffer holen(zoll etc.) oder läuft der durch bis denver?
    ich habe ca. 1 1/2 stunde aufenthalt in chicago.
    danke im voraus.

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Dirk,

      das Gepäck musst Du nach der Immigration vom Gepäckband abholen, durch den Zoll gehen und dann wieder abgeben. Alles Andere würde mich sehr stark wundern.
      1,5 h Zeit zum Umsteigen in Chicago sind verdammt eng! Da musst Du Dich schon sputen, um nach dem o.g. Prozedere das Terminal zu wechseln, wieder durch die Sicherheitskontrolle und zum Gate zu laufen….

  12. Georg sagt

    Soeben gelesen:

    American Airlines wird ihre Flüge zwischen Chicago und Düsseldorf im Zeitraum vom 25. Oktober bis zum 29. März temporär einstellen. Die Route war im letzten Winter lediglich ausgedünnt worden. Die Oneworld-Airline hatte die Route im April 2013 aufgenommen.

  13. Walter Jahn sagt

    Ich bin am 02.09.2014 mit der AA241 geflogen.

    Was Ingo in seinem Blog zum Thema „Essen und Trinken“ beschrieben hat, trifft auch jetzt noch zu. Die Pizza zu teilen war allerdings kein Problem für mich.

    Beim Einchecken ging es zügig zu. Keine Warteschlange, keine ausgiebigen Erläuterungen zu den Fragen.

    Der Flieger war pünktlich, das Personal sehr freundlich.

    Soweit bisher, so gut.

    Gestört hat mich allerdings ist die Beinfreiheit. Ich bin zuletzt dreimal mit der A380 geflogen (Frankfurt-Houston) und daher sehr verwöhnt.

    Berücksichtig man bei dem AA241-Flug alle Punkte, auch den Ticketpreis, so würde ich wieder mit der AA241 fliegen.

    Gruss
    Walter

  14. Andreas Restle sagt

    Vielen Dank für die ausführlichen Berichte. Ich fliege übermorgen, also am 10.9., mit der AA241 nach Chicago und dann weiter nach SFO. Das ganze geht wohl ohne Umsteigen, also vermutlich gleiches Gate etc.

    Service und Beinfreiheit scheinen ja wirklich ok zu sein, das stimmt mich schonmal positiv. Einen Sitz am Notausgang hätte ich natürlich trotzdem gerne, vorallem da noch freien Plätze beim Online Chekin nicht so toll waren.

    Weiss jemand, ob und wann man bei AA Notausgangsitze (vermutlich gegen Gebühr) buchen kann? Bei einigen Airlines sind die ja Online immer geblockt, auf nachfrage am Check-In Schalter aber verfügbar …

    Gruss
    Andreas

  15. Nadine sagt

    Hallo! Mein freund und ich fliegen in diesem August mit der AA von Dus nach LA über Chicago.
    Es ist für uns das 1. Mal mit Umstieg in den Staaten. Ist es für Leute, die Hörgeschädigt sind, ein hindernis?
    Ich lese hier im Internet viel schlechtes über die AA. Außer hier. Wir waren über eine Antwort sehr dankbar.
    ich kriege bei all den negativen berichten richtig muffesausen. .. 🙁
    Wir fliegen auch mit der A241 bis nach Chicago.

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Nadine,

      ich glaube nicht, dass es Probleme geben sollte. So, wie ich die US-Amerikaner bisher kennen gelernt habe, sind sie äußerst hilfsbereit zu allen Menschen, die etwas gehandicapt sind. Von daher würde ich mir keine großen Sorgen machen. Ich habe aber eben auf der AA-Website unter dem Menü-Punkt „Besondere Betreuung“nachgeschaut: Unter dem dem Punkt „Betreuung für sensorisch eingeschränkte Personen“ steht der Hinweis, dass man sich als hörgeschädigter Passagier am besten an die American Airlines Reservierungszentrale wenden solle, um evtl. nötige Unterstützung zu organisieren. Ich würde mich an Deiner Stelle spätestens 72 Stunden vor Abflug dort melden und klären, ob Du vielleicht die Unterstützung durch AA-Mitarbeiter (vielleicht nur bei der Einreise und beim Terminal-Wechsel) benötigst und in Anspruch nehmen möchtest.

      Viele Grüße,
      Ingo.

      • Nadine sagt

        Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Das muntert mich doch wieder etwas auf. 🙂 ich werde mir gleich deine links ansehen. Irgendwie muss ich es übersehen haben als ich auf der Homepage von der AA war.
        Und gerne Berichte ich nach unserem Urlaub von dem Umstieg und der Erfahrung wie man mit gehandicapten menschen umgeht 🙂 ist ja für jeden anderen ein Vorteil zu wissen wwas beachtet werden muss. Ich bin auch schon sehr gespannt drauf, wie es wird. Da ich ein Cochlear Implant trage (Implantat im Ohr) darf ich auch durch die Kontrollen nicht, da das Magnetfeld mein Implantat zerstören könnte. In Heathrow gab es desdeswegen mächtig Probleme bei der Kontrolle.
        Ich werde mir deinen Blog brav merken und verfolgen! 🙂
        Liebe Grüße Nadine

        • Ingo Busch sagt

          Es freut mich, wenn ich Dir erst einmal weiter helfen konnte. Die Links waren nicht so einfach zu finden, wenn man nicht wirklich weiß, wonach man suchen müsste 😉

          Bezüglich der Sicherheitskontrolle mit Deinem Implantat würde ich mich auf jeden Fall vorher an American Airlines wenden, damit deren Mitarbeiter Dich bei der Sicherheitskontrolle unterstützen können bzw. die Airline Dir sagen kann, welche Dokumente Du evtl. mitführen solltest, damit es keinen Stress bei der Sicherheitskontrolle gibt. Es kann gut sein, dass Du gar keinen Stress mit der Kontrolle hast, da an den meisten US-Flughäfen mittlerweile Körperscanner (sog. „Nacktscanner“) bei der Sicherheitskontrolle zum Einsatz kommen.

          Über einen Erfahrungsbericht von Dir würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen!

  16. Ich werde am 18.06 wieder mit AA241 von DUS nach ORD fliegen. Mal schauen ob sich etwas geändert hat. Ich gebe in jedem Fall Bescheid 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.