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Japan Airlines Logo

Japan Airlines erneuert die Business Class

Vor wenigen Tagen habe ich bei airlinetrends.com gelesen, dass Japan Airlines (JAL) ihre Business Class runderneuern wird. Nach überstandener Insolvenz und der Rückkehr an die Börse wird die JAL nun nach knapp zehn Jahren ihrer Langstrecken-Flotte eine komplett neue Business Class verpassen. Genau wie Lufthansa bei der Einführung ihres neuen Flaggschiffes Airbus A380, hatte man es m.E. auch bei der JAL bei Einführung des Dreamliners (Boeing 787) verpasst, eine überfällige Modernisierung der Business Class in Angriff zu nehmen. Im Unterschied zum deutschen Kranich (auch Japan Airlines führt diesen Vogel im Logo) lässt man sich mit der Erneuerung nicht so viel Zeit. Möglicherweise trägt zu diesem Umstand die heimische Konkurrenz durch ANA (All Nippon Airlines) bei. Während es die Lufthansa dabei belassen hat, endlich auch einen Flatbed Seat in Form der viel kritisierten (u.a. hier, hier und hier) „Füßel-Pritsche“ anzubieten, setzt das neue Business Produkt der JAL neue Maßstäbe.

Die neue Premium Economy von Air New Zealand im Review vom Airlinereporter

Letztes Jahr bin ich in der Premium Economy von Air New Zealand von London über Los Angeles nach Auckland geflogen und war davon nicht sonderlich davon angetan. Möglicherweise war mein damaliger Eindruck davon geprägt, dass die Boeing 747 seinerzeit kurz vor der Ausmusterung stand und man daher bei Air New Zealand nicht mehr in die alten Flieger investierte. Mittlerweile hat Air New Zealand auf der Strecke London – Los Angeles – Auckland die Jumbo-Jets ausgemustert und durch neue Boeing 777-300 ersetzt. Im Zuge der Flotten-Erneuerung hat Air New Zealand auch eine neue Premium Economy Class eingeführt. Die Präsentation der neuen Premium Economy auf der (deutschen) Website von Air New Zealand sieht recht viel versprechend aus. Wie „fühlt“ sich die neue Premium Economy denn tatsächlich an? Das konnte vor kurzem David Parker Brown von AirlineReporter.com auf einem Flug von Los Angeles nach London ausprobieren. Wie David schreibt, scheint Air New Zealand mit der neuen Premium Economy Class ein wirklich großer Wurf gelungen zu sein. Der Sitz ist bequem und für genügend Privat-Sphäre ist auch gesorgt, sofern man am Fenster …

Mit Air New Zealand zurück nach Europa (AKL-LAX-LHR)

Knapp eine Woche nach meinem Hinflug musste ich auch schon wieder die Heimreise (Flug NZ 002) antreten. Diesmal allerdings in der „normalen“ Holzklasse (a.k.a. Economy Class). Mein Sitzplatz war direkt am Notausgang 4R und somit hatte ich wenigstens Beinfreiheit. Zum Glück saß ich nicht an der Türe 3L oder 3R, denn dort sind die Toiletten. Bei mir war es immerhin die Galley. Das Boarding der Boeing 747-400 (wieder der Jumbo mit der Registration ZK-NBV – wie auf dem Hinflug) lief entspannt ab, da die Kiwis das System mit dem Einsteigen nach Sitzreihen besser verstanden haben, als wir Deutsche. Ich hatte zwar den Mittelplatz in der 3er-Reihe erwischt, aber auf dem Leg von Auckland nach Los Angeles blieb der Gangplatz frei, so dass ich diesen einnehmen konnte. Der Flug startete wurde pünktlich um 23 Uhr Ortszeit vom Terminal zurück gedrückt und die Reise konnte losgehen.

Drei Premieren und ein persönlicher Rekord (mit Air New Zealand von LHR über LAX nach AKL)

Beruflich sollte es mich diesmal an das andere Ende der Welt verschlagen. Genauer gesagt: Nach Auckland in Neuseeland. Los ging die Reise in Köln. Von dort sollte mich die BMI im Auftrag der Lufthansa nach London-Heathrow bringen. Darüber habe ich bereits hier berichtet. Von London aus fliegt Air New Zealand über Los Angeles nach Auckland. Eine ungewöhnliche Route, da üblicherweise die Flüge von Europa nach Australien bzw. Neuseeland ostwärts fliegen. Aber jetzt sollte es westwärts gehen. Knapp 80 Minuten blieben mir nur, um umzusteigen. Eigentlich verdammt knapp in Heathrow – klappte aber erstaunlich gut. Am Transfer-Schalter der Air New Zealand war niemand vor mir, so dass ich auch recht schnell meine neue Bordkarte erhielt. Die erste Premiere: Air New Zealand „Irgendwann ist immer das erste Mal“ heißt es so schön. Bei mir war es das erste Mal, dass ich mit Air New Zealand fliegen sollte. Ich war schon gespannt, da ich obendrein in der Premium Economy auf Flug NZ 001 gebucht war und noch nicht genau wusste, was mich hier erwarten würde…

Mit Lufthansa / BMI von Köln nach Heathrow (CGN – LHR) II

Heute war es mal wieder so weit: Mit der BMI (im Auftrag der LH) nach LHR. Ich hatte nun die Möglichkeiten zu überprüfen, was sich seit dem letzten Flug getan hat. Um es vorweg zu nehmen: Nicht viel! Aber ein paar Dinge gibt es doch noch zu berichten, die ich beim letzten Mal entweder vergessen hatte bzw. dieses Mal neu sind. Ich fange mal damit an, was ich letztes Mal vergessen habe und was mich immer noch zutiefst beindruckt. Auch auf diesem A320 waren die Ausgänge auch mit dem Wort „Ausgang“ anstatt nur dem englischen „Exit“ beschriftet. Damit man auch mal bei der deutschen Mutter Lufthansa sehen kann, wie so etwas aussieht, habe ich direkt mal ein Bild davon gemacht: Nun zu den Neuigkeiten. Das übliche „Sicherheitsbalett“ fand ich diesmal besonders komisch: Das Band, welches die Tonspur zu den Sicherheitsvorführungen liefert, spulte auch schön den Hinweis auf die Leuchtstreifen ab, welche einen im Notfall zum Ausgang leiten sollen. Das Dumme ist nur – es gibt gar keine Leuchtstreifen in diesem Flieger. Es sei denn der …

Mit Lufthansa / BMI von Köln nach Heathrow (CGN – LHR)

Gebucht haben wir bei Lufthansa, geflogen wurde auch mit einer Lufthansa-Flugnummer, der Flug wurde aber von BMI (British Midland Airways) durchgeführt. Das Ganze nennt sich dann auf Denglisch „Lufthansa operated by BMI“. Da war ich dann doch gespannt, wie sich die britische Tochter der deutschen „Premium-Airline“*  im Vergleich mit anderen Airlines schlägt. BMI hat es geschafft, mich zu verblüffen. Beim obligatorischen „Sicherheits-Ballett“ vor dem Start hört man, wie bei jeder Airline, die die Ansagen auch auf deutsch macht, immer den Satz „Die Ausgänge sind mit dem Wort ‚Exit‘ gekennzeichnet“. So auch bei BMI! Aber: Bei BMI gibt es etwas, was selbst die Lufthansa in den über dreißig Jahren, in denen ich mit LH fliege, noch nicht hinbekommen hat – die Ausgänge sind nicht nur mit „Exit“ beschriftet, sondern auch (in etwas kleinerem Schriftgrad) mit „Ausgang“! Da sollte sich die deutsche Mutter doch mal an ihrer britischen Tochter ein Beispiel nehmen!