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Einfahrt zum Mount St. Helens National Vulcanic Monument

Mount St. Helens – wenn der Berg in die Luft fliegt

18. Mai 1980: Ein Berg wird einen Kopf kürzer gemacht. So oder so ähnlich lässt sich am ehesten beschreiben, was damals passierte, während der Mount St. Helens seine Nordflanke absprengte und nach dem Ausbruch 400 Meter kleiner als zuvor war. Also etwas mehr als ein Siebtel der vormaligen Höhe…. Die Folgen sind auch heute noch deutlich sichtbar. Je näher man sich dem eigentlich Vulkan nähert, sieht man zuerst eine Unmenge toter Bäume, die damals durch die Hitze des Ausbruchs abstarben. Nähert man sich dem Mount St. Helens noch weiter, sieht man, wie vor 35 Jahren die Druckwelle des Ausbruchs ganze Wälder fällte. Wie Streichhölzer sind die Bäume umgefallen…

Tag 5: Von Sequim nach Parksville

Da wir tags zuvor die Fähre nach Victoria verpasst hatten, wollten wir heute morgen nichts dem Zufall überlassen und überpünktlich am Fähranleger sein. Um sieben Uhr sollte dieser öffnen und dann wollten wir auch da sein. Das hieß für uns in der Konsequenz extrem frühes Aufstehen. So waren wir auch um kurz vor halb sieben abfahrtbereit und konnten auf dem Hotel-Parkplatz bei einer Zigarette kurz vor Abfahrt diesen schönen Ausblick auf die Berge genießen: Am Fähranleger der „Black Ball Ferry Line“ lag auch schon deren einziges Schiff, die MV Coho, im Hafen. Der Check In ging recht geschmeidig von statten. Jetzt hieß es nur noch die knapp eineinhalb Stunden tot zu schlagen, die wir noch warten mussten, bis die Fähre nach Victoria ablegte. Leider gibt Port Angeles, gerade so früh am Morgen, nicht wirklich viel her und so zogen wir es vor die meiste Zeit im Auto zu warten. Irgendwann startete auch das Boarding und so durften wir auch an Bord der Fähre fahren.

Quality Inn, Sequim, Washington, USA

Nachdem wir unsere Fähre von Port Angeles nach Victoria verpasst hatten, mussten wir spontan ein Hotel in der Nähe von Port Angeles suchen. Da in Port Angeles kein vernünftiges Hotel zu finden war, fuhren wir wieder zurück in das ca. 15 Meilen (ungefähr 25 Km) entfernte Sequim. Dort fanden wir das „Quality Inn & Suites Sequim„, welches noch ein Zimmer zu einem etwas hohen, aber noch so eben annehmbaren Preis frei hatte. Das Hotel selber ist amerikanischer Standard. Nichts besonderes, aber im Vergleich zu vielen anderen Hotels noch nicht so abgewohnt, da auch erst 2006 eröffnet. Der Indoor-Swimming-Pool war – im Vergleich zu anderen Hotels – recht schön und machte auch einen sauberen Eindruck. Auch die Zimmer waren sauber und für nordamerikanische Verhältnisse recht modern eingerichtet.

Prototyp der Boeing 737

Tag 4: Von Seattle nach Sequim

Nach einem eher mäßigen Frühstück (Truthahn-Sandwich und Kaffee im Stehen) auf dem Pike Place Market (im Moore Hotel gab es leider kein Frühstück) packten wir wieder unsere Klamotten ins Auto und fuhren zuerst in Seattles Süden. Dort befindet sich am King County International Airport das Boeing Museum of Flight. Und dieses Museum wollten wir noch besuchen, bevor wir Seattle verließen. Insgesamt sind dort zu viele Flugzeuge ausgestellt, dass man alle einzeln vorstellen kann. Ich werde mich daher auf (meine persönlichen) Highlights beschränken.

Moore Hotel, Seattle, Washington, USA

In Seattle haben wir im Moore Hotel übernachtet. Dieses Hotel ist sehr zentral gelegen und nur wenige Blocks vom Pike Place Market entfernt. Das Hotel wurde bereits 1907 eröffnet (mehr zur Geschichte des Hotel hier) und strahlt auch noch heute ein wenig den Charme eines ehemaligen Grand Hotels aus. Bei der Reservierung sollte man unbedingt darauf achten, dass man ein Zimmer mit eigenem Bad reserviert, da man sonst evtl. ein Zimmer mit Gemeinschafts-Bad auf dem Flur bekommt. Ja, so etwas gibt es hier noch! Wir hatten ein Zimmer mit eigenem Bad reserviert und wurden nicht enttäuscht. Schon der Check In war anders, als sonst üblich. Irgendwie ist das ganze Personal im Hotel total relaxt und locker. Die übliche professionelle Geschäftigkeit trifft man hier nicht an. Man ist vielmehr ein Gastgeber, der einem auch sehr individuell weiter hilft, bezüglich Sehenswürdigkeiten oder Ausgehmöglichkeiten berät.