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Eine Ryanair-Maschine im Anflug auf Köln (Symbolbild)

Warum ich nicht mit Ryanair fliege und Du es auch nicht tun solltest

Dieser Blogpost ist schon lange überfällig. Aber eine Diskussion mit Reiseblogger-„Kollegen“ hat vor kurzem bei mir das Fass zum überlaufen gebracht. Und daher muss jetzt alles raus. Ich muss mir das von der Seele schreiben. Wird daher gewiss nicht der beste und sprachlich ausgefeilteste Artikel meines Lebens. Und er wird wohl auch nicht so kurz ausfallen. Ich möchte Dich trotzdem bitten, ihn bis zum Ende zu lesen und Dir dann bitte Deine eigenen Gedanken zum Thema zu machen.

Die Lufthansa-Hauptverwaltung in Köln

Lufthansa (Streik-) Lexikon

Dieses Lufthansa (Streik-) Lexikon soll dazu dienen, kurz und knapp die Begrifflichkeiten rund um Lufthansa und den Streiks der Flugbegleiter und Piloten in letzter Zeit, sowie zukünftig (?) der Boden-Mitarbeiter der Lufthansa zu erklären. Das Lexikon erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wird jedoch nach und nach erweitert und aktualisiert. Bitte nicht den Text kopieren und weiter verteilen, sondern immer nur den Link zu diesem Artikel: https://www.reise-wahnsinn.de/lufthansa-streik-lexikon/2147693 Letztes Update: 10.11.2015, 16:30 Uhr

Die Lufthansa-Hauptverwaltung in Köln

Kommentar: Hallo Lufthansa-Vorstand! Ich glaub‘ es hackt!

Die Zitrone ist nie ausgequetscht. (Christoph Franz, Lufthansa-Vorstandsvorsitzender im April 2014) Ich frage mich seit dem o.g. Ausspruch des damaligen Lufthansa-CEO welche Geisteshaltung an der Spitze der Lufthansa herrscht. Herr Franz ist seit über einem Jahr Geschichte, es hatte sich „ausgefranzt“. Dennoch scheint auch die heutige Führung der Kranich-Airline das Franz’sche Credo übernommen zu haben. Anders ist nicht zu erklären, warum seit anderthalb Jahren keine Einigung mit den Piloten, den Kabinen-Beschäftigten und auch mit den Mitarbeitern am Boden zustande kommt.

Symbolbild: Lufthansa Boeing 737 (aufgenommen in Leipzig (LEJ))

Piloten-Streiks sind ärgerlich – aber aushaltbar!

Wo ein Streik reglementiert oder gar verboten ist, handelt es sich um reine Diktaturen. Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern vom legendären ÖTV-Vorsitzenden Heinz Kluncker (zur Erinnerung: Die ÖTV, Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, ist als größte Einzelgewerkschaft 2001 in der heutigen Verdi aufgegangen). Heinz Kluncker war von 1964 bis 1982 Vorsitzender der ÖTV. Mit ihm an der Spitze streikten die Boden-Beschäftigten der Lufthansa 1971 fast zwei Wochen lang. Fast zwei Wochen ging gar nichts. Obwohl damals nur – aus Sicht des Lufthansa-Vorstandes – eine Minderheit der Mitarbeiter streikte. Der Münchner Schickeria gingen die Austern aus und westdeutsche Ministerpräsidenten mussten auf einmal via Berlin mit Pan Am, British Airways oder Air France von Düsseldorf nach Hamburg fliegen. Ist deswegen das Abendland oder etwa die Bundesrepublik Deutschland untergegangen? Deinitiv: Nein!

Symbolbild: Lufthansa Boeing 737 (aufgenommen in Leipzig (LEJ))

Kommentar zum Streik der Lufthansa-Piloten

Seit heute morgen streiken die Piloten der Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo. Die Nachrichten sind zur Zeit voll davon und immer mehr Journalisten – und Politiker – fühlen sich bemüßigt ihre Meinung öffentlich kund zu tun. Das will ich an dieser Stelle auch tun, denn bei manch einem Kommentar, den ich bereits im Vorfeld dieses Streiks zu hören und lesen bekam ging mir der Hut hoch! Doch zuerst einmal muss man sich klar werden, worum es bei diesem Streik eigentlich geht: Im September letzten Jahres hat die Lufthansa als Arbeitgeber einseitig die Versorgungs-Tarifverträge gekündigt! Es geht den Piloten daher weniger um die Erhöhung ihrer Gehälter, als vielmehr um die Erhaltung der Jahrzehnte geltenden Vereinbarungen.

Die gerettete Kamera - von außen ein wenig mitgenommen

Mission accomplished – Die Geschichte von der geretteten Kamera

Wie bereits vor meiner Abreise nach Alaska angekündigt hatten wir neben der ganzen Herumreiserei druch den 49. Bundesstaat der USA auch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: Wie sollten eine verloren gegangene Kamera zurück nach Good Old Germany bringen. Glücklicherweise brauchten wir weder den Denali National Park komplett durch zu harken, noch mit Kompass und Metallsuchgerät das Unterholz der Wildnis zu durchsuchen. Aber fangen wir von ganz vorne an: Eli und Christian waren auf Weltreise. Nach einigen Stationen, u.a. Neuseeland und Australien, beschlossen sich die Beiden auf Hawaii schnorcheln zu gehen. Dafür legten sie sich noch eine kleine, wasserdichte, Kompaktkamera zu. Und eben diese – eigentlich fast neue – Kamera sollte Eli und Christian zum Abschluss ihrer Weltreise auch noch nach Alaska in den Denali National Park begleiten.

Eine SIM Karte fürs iPhone in USA kaufen – ein Erfahrungsbericht

Zu Beginn ein Geständnis: Ja, seitdem ich ein iPhone besitze, bin ich ständig online. Ich möchte es auch wirklich nicht mehr missen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit online gehen zu können. Sei es, um schnell etwas im Internet nachzuschlagen, eine Adresse zu recherchieren oder einfach „nur“ in die verschiedenen Social Media Kanäle rein zu schauen. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier. Egal, wie die persönliche Nutzung eines Smartphones aussieht und was man mobil im Internet anstellt: Viele Menschen möchten auch auf Reisen ins Ausland nicht darauf verzichten. Dummerweise machen aber die – teilweise überzogenen – Roaming-Gebühren einen Strich durch die Rechnung. Je nach Mobilfunk-Vertrag und -Provider ist der Spaß des mobilen Internets innerhalb Europas noch bezahlbar. Spätestens in Übersee ist aber bei den Kosten Schluss mit lustig! Aus diesem Grund habe ich mich auf meiner letzten USA-Reise entschlossen, mir eine lokale SIM-Karte für mein iPhone zu besorgen. Aber wie ich feststellen musste, ist dies leichter gesagt als getan.

Warum macht man den Kommentatoren das Leben so schwer?

Ich muss an dieser Stelle mal meinen Frust loswerden: In letzter Zeit fällt mir auf immer mehr Blogs auf, dass ich mich erst als WordPress.com-Nutzer einloggen muss, um einen Kommentar loszuwerden. Ich habe mir mittlerweile zwar so ein Konto zugelegt, um überhaupt kommentieren zu können, aber es nervt ganz gewaltig! Mein Blog ist selbstgehostet, von daher bräuchte ich dieses Konto eigentlich nicht. Aus diesem Grund habe ich mir schon so manchen Kommentar verkniffen, weil ich einfach keine Lust hatte, diese überflüssige (Login-) Hürde zu überspringen. Natürlich könnte man auch sagen: „Mensch der Ingo, der regt sich wieder auf. Sind doch nur ein paar Mausklicks mehr.“. Stimmt, aber auch nicht ganz: Ich muss erst auf das „Login über WordPress.com“-Icon klicken, in einem neuen Popup-Fenster Mail-Adresse und Passwort eingeben (nachdem ich mir natürlich vor Monaten dieses m.E. überflüssige Konto zugelegt habe) und danach kann ich erst meinen Kommentar absenden. Es nervt! Mein Frust ist aber noch steigerungsfähig, wenn ich dann nach Abschicken des Kommentars die lapidare Fehlermeldung „Ungültiger Sicherheits-Token.“ angezeigt bekomme. WTF? Ich habe zwar schon manch einen …