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Tag 2: Vancouver

Nach einem guten und üppigen Frühstück machten wir uns wieder auf, um auf Schusters Rappen Vancouver zu erkunden. Dabei mussten wir feststellen, dass unser erster Eindruck vom Vorabend sich manifestierte: Vancouver ist voller aggressiver Bettler. Ich habe noch nie in Nordamerika so hartnäckiges Betteln erlebt wie hier. Wir haben sehr schnell eine Taktik entwickelt, um uns nicht endlosen Diskussionen stellen zu müssen – wir taten einfach so, als ob wir kein Englisch verstünden 🙂 Unsere Wegstrecke führte uns, nachdem wir gestern schon die Gastown (hatte ich mir irgendwie toller vorgestellt) zuerst nach Chinatown. Im Gegensatz zu den Chinatowns in anderen Städten (z.B. San Francisco) ist die Chinatown von Vancouver eher unspektakulär. Von Chinatown setzten wir unseren Weg in Richtung Telus Science World fort.

Comfort Inn Downtown, Vancouver, BC, Kanada

Das Comfort Inn Downtown in Vancouver sollte unsere Bleibe für unsere ersten beiden Tage in Kanada sein. Das Zimmer war zwar etwas verwinkelt, aber ansonsten gab es an dem Zimmer nichts auszusetzen. Sehr erfreulich war das Frühstück. Das Frühstück wurde als Buffet im benachbarten, zum Hotel zugehörigen Pub, offeriert. Dieses Buffet ließ (für nordamerikanische Verhältnisse) keinen Wunsch offen: Rührei, Speck, Bagels (2 verschiedene Varianten), Müsli, Cerealien und diverse Säfte. Es gab also rundum nichts auszusetzen – selbst mehrere Teesorten gab es zur Auswahl! Der Knaller war natürlich das Angebot, sich selber frische Waffeln zu bereiten! In diesem Hotel wohnt man nicht nur sehr zentral, sondern der Morgen wird auch durch ein wirklich reichhaltiges und vielfältiges Frühstück versüßt.

Kanada 2010: Es geht los!

Nach langer Planung (ca. 1 Jahr) und ungezählten, gelesenen Reiseführer (dazu vielleicht später mehr) ging es heute endlich los mit unserem Urlaub: Die Lufthansa sollte uns mit dem Flug LH 492 von Frankfurt nach Vancouver fliegen. Während ich sonst meistens in der Economy Class fliege, sollte es diesmal in der Business Class über den großen Teich gehen. In aller Ruhe konnten sind wir zum Flughafen Frankfurt gefahren und hatten nur unser Handgepäck dabei. Unser restliches Gepäck hatten wir schon tags zuvor beim Vorabend Check-In aufgegeben. Ist schon eine feine Sache, wenn man am Reisetag nicht mehr in der langen Schlange vorm Check-In stehen muss 😉 So konnten wir uns direkt zur Sicherheits-Kontrolle begeben, um den üblichen „Security-Striptease“ über uns ergehen zu lassen. Irgendwann – nach Aufenthalt in der Business Lounge (diese überfüllte Wartehalle, die Lufthansa in Frankfurt zur Verfügung stellt, ist nicht wirklich der Rede wert.) – konnten wir dann unseren Flieger besteigen. Als irgendwann alle Passagiere an Bord waren konnten wir auch Richtung Startbahn rollen. Doch was muss ich da sehen: Die Safi Airways …