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Hilton Garden Inn Toronto Airport

Beruflich hat es mich vor knapp zwei Wochen in eine der größten Städte Nordamerikas – nach Toronto – verschlagen. Da der Ort für die Meetings nicht allzu weit vom internationalen Flughafen Lester B. Pearson (YYZ) entfernt sein sollte, bot sich eines der Hotels in Flughafen-Nähe an. Unsere Wahl fiel auf das Hilton Garden Inn. Positiver Nebeneffekt: Wir konnten uns für die gesamten fünf Tage den Leihwagen sparen 😉 Denn vom und zum Flughafen kann man den kostenlosen Shuttle-Service des Hilton Garden Inn beanspruchen. Der Shuttle fährt alle halbe Stunde oder nach Anforderung. Ein kurzer Anruf beim Hotel ist ausreichend. Man kann den Shuttle übrigens nicht nur bei Ankunft und Abflug nutzen, sondern auch, um vom Airport aus die öffentlichen Verkehrsmittel Torontos zu nutzen.

Quality Inn Hope, Hope, B.C.

In Hope hatten wir das Quality Inn gebucht. Dies war so ziemlich das einzige Hotel einer bekannten Kette in Hope. Schon bei der Ankunft und dem folgenden Check-In wurde uns schnell klar, dass hier der Gast eher als störend empfunden wird, obwohl dieses Motel von der Inhaber-Familie geführt wird. Nun ja, was wollten wir schon machen und es ist ja auch nur für eine Nacht. Ich erwarte eigentlich nicht viel von einem Hotel. Aber sauber sollte es sein. Diese Herberge jedoch war das Gegenteil. Aus diesem Grund lasse ich auch besser die Bilder sprechen:

Tag 6: Von Parksville nach Hope

Direkt nach dem Frühstück packten wir unser Auto und fuhren direkt zum Fährhafen „Departure Bay“ in Nanaimo (Nanaimo hat mehrere Fährhäfen). Dort checkten wir bei BC Ferries ein und warteten auf dem großzügigen Warteplatz. Als dann unser Schiff, die Coastal Renaissance, anlegte, waren wir erstaunt, wie schnell das Schiff geleert wurde. Es dauerte gerade einmal 15 Minuten, bis alle Fahrzeuge und Passagiere die Fähre verlassen hatten. Nicht viel länger dauerte unser Boarding. Die Fähre ist erst vor wenigen Jahren in Dienst gestellt worden und dies merkt man auch. Alles ist modern, hell und freundlich. Sogar an die Raucher, die natürlich nur an Deck rauchen dürfen, wurde gedacht. Es befinden sich an Bug und Heck (die Coastal Renaissance ist symmetrisch gebaut) jeweils Raucherbereiche, in denen man relativ windgeschützt seinem Laster frönen kann. Die Überfahrt nach Vancouver verging wie im Fluge und auch hier dauerte es keine Viertelstunde, bis auch wir wieder festen Boden unter unsere Füßen bzw. Reifen hatten. Wir verließen den Hafen von Horseshoe Bay auf dem Highway 1, um durch den Norden Vancouvers zu …

Quality Resort Bayside, Parksville, B.C., Kanada

In Parksville haben wir im Quality Resort Bayside Parksville übernachtet. Das Hotel machte schon im Internet einen sehr guten Eindruck. Das soll aber in Nordamerika nichts heißen. Die Zimmer waren normaler amerikanischer Standard. Da wir ein Zimmer mit Blick auf die Bucht hatten, konnten wir abends vom Balkon den Ausblick auf die Strait of Georgia genießen. Am Zimmer selbst gab es nichts auszusetzen. Jedoch am nächsten Morgen sollten wir aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. Dieses Hotel servierte nicht das (wenn überhaupt) übliche „Continental Breafast“, sondern im Übernachtungspreis war ein „Warm Breakfast“ enthalten. Für dieses bekamen wir auch beim Check In je einen Voucher, den wir auch brav im Restaurant morgens abgegeben hatten. Was aber danach passierte, kann man kaum beschreiben.

Tag 5: Von Sequim nach Parksville

Da wir tags zuvor die Fähre nach Victoria verpasst hatten, wollten wir heute morgen nichts dem Zufall überlassen und überpünktlich am Fähranleger sein. Um sieben Uhr sollte dieser öffnen und dann wollten wir auch da sein. Das hieß für uns in der Konsequenz extrem frühes Aufstehen. So waren wir auch um kurz vor halb sieben abfahrtbereit und konnten auf dem Hotel-Parkplatz bei einer Zigarette kurz vor Abfahrt diesen schönen Ausblick auf die Berge genießen: Am Fähranleger der „Black Ball Ferry Line“ lag auch schon deren einziges Schiff, die MV Coho, im Hafen. Der Check In ging recht geschmeidig von statten. Jetzt hieß es nur noch die knapp eineinhalb Stunden tot zu schlagen, die wir noch warten mussten, bis die Fähre nach Victoria ablegte. Leider gibt Port Angeles, gerade so früh am Morgen, nicht wirklich viel her und so zogen wir es vor die meiste Zeit im Auto zu warten. Irgendwann startete auch das Boarding und so durften wir auch an Bord der Fähre fahren.

Tag 2: Vancouver

Nach einem guten und üppigen Frühstück machten wir uns wieder auf, um auf Schusters Rappen Vancouver zu erkunden. Dabei mussten wir feststellen, dass unser erster Eindruck vom Vorabend sich manifestierte: Vancouver ist voller aggressiver Bettler. Ich habe noch nie in Nordamerika so hartnäckiges Betteln erlebt wie hier. Wir haben sehr schnell eine Taktik entwickelt, um uns nicht endlosen Diskussionen stellen zu müssen – wir taten einfach so, als ob wir kein Englisch verstünden 🙂 Unsere Wegstrecke führte uns, nachdem wir gestern schon die Gastown (hatte ich mir irgendwie toller vorgestellt) zuerst nach Chinatown. Im Gegensatz zu den Chinatowns in anderen Städten (z.B. San Francisco) ist die Chinatown von Vancouver eher unspektakulär. Von Chinatown setzten wir unseren Weg in Richtung Telus Science World fort.

Comfort Inn Downtown, Vancouver, BC, Kanada

Das Comfort Inn Downtown in Vancouver sollte unsere Bleibe für unsere ersten beiden Tage in Kanada sein. Das Zimmer war zwar etwas verwinkelt, aber ansonsten gab es an dem Zimmer nichts auszusetzen. Sehr erfreulich war das Frühstück. Das Frühstück wurde als Buffet im benachbarten, zum Hotel zugehörigen Pub, offeriert. Dieses Buffet ließ (für nordamerikanische Verhältnisse) keinen Wunsch offen: Rührei, Speck, Bagels (2 verschiedene Varianten), Müsli, Cerealien und diverse Säfte. Es gab also rundum nichts auszusetzen – selbst mehrere Teesorten gab es zur Auswahl! Der Knaller war natürlich das Angebot, sich selber frische Waffeln zu bereiten! In diesem Hotel wohnt man nicht nur sehr zentral, sondern der Morgen wird auch durch ein wirklich reichhaltiges und vielfältiges Frühstück versüßt.

Kanada 2010: Es geht los!

Nach langer Planung (ca. 1 Jahr) und ungezählten, gelesenen Reiseführer (dazu vielleicht später mehr) ging es heute endlich los mit unserem Urlaub: Die Lufthansa sollte uns mit dem Flug LH 492 von Frankfurt nach Vancouver fliegen. Während ich sonst meistens in der Economy Class fliege, sollte es diesmal in der Business Class über den großen Teich gehen. In aller Ruhe konnten sind wir zum Flughafen Frankfurt gefahren und hatten nur unser Handgepäck dabei. Unser restliches Gepäck hatten wir schon tags zuvor beim Vorabend Check-In aufgegeben. Ist schon eine feine Sache, wenn man am Reisetag nicht mehr in der langen Schlange vorm Check-In stehen muss 😉 So konnten wir uns direkt zur Sicherheits-Kontrolle begeben, um den üblichen „Security-Striptease“ über uns ergehen zu lassen. Irgendwann – nach Aufenthalt in der Business Lounge (diese überfüllte Wartehalle, die Lufthansa in Frankfurt zur Verfügung stellt, ist nicht wirklich der Rede wert.) – konnten wir dann unseren Flieger besteigen. Als irgendwann alle Passagiere an Bord waren konnten wir auch Richtung Startbahn rollen. Doch was muss ich da sehen: Die Safi Airways …