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Qatar_Airways Boeing 777-200LR, Foto: Qatar Airways

Mit Qatar Airways von Doha nach Auckland und zurück – der längste Flug der Welt, Teil 2

Im ersten Teil habe ich über den Erstflug von Doha nach Auckland mit Qatar Airways berichtet. Jetzt möchte ich Euch ein paar mehr Details zur Business Class, zum Service und den Speisen an Bord von Qatar Airways erzählen. Ach ja, und natürlich zum Rückflug von Auckland nach Doha. 😉 Denn auch die schönste Reise geht irgendwann zu Ende. So hieß es für mich nach fünf Tagen wieder von der „City auf Sails“ Abschied zu nehmen und wieder über Doha zurück nach Deutschland zu fliegen.

Boeing 777 der Qatar Airways über der Innenstadt von Auckland, Foto: Qatar Airways

Mit Qatar Airways von Doha nach Auckland und zurück – der längste Flug der Welt, Teil 1

Anfang Februar, genauer am 5. Februar 2017, war es soweit: Vom Hamad International Airport in Doha hob die A7-BBB, eine Boeing 777-200LR, der Qatar Airways zu Ihrem Erstflug nach Auckland in Neuseeland ab. Und ich war dabei! Der Flug mit der Flugnummer QR 920 sollte als weltweit längster Nonstop-Linienflug gefeiert werden. Mit knapp über 16 Stunden im Flugplan angegeben, ist der Flug von Doha nach Auckland schon lang. Aber der Rückflug mit der Flugnummer QR 921 ist noch einmal um knapp eineinhalb Stunden länger 😉

Die Original-Bordkarte von Schicksalsflug Swissair 116, Foto: Niclas Bocionek

9/11 – so war es!

Nick war einer der Passagiere am 11. September 2001 auf dem Swissair-Flug SR116 von Zürich nach Miami, welcher aufgrund der Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington D.C. nach Montreal umgeleitet wurde. Seine Erfahrungen hatte er bereits kurz nach den Ereignissen niedergeschrieben. Er hat mir freundlicherweise erlaubt, seinen Bericht hier in überarbeiteter Form zu veröffentlichen: Dienstag, 11. September 2001. Der Tag beginnt zu einer unmenschlichen Zeit, so kurz nach 5 Uhr. In einer guten Stunde werden wir in Richtung Rhein-Main-Flughafen aufbrechen. Um 7:25 Uhr soll unser „Jumbolino“ mit der Flugnummer SR 3539 gen Zürich starten. Das Boarding läuft normal, ganz so wie man es gewohnt ist, wenn man in eine kleine Maschine steigt. Dirk bekommt seinen Fensterplatz, ich freue mich auf mein Stück Schweizer Schokolade am Gang. Zwischen uns darf der dritte Protagonist der Reise sitzen. In der kleinen Crossair ist man auch zu ganz kleinen Gästen nett… („och, ist der süß!“). Pimbolino darf also in der Mitte sitzen. Sein erster Flug… man muss zugeben, er scheint weniger Respekt …

Airbus A320 (D-ABNE) der Air Berlin nach der Landung auf Terceira

Mit Airberlin Non-Stop auf die Azoren-Insel Terceira

Am 5. Mai 2016 war es soweit: Zum ersten mal hob Airberlin-Flug AB2410 von Düsseldorf mit dem Ziel Terceira ab. Bisher konnte man von Deutschland nur den Flughafen von Ponta Delgada auf São Miguel auf direktem Wege erreichen. Dieser wurde bisher Donnerstags und Sonntags von SATA ab Frankfurt angeflogen und Mittwochs von Airberlin ab Düsseldorf. Doch jetzt fliegt Airberlin jeden Donnerstag ab Düsseldorf die Insel Terceira in der Zentralgruppe der Azoren an. Somit entfällt sowohl die dreieinhalbstündige Fahrt mit der Fähre oder der vierzigminütige Flug von Ponta Delgada nach Terceira. Ich hatte das Glück und durfte auf dem Erstflug nach Lajes Field, so heißt der Flughafen von Terceira, dabei zu sein.

„Ich habe noch einen Koffer in Berlin!“

„… aber leider nicht hier auf den Kanaren“, dachte ich mir, als ich nach einem Tag ohne Gepäck erfuhr, dass mein Koffer dort gestrandet ist und nicht so schnell den Weg zu mir finden würde. Dabei hatte Ronald Reagan mit dem Satz damals etwas ganz anderes gemeint… Aber von Anfang an: Wir checkten auf den letzten Drücker in Düsseldorf ein, um über Berlin-Tegel nach Teneriffa-Süd zu fliegen. Mich beschlich schon an diesem Morgen das Gefühl, dass ich möglicherweise ohne Gepäck auf Teneriffa ankäme. Fragt mich nicht wieso, aber ich ahnte, dass es passieren könnte. Wir flogen von Berlin ab und nach ein paar Stunden landeten wir auf dem Flughafen Teneriffa-Süd (TFS). Wie üblich trabten wir zum Gepäckband. Nach ein paar Minuten fing dieses auch an zu drehen und wir konnten den Koffern der Mitreisenden beim Rotieren zuschauen. Irgendwann drehte sich das Band nicht mehr, alle anderen Passagiere hielten ihr Gepäck in den Händen. Außer uns. Wir standen ohne unsere Koffer am Flughafen. Da mir dies nicht zum ersten Mal im Leben passierte – immerhin erreicht …

Tripreport: Mit Air Berlin von Düsseldorf über Berlin-Tegel nach Teneriffa-Süd

Um es vorweg zu nehmen: An diesem Tag war der Wurm drin. Erst kam der gebuchte Airport Shuttle nicht zu vereinbarten Zeit und mit dem ersatzweise gewählten Taxi lief es auch nicht besser, da die Autobahn gesperrt war. Kurzum: Wir kamen schon auf den letzten Drücker am Düsseldorfer Flughafen an, checkten flugs ein und hetzten durch die Sicherheitskontrolle zum Gate. Das erste Leg sollte nur ein kurzer Hopser nach Berlin sein, den ich so schon häufiger von Köln aus geflogen bin. Alles war eigentlich wie gewohnt und für einen Montag morgen üblich: Eine Menge Geschäftsreisender an Bord, so dass das Boarding auch zügig über die Bühne ging. Gleiches galt allerdings nicht zwingend für den Service. Denn es dauerte eine gefühlte Ewigkeit – um genauer zu sein bis ca. 20 Minuten vor der Landung – als auch ich (auf Sitz 15F) endlich Getränk und die berühmte lauwarme Laugenstange erhielt. Sehr ungewöhnlich für einen Flug mit einer geplanten Dauer von eineinviertel Stunde und ohne jegliche Turbulenzen…

Tripreport: Mit American Airlines 241 von Düsseldorf nach Chicago

Seit 11. April diesen Jahres fliegt American Airlines auch von Düsseldorf nach Chicago. Vor knapp 3 Wochen hatte ich selbst die Gelegenheit, die neue Verbindung zu testen. Ob die Aufnahme der neuen Verbindung der Mitgliedschaft von Air Berlin im Bündnis Oneworld geschuldet ist, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Erfreulich ist es trotzdem, da es Düsseldorf als Startflughafen für Langstreckenflüge stärkt. Denn ich muss zugeben: Ich habe keine große Lust, erst mal nach Frankfurt oder München zu reisen, bevor ich einen Langstreckenflug – vor allem gen Westen – antreten kann. Der Flug AA 241 startet in Düsseldorf um 9:45 Uhr und erreicht den Flughafen Chicago O’Hare um 12:05 Ortszeit. Gegen halb acht fanden wir uns daher am Check-In ein, der zu meiner Überraschung nicht durch Air Berlin, sondern durch American Airlines selbst durchgeführt wird. Allerdings lief der Check-In eher unkonventionell ab, um es mal so auszudrücken.

Trip-Report: Mit Emirates in der Business Class nach “Down Under”

Beruflich sollte es mich dieses Mal zusammen mit einem Kollegen nach Auckland, Neuseeland, und nach Sydney, Australien, führen. Letzes Mal bin ich nach Auckland mit Air New Zealand in der Premium Economy Class hin und in der Economy zurück geflogen. Die (alte) Premium Eco der Kiwis konnte mich nicht wirklich überzeugen und der Rückflug in der Eco war kein Spaziergang. Auf solch langen Strecken ist die Business Class einfach die bessere Wahl. Und die Business Class von Emirates – gerade im Airbus A380 – ist nun wirklich nicht die Schlechteste auf diesem Planeten. Aber auch bei Emirates ist nicht alles Gold was glänzt, wie ich feststellen musste. Aber nun von Anfang an:

Snore & More: Die Meilen-Gutschrift ist da – aber leider unvollständig

Heute sah ich, wie fast jeden zweiten Tag, mal wieder in mein Miles&More-Konto, um zu sehen, ob meine Meilen für die Flüge aus dem März (!) endlich gut geschrieben sind. Und was ich zu sehen bekam, wollte ich zuerst nicht glauben: Da hat es doch Miles&More tatsächlich nach über sieben Monaten endlich geschafft, die ausstehenden Meilen für drei läppische US-Inlandsflüge mit United Airlines gut zuschreiben! Doch halt. Fehlt nicht etwas? Doch, doch es fehlt etwas! Und zwar mein „Executive Bonus“ für Frequent Traveller (FTL)! Also wieder Telefon in die Hand nehmen und zum gefühlt zehntausendsten Male die Hotline anrufen.