Alle Artikel in: Aus der Blogosphäre

9/11 – so war es!

Nick war einer der Passagiere am 11. September 2001 auf dem Swissair-Flug SR116 von Zürich nach Miami, welcher aufgrund der Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington D.C. nach Montreal umgeleitet wurde. Seine Erfahrungen hatte er bereits kurz nach den Ereignissen niedergeschrieben. Er hat mir freundlicherweise erlaubt, seinen Bericht hier in überarbeiteter Form zu veröffentlichen: Dienstag, 11. September 2001. Der Tag beginnt zu einer unmenschlichen Zeit, so kurz nach 5 Uhr. In einer guten Stunde werden wir in Richtung Rhein-Main-Flughafen aufbrechen. Um 7:25 Uhr soll unser „Jumbolino“ mit der Flugnummer SR 3539 gen Zürich starten. Das Boarding läuft normal, ganz so wie man es gewohnt ist, wenn man in eine kleine Maschine steigt. Dirk bekommt seinen Fensterplatz, ich freue mich auf mein Stück Schweizer Schokolade am Gang. Zwischen uns darf der dritte Protagonist der Reise sitzen. In der kleinen Crossair ist man auch zu ganz kleinen Gästen nett… („och, ist der süß!“). Pimbolino darf also in der Mitte sitzen. Sein erster Flug… man muss zugeben, er scheint weniger Respekt …

Warum ich nicht mit Ryanair fliege und Du es auch nicht tun solltest

Dieser Blogpost ist schon lange überfällig. Aber eine Diskussion mit Reiseblogger-„Kollegen“ hat vor kurzem bei mir das Fass zum überlaufen gebracht. Und daher muss jetzt alles raus. Ich muss mir das von der Seele schreiben. Wird daher gewiss nicht der beste und sprachlich ausgefeilteste Artikel meines Lebens. Und er wird wohl auch nicht so kurz ausfallen. Ich möchte Dich trotzdem bitten, ihn bis zum Ende zu lesen und Dir dann bitte Deine eigenen Gedanken zum Thema zu machen.

Die Wildnis ruft: Auf nach Alaska!

Überwiegend schreibe ich hier (noch) über Flüge und Hotels nach bzw. in Orten, die man üblicherweise als Tourist nicht zwingend auf dem Plan hat. In knapp einer Woche starte ich allerdings eine Reise, die viele Highlights verspricht: Es geht für elf Tage nach Alaska! Das Ganze mache ich nicht alleine, sondern mit meiner geschätzten Blogger-Kollegin Doris vom Reise-Blog Little Miss Itchy Feet. Die liebe Doris hat nämlich einfach mal laut „ich will mit!“ gerufen, als ich in einer Facebook-Gruppe nach Tipps für Alaska gefragt habe. Da gemeinsames Reisen immer interessant ist, reisen wir daher als deutsch-österreichisches Duo durch Alaska. Condor brachte mich auf die Idee nach Alaska zu reisen. Denn dieses Jahr feiert die deutsche Airline das zwanzigjährige Jubiläum der Route Frankfurt-Anchorage. Es kann keinen besseren Anlass für mich geben, dem 49. Bundesstaat der USA einen Besuch abzustatten. Condor ist im Übrigen die einzige Fluggesellschaft, die von Mitteleuropa Non-Stop nach Anchorage fliegt. Vor dem Fall des eisernen Vorhangs war das noch anders: Fast alle Flüge von Europa nach Japan verliefen auf der sogenannten Pol-Route mit …

Drei Dinge braucht der Mann…

… Feuer, Pfeife, Stanwell! Ach nee, das war ja die geniale Werbung von Loriot für Pfeifentabak. Also nochmal: Drei Dinge braucht der Mann: Kissen, Schlappen, Kulturtasche. Wer sich jetzt fragt, was das für ein bescheuerter Artikelanfang ist, hat auch vollkommen recht! Dieser Artikel hat nämlich einen eher lustigen Hintergrund: Ich bin mit einem Blogstöckchen beworfen worden. Und zwar von Anja von Travel on Toast. Nun, was hat es mit so einem Stöckchen auf sich? Dieses Stöckchen wird wie ein Staffelstab von Blogger zu Blogger – meistens jedoch an mehrere Blogger parallel – weiter gereicht, so dass am Ende in einer Art Kettenbriefsystem eine ganze Reihe von Bloggern zu ein und dem selben Thema etwas schreiben. Bei diesem Blog-Stöckchen, welches zuerst durch Axel von der Outdoorseite geworfen wurde, beantwortet jeder teilnehmende Blogger die Frage: Welche drei Dinge sind für Dich unverzichtbar auf Reisen? Und welche drei Dinge das bei mir sind, werde ich Euch nun zeigen, indem ich einen Blick in meinen Koffer gewähre. Denn während mein Technik-Zoo – iPhone, iPad, iPod, Kompaktkamera, Spiegelreflex-Kamera, Laptop etc. …

Meine ITB-Splitter

Wahrscheinlich haben es viele schon über Twitter mitbekommen: Ich war die letzten drei Tage auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin. Mittwoch morgen ging es mit dem Flieger hin und gestern Abend zurück. Immer noch etwas fertig und maulfaul, da ich mich wohl leer gequatscht habe, aber auch voller Eindrücke sitze ich nun vorm Rechner und tippe diese Zeilen runter. Warum bin ich zur ITB gefahren? Nun, seit letztem Jahr steht die ITB auch Reise-Bloggern offen und daher hat sich dieses Jahr ein großer Teil der Reiseblogger-Community auf den Weg in die Hauptstadt gemacht. Da wollte ich natürlich auch mit von der Partie sein. Nachdem meine Akrreditierung mitte Januar „durch“ war, habe ich mich sofort an die Planung begeben und Hotel (ich habe im Holiday Inn Express Berlin City Centre West übernachtet – Report folgt später) und Flüge gebucht. Nach den drei anstrengenden Tagen hier meine Eindrücke in Kürze:

Warum macht man den Kommentatoren das Leben so schwer?

Ich muss an dieser Stelle mal meinen Frust loswerden: In letzter Zeit fällt mir auf immer mehr Blogs auf, dass ich mich erst als WordPress.com-Nutzer einloggen muss, um einen Kommentar loszuwerden. Ich habe mir mittlerweile zwar so ein Konto zugelegt, um überhaupt kommentieren zu können, aber es nervt ganz gewaltig! Mein Blog ist selbstgehostet, von daher bräuchte ich dieses Konto eigentlich nicht. Aus diesem Grund habe ich mir schon so manchen Kommentar verkniffen, weil ich einfach keine Lust hatte, diese überflüssige (Login-) Hürde zu überspringen. Natürlich könnte man auch sagen: „Mensch der Ingo, der regt sich wieder auf. Sind doch nur ein paar Mausklicks mehr.“. Stimmt, aber auch nicht ganz: Ich muss erst auf das „Login über WordPress.com“-Icon klicken, in einem neuen Popup-Fenster Mail-Adresse und Passwort eingeben (nachdem ich mir natürlich vor Monaten dieses m.E. überflüssige Konto zugelegt habe) und danach kann ich erst meinen Kommentar absenden. Es nervt! Mein Frust ist aber noch steigerungsfähig, wenn ich dann nach Abschicken des Kommentars die lapidare Fehlermeldung „Ungültiger Sicherheits-Token.“ angezeigt bekomme. WTF? Ich habe zwar schon manch einen …

Buchvorstellung „Wir haben soeben unsere Reiseflughöhe vergessen“ von Heather Poole

Vor kurzem ist die deutsche Ausgabe des Buches „Cruising Attitude“ der amerikanischen Flugbegleiterin Heather Poole erschienen. Um eines vorweg zu nehmen: Den Original-Titel finde ich um einiges origineller und mit Wortwitz versehen. Da kommt die deutsche Ausgabe leider nicht mit. Heather Poole bloggt schon seit langem über ihr Leben als Flugbegleiterin (engl. Flight Attendant; früher auch Stewardess genannt) bei einer großen amerikanischen Fluglinie. Ihre Karriere startete sie in den 90er-Jahren bei der amerikanischen Bliigfluglinie Sun Jet. Später wechselte sie zu der Airline, bei sehr sie auch heute noch fliegt. Die Autorin berichtet über ihre Ursprungsmotivation Stewardess zu werden und warum es bei ihr erst im zweiten Anlauf klappte. Der Anfang des Buches inkl. der Zeit bei Sun Jet ist zwar recht interessant – spannender wird es allerdings nach ihrem Eintritt in die aktuelle Airline.

Die neue Premium Economy von Air New Zealand im Review vom Airlinereporter

Letztes Jahr bin ich in der Premium Economy von Air New Zealand von London über Los Angeles nach Auckland geflogen und war davon nicht sonderlich davon angetan. Möglicherweise war mein damaliger Eindruck davon geprägt, dass die Boeing 747 seinerzeit kurz vor der Ausmusterung stand und man daher bei Air New Zealand nicht mehr in die alten Flieger investierte. Mittlerweile hat Air New Zealand auf der Strecke London – Los Angeles – Auckland die Jumbo-Jets ausgemustert und durch neue Boeing 777-300 ersetzt. Im Zuge der Flotten-Erneuerung hat Air New Zealand auch eine neue Premium Economy Class eingeführt. Die Präsentation der neuen Premium Economy auf der (deutschen) Website von Air New Zealand sieht recht viel versprechend aus. Wie „fühlt“ sich die neue Premium Economy denn tatsächlich an? Das konnte vor kurzem David Parker Brown von AirlineReporter.com auf einem Flug von Los Angeles nach London ausprobieren. Wie David schreibt, scheint Air New Zealand mit der neuen Premium Economy Class ein wirklich großer Wurf gelungen zu sein. Der Sitz ist bequem und für genügend Privat-Sphäre ist auch gesorgt, sofern man am Fenster …