Alltäglicher Wahnsinn, Aus der Blogosphäre, Fliegen

Warum ich nicht mit Ryanair fliege und Du es auch nicht tun solltest

Eine Ryanair-Maschine im Anflug auf Köln (Symbolbild)

Dieser Blogpost ist schon lange überfällig. Aber eine Diskussion mit Reiseblogger-„Kollegen“ hat vor kurzem bei mir das Fass zum überlaufen gebracht. Und daher muss jetzt alles raus. Ich muss mir das von der Seele schreiben. Wird daher gewiss nicht der beste und sprachlich ausgefeilteste Artikel meines Lebens. Und er wird wohl auch nicht so kurz ausfallen. Ich möchte Dich trotzdem bitten, ihn bis zum Ende zu lesen und Dir dann bitte Deine eigenen Gedanken zum Thema zu machen.

Worum geht es mir?

Wie die regelmäßigen Leser meines Blogs wissen, gehen mir Arbeitnehmer-Rechte nicht am Allerwertesten vorbei. Ganz im Gegenteil. Daher habe ich auch schon Partei für die Flugbegleiter und die Piloten der Lufthansa ergriffen, als diese streikten.

Die Mitarbeiter der Ryanair, sofern sie überhaupt direkt bei der Airline angestellt sind, gehen mir daher erst recht nicht am Arsch vorbei. Denn nur ein Teil der Piloten – man schätzt so um die Hälfte – sind fest angestellt. Der Rest sind Scheinselbständige, die eine 1-Mann-Firma in Irland gründen müssen und ihre Piloten-Dienste dann einer Vermittlungsfirma andienen müssen, von denen Ryanair die Piloten dann „einkauft“. (Quelle: Die Zeit) Dass damit natürlich die Sozialversicherungs-Systeme untergraben werden, liegt auf der Hand. Somit fliegen auch gelegentlich Piloten, die eigentlich krank sind und daher eher im Bett liegen, anstatt in einem Cockpit zu sitzen. (Quelle: Die Zeit) Ich würde mich an Bord eines solchen Fluges sehr unwohl fühlen.

In der Kabine sieht die Lage auch nicht viel besser aus. Dort fliegen auch viele Flugbegleiter, die nicht direkt bei Ryanair angestellt sind. Und bei Flaute einfach mal in unbezahlten Urlaub geschickt werden. Dafür aber ihren Flugbegleiter-Lehrgang selbst bezahlen „dürfen“.

Auch sollen die Piloten der Ryanair – so wird immer wieder berichtet – gezwungen sein, so wenig wie möglich Kerosin zu tanken. Das führt dann zu Situationen, wie im Mai 2010, als gleich zwei Maschinen der Ryanair in Spanien notlanden mussten (s. auch die ARD-Reportage „Risiko Billigflieger?“ ab Minute 19:39), weil ihnen der Sprit auszugehen drohte. (Quelle: Aviation Herald). Auch heute noch ist Ryanair fast schon „Europa-Meister“ im Senden des Transponder-Codes „7700“ (im Fachjargon: „Seven, seven – go to heaven“), wenn man das auf Flightradar24 beobachtet. „7700“ ist der Transponder-Code, der gesendet wird, wenn es an Bord einer Flugzeuges zu ernsthaften (z.B. technischen) Schwierigkeiten kommt und man am besten so schnell wie möglich landen müsste (das ist jetzt etwas unfachlich und verkürzt ausgedrückt. Die Fachleute und Aviation Geeks mögen es mir an der Stelle verzeihen). Ich frage mich, wann der Tag kommt, an dem das ganze nicht mehr glimpflich ausgeht. Und möglicherweise Menschen zu Schaden kommen. Aus Profitgier eines Michael O’Leary! Dem Boss von Ryanair.

Was mich echt anwidert

Mir platzt regelmäßig die Hutschnur, wenn ich versuche Freunden zu erklären, warum man nicht mit Ryanair fliegen sollte. So, wie ich es oben ansatzweise versucht habe. Denn ich bekomme häufig folgende Reaktionen:

  • „Ach, ist mir doch egal, Hauptsache es ist billig!“
  • „Es wird doch niemand gezwungen dort zu arbeiten…“
  • „Da passiert schon nix“
  • und so weiter und so fort…

Sorry Leute, aber das ist gequirlte Scheiße! Es ist nicht egal, wie billig die Mitarbeiter eingestellt werden und fundamentale Arbeitnehmerrechte und die Sozialversicherungs-Systeme systematisch zur Profitsteigerung ausgehebelt werden. Und ja, es müssen manche Menschen, gerade Piloten, dort arbeiten. Damit sie die Ausbildungskosten wieder zurück zahlen können. Denn die zahlen Piloten regelmäßig aus eigener Tasche. Bei allen Airlines! Das hat im Übrigen Holger vor ein paar Tagen sehr schön erklärt. Und es ist für mich nur eine Frage der Zeit, wann mangelnder Sprit zu einer Katastrophe führt. Eine Frage des „Wann?“, nicht des „Ob?“.

Wenn der „normale“ Urlauber ein- bis zweimal im Jahr mit Ryanair fliegt, schmerzt mich das sehr. Wo ich aber echt das kalte Kotzen bekomme, ist die Einstellung von so manchem Reiseblogger-„Kollegen“ (die Damen dürfen sich auch angesprochen fühlen!). Da wird sich vegetarisch / vegan / sonst wie „nachhaltig“ ernährt, weil die Tiere doch nicht leiden dürfen. Aber Ryanair wird dann trotzdem geflogen. Sorry, das ist dermaßen verlogen, dass einem Tiere mehr leid tun, als die Menschen. Auch wenn es um die Ausbeutung von Menschen in der dritten Welt geht, sind manche Blogger ganz vorn dabei, sich zu empören. Und nippen wahrscheinlich dabei an ihrem fair gehandelten Kaffee, wenn sie den nächsten Ryanair-Flug buchen. Verlogener geht es nicht mehr!

Und ja, liebe Ryanair-fliegenden Reiseblogger: Ihr dürft mich jetzt gerne hassen! Aber ich hasse Verlogenheit! Und mangelndes soziales Gewissen! Es mag zwar schick sein, gegen Ausbeutung in der dritten Welt zu sein. Aber man sollte auch vor der europäischen Haustüre kehren. Und dort die Missstände nicht noch durch sein Handeln – also Buchungsverhalten – zu fördern!

War noch was?

Lies vielleicht nochmal den Text von Anfang an durch. Und informiere Dich. Als erste Quellen lege ich Dir folgende Links ans Herz:

Und dann denk‘ einfach darüber nach, ob Du zukünftig Ryanair fliegen möchtest. Ich habe es noch nie getan und ich werde es auch in Zukunft nicht tun!

Ich wurde auf Twitter auf die ARD-Dokumentation „Risiko Billigflieger“ aufmerksam gemacht, die ich bereits oben verlinkt habe. Interessant wird es ab Minute 19:39…

Holger hat einen tollen Artikel geschrieben, in dem er sehr gut erklärt, wie die Spritmenge berechnet wird, die ein Flugzeug für einen Flug benötigt. Interessant ist vor allem, wie unterschiedlich der „Extra Fuel“ bei verschiedenen Airlines gehandhabt wird.

Update 06.11.2016: Aufgrund zum Teil beleidigender Kommentare habe ich die Kommentar-Funktion deaktiviert.

Update 21.03.2017: Gestern Abend lief in der ARD die Dokumentation „Profit. Auf Kosten aller?“.

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147 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen Artikel! „Geiz ist geil!“ lautet das Motto noch immer bei vielen Menschen. Service, Qualität und Sicherheit hat aber noch immer seinen Preis. Zum Thema Verlogenheit sage ich lieber nichts 😉 …da gibt es zu viele Beispiele, wo mir regelmäßig der Krage platzt.

    LG Claudia

    • Christian sagt

      Man darf bei den Vorfällen von 2010 auch nicht vergessen, daß die spanischen Lotsen ebenfalls Fehler gemacht haben. Es kann nicht sein, daß ein Flugzeug, das zu einem anderen Flughafen ausweicht noch mal ins Holding muß. Mir liegen die Flugwege der betroffenen Maschinen vor. So geht’s nicht, liebe Freunde der spanischen Luftaufsicht!

      • Ingo Busch sagt

        ich weiß nicht, ob die deutschen Fluglotsen in einer ähnlichen Situation wie in VLC, sagen wir z.B. in FMO, wesentlich souveräner die Situation gehandhabt hätten…

      • Florian sagt

        Wenn das Wetter eine Landung unmöglich macht an der Destination und man zum Ausweichflughafen fliegt, dann machen das auch fast ALLE anderen. Die Meisten haben dann schon ein Spritproblem und müssen die Hosen runterlassen. Dann gibt es eben auch dort am Ausweichflughafen eine Reihenfolge und Holdings. Wenn drei Flugzeuge Mayday Fuel melden, was soll der Lotse dann machen? Das sollte man bei einer Spritberechnung auch bedenken…geiz ist nicht immer geil!

    • Carlos sagt

      Schön wenn sich einer für die ach so armen Mitarbeiter der FR einsetzt! Ich frage mich warum nicht mal ein „Vielflieger“ die Methoden und Praktiken der deutschen Carrier unter die Lupe nimmt! Ach so, da geht es nur um die Interessen der Fluggäste…! Klar!
      Mich kotzt es an wenn solche Besserwisser auf der FR rumhacken, aber die fragwürdigen „Maximierungs-Methoden“ speziell der x3 schlicht ignorieren!
      Ich stehe dazu – auch als Reiseverkäufer fliege ich privat mit der RYANAIR! Damit unterstütze ich u.a. den Arbeitsmarkt in Ländern die ein deutlich niedrigeres Lohnniveau haben wie in Merkel`s Paradies!

      • Ingo Busch sagt

        Ich hätte an Deiner Stelle besser mal weiter gelesen. Zum Thema LH habe ich hier schon genug geschrieben. Aber wahrscheinlich nicht in Deinem Sinne. Denn anscheinend magst Du es gerade zu, wenn Mitarbeiter durch ihre Arbeitgeber ausgebeutet werden…

    • Uwe Grund sagt

      Einmal eine Pauschalreise gebucht und mit Ryanair geflogen. Dabei kräftig hereingelegt worden. Die Bedingungen für Passagiere und Personal sind unsäglich. Seitdem steht für mich fest:

      „Nie mehr
      Ryanair!“

    • Enrico sagt

      Und nicht zu vergessen,die „Preisdrückerpolitik“ dieser Airline gg.über Flughäfen,welche wiederum dies an die Groundhandler abgeben und diese,surprise surprise,an entweder Zeitbuden a la Wisag od.ihrem eigenen,unterbesetzten und unterbezahlten Personal.Thema 3-4fach Handlings. Aber niemand is ja Schuld…

  2. Ich nicke nur, zustimmend. Was soll ich sonst schreiben. All diese Gründe sind es, welche mich einen weiten Bogen um Ryan Air, Easy Jet und andere Billigflieger machen lassen.

    LG Thomas

  3. Lieber Ingo,
    Du sprichst mir aus dem Herzen … ich werde auch oft schräg angeschaut, weil ich mich Ryanair verweigere! Deinen Artikel teile ich auch gleich!
    Viele Grüße
    Martina

  4. Hallo Ingo,

    ich bin vor ca. 15 Jahren mal mit Ryan Air geflogen und seither nie wieder. Ryan Air war die schrecklichste Airline mit der ich geflogen bin und verstehe die Leute echt nicht, die da mitfliegen. für ein Billigticket nehmen sie An- und Abreisewege in die Pampa in Kauf und vergessen, dass sie damit auch für Anreisekosten draufzahlen ganz zu schweigen von der verlorenen Zeit und dem Ärger. Dann musste ich damals auch noch Koffer am Flughafen umpacken, wegen Übergewichtes. Und die Nachrichten der vergangenen Jahre haben mich darin bestätigt nie wieder Ryan Air zu fliegen, die Sache mit den Notlandungen wegen Benzinmangels sind der absolute Oberhammer. Die Leute, die so etwas ausblenden, sind leider echt verlogen, sie lügen sich in die eigene Tasche, denn sie sparen nicht, sie zahlen eher noch drauf und riskieren ihre Gesundheit und ihr Leben! Man muss ja nicht unbedingt fliegen um in den Urlaub zu kommen. Wenn ich mir die Airline nicht leisten kann, sollte ich vielleicht an die Nordsee, da ist es auch schön.

    Liebe Grüße
    Nicole

    • Das mit dem Übergewicht bei dem Gepäck ist bei jeder anderen Fluggesellschaft genauso! Habe ich gerade erst selbst erlebt! Mein Bruder musste seinen Koffer auch umpacken, oder 80 Dollar bezahlen! ( Delta Airlines)

    • Ingo Busch sagt

      Wo genau? Lässt sich die Aussage präzisieren?

    • Nicola sagt

      Hans:
      Ich lese wiederum aus Ihrem Kommentar:
      „So lange es mich persönlich nicht betrifft ist es mir egal“ – übrigens eins der größten Probleme unserer Zeit. Wir sprechen uns noch mal, wenn Ihre Stelle wegrationalisiert wird oder Sie eine Änderungskündigung bekommen, um zum halben Gehalt die gleiche Arbeit zu machen. Vielleicht wachen Sie dann mal auf.

    • maritta-ilona sagt

      Nordsee, da ist es schön aber sehr teuer! Das muss man sich leisten können.

  5. Antibembel sagt

    Ich kann Deine Vergleiche leider nicht nachvollziehen. Die nicht ideal behandelten Piloten und Flugbegleiter trotzdem einen höheren Lebensstandard als die Bauern in der Dritten Welt, oder?

    • Ingo Busch sagt

      Die Flugbegleiter erhalten – von verdienen mag ich da nicht mehr reden – im schlechtesten Fall nur noch 900 Euro im Monat. Das findest Du in Ordnung?

      • das ist aber nicht nur bei Ryanair so!!!!!!! Mensch Leute, dann dürft ihr auch keine Air Berlin mehr fliegen… Da sind auf Kurzstrecke auch nur Mitarbeiter über eine Zeitarbeitsfirma eingestellt, schlecht bezahlt und fliegen ihre Maximal Stunden im Monat…… Wie ist bei allen anderen Airlines ist, wisst ihr doch gar nicht.

        • Auf kurz und Mittelstrecke bei AB fliegen definitiv nicht nur Mitarbeiter einer zeitarbeitsfirma. Woher kommt bitte so ein Blödsinn

        • Carsten sagt

          Liebe Sarah, ich weiß nicht, woher Du Deine Informationen hast, jedoch sind diese falsch. Von den ca. 5000 Flugbegleitern der airberlin sind ca. 10% über die GVO für die Sommersaison vermittelt worden. Diese fliegen stets mit FA der airberlin in einer Crew. Der Verdienst liegt bei ca. 1400 bis 1800 € netto mtl. Das ist nicht so viel wie die Festangestellten verdienen, aber das darf man auch nicht erwarten. Im Übrigen stellt airberlin derzeit viele der Saisonkräfte direkt ein und sucht weitere 700 in Anstellung! Die Zusammenarbeit mit der Vermittlungsfirma wurde übrigens gekündigt.

    • Nicola sagt

      Schichtdienst unter körperlicher Belastung für ein Gehalt unterhalb der Armutsgrenze? Der Vergleich mit dem Bauern ist Schwachsinn, denn verglichen mit DEM geht es jedem wundervoll. Und ist das das Ziel? Daß jeder Arbeitnehmer für möglichst wenig Geld unter miesen Bedingungen arbeitet, es ein Heer armer Menschen gibt, dafür im Gegensatz einige wenige, die viel Geld verdienen?!

  6. Vielen Dank für diese Hinterfrundinfos, waren mir im Einzelnen noch nicht bekannt. Ich bin noch nie Ryan Air geflogen. Nicht so bewusst, aber zukünftig werde ich es bewusst nicht tun. Reisen hat viel mit Bewusstsein zu tun. Dazu gehört auch ein Bewusstsein für Menschenrechte, Ökologie, Kultur etc. Es sollte nie ein bloßes Konsumieren sein.

  7. Meine Frage ist, ob so ein Boykott etwas bringt. Ökonom Tyler Cowen würde sagen: nein

    Wenn’s nix bringt, dann habe ich als Konsequentialist auch keine Lust mitzumachen…

    P.S.
    Ich bin noch nie Ryanair geflogen, aber das wird sich in 2 Wochen ändern.

    • Ingo Busch sagt

      Ich rufe NICHT zum Boykott auf. Ich rufe dazu auf, sich Gedanken zu machen, ob man es mit seinem Gewissen vereinen kann, mit Ryanair zu fliegen!

      • Ist das mit dem Gewissen nicht nur eine andere Formulierung für Boykott?

        Wie gesagt: wenn es keinen Unterschied macht, ob ich mit Ryanair fliege oder nicht, dann hat mein Gewissen nichts zu befürchten, oder?

        • Ingo Busch sagt

          Ich werde den Teufel tun, zu einem Boykott aufzurufen…

    • Andrea sagt

      Warum sollte es langfristig nichts bringen? Wenn ich es nicht tue, tuts ein anderer? Gleiches Argument übrigens wie bei Waffenlieferungen.

      • Hi Andrea,

        ein Boykott gegen Ryanair würde wahrscheinlich nicht funktionieren, weil die Airline bereits einen schlechten Ruf hat.

        Tyler Cowen hat vergangene Boykotte untersucht und hat festgestellt, dass Boykotte dann funktionieren, wenn die Firma einen guten Ruf hat und in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt.

        Das trifft beides auf Ryanair nicht zu, oder?

        Tyler Cowens Artikel ist leider in dem Buch „An economist gets lunch“ vergraben. Hier ist eine Kurz-Zusammenfassung:
        http://casnocha.com/2012/06/book-notes-an-economist-gets-lunch.html

    • Nimm genug Bargeld mit, damit Du auch alles mitnehmen kannst. Hast Du es nicht und willst dann die „Extras“ mit EC oder Kreditkarte bezahlen, kostet es, je nach Summe, nochmal „extra“12-50€ Gebühren. Wenn Du es dann nicht zahlen kannst / willst, wirst Du höfflich, aber bestimmend dazu aufgefordert, den Schalter frei zu machen. Fliegen wirst Du dann jedenfalls nicht mit diesem Flug (Ryanair live).
      Viel Glück

      • FRequentFlyer sagt

        KC, wo ist das Problem?

        Ryanair hat kulanterweise schon zwei Handgepäckstücke im Tarif inkludiert hat und wenn du noch mehr mitnehmen möchtest, musst du (wie bei LH, AB, 4U) ein Aufgabegepäck dazu buchen. Dabei ist die ryanair-Seite die transparenteste und kundenfreundlichste Seite – verglichen mit den eben aufgeführten Carrieren.

        Dass der Check-In am Schalter bei Ryanair kostenpflichtig ist, steht auf deren Internetseite überall drauf. Man wird während der Buchung, beim Abschluss, bei der Buchungsbestätigung und 1 Woche vor Abflug darauf aufmerksam gemacht, dass man – sofern man nicht online eincheckt – am Flughafen kostenpflichtig einchecken kann.

        Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  8. Andrea Eberl sagt

    Danke… Du sprichst vielen aus der Seele.
    Irgendwann wird sich jemand sprichwörtlich zu Tode sparen.
    Meine Meinung.. Wenn du kein Geld hast eine Reise zu machen, dann lass es einfach.😂😂
    Aber Hinz und Kunz meint die Welt bereisen zu müssen und das gaaaaaanz billig
    Leider nehmen diese Auswüchse ( alles billiger) auch bei uns Formen an, sollen Piloten ihre Ausbildung jetzt selbst zahlen.
    Dabke für deine klaren und mutigen Worte, aber ich befürchte es wird viele nicht erreichen… Bis So eine Maschine vom Himmel fällt

  9. Dennis sagt

    Mich wundert es immer wieder, dass Leute so naiv sind zu glauben, dass das was sie zahlen, nicht auch an die Qualität der Leistung gekoppelt ist.

    Ich bin noch nie mit Ryan Air geflogen und werde es auch nicht tun. Wohin dieser Geiz-ist-geil-Trend geht, sehe ich auch täglich an meinem Arbeitsplatz Apotheke – Unverständnis, warum man keine Preise wie im DM hat, Viagra, das Schlafmittel oder der Blutdrucksenker ohne Rezept? Ja, bitte! Sonst noch Wünsche? Ich gehe bestimmt gerne für Sie in den Knast, verliere meinen Job, wenn Ihnen was passiert, weil sie ja Stammkunde sind und ich sie so lieb habe.

    Jeder muss selbst entscheiden wie wichtig ihm die eigene Sicherheit ist. Für mich gibt es kein Ryan Air!

  10. desa sagt

    Ich persönlich mag es nicht, wenn man zwei Sachen gegeneinander aufrechnet. Hier der Fairtrade-Kaffee und dann Ryan-Air.

    Keine Frage, Ryan-Air kann diese Preise nur mit Brachialmethoden durchsetzen und auch mit gehen die Missions-Veganer auf die Nerven. Aber wer versucht für sich seinen Teil zu leisten, um die Welt zumindest nicht noch schlechter zu machen, hat es nicht verdient als verlogen dargestellt zu werden.

    Allein die Existenz in einem Industrieland wie Deutschland bringt schon einen co2-Fussabdruck mit sich und ich denke ein Leben, vollkommen ohne Schaden anzurichten ist hier einfach nicht möglich.

    Es kommt aber auf jeden Versuch an.

    • Ingo Busch sagt

      Warum soll es falsch sein, zwei Sachen gegeneinander aufzurechnen? Das ist doch genau das, was diejenigen doch gerne tun, die Fair-Trade-Kaffee trinken. Man redet sich selber ein, was für ein toller Mensch man ist, weil doch der Kaffee-Bauer in Weiß-Gott-Wo jetzt 3 Cent mehr pro Sack erhält.

      Ich finde es richtiger, wenn man auch mal an den Verhältnissen hier in Europa etwas ändert und sein persönliches Handeln danach ausrichtet.

      In Bezug auf den CO2-Fußabdruck wäre es vielleicht sowieso besser, auf Kaffee gänzlich zu verzichten und besser Früchte- oder Pfefferminztee zu trinken. Da sind die Transportwege nach Europa nicht so weit…

      • desa sagt

        Zu sagen, dass „die das gerne tun“ ist eine Verallgemeinerung, die durch nichts gestützt wird. Es mag so Leute geben, aber solche Personen findet man überall.

        Wie schwer es ist, sich nicht bigott zu verhalten, sieht man allein schon an dieser Seite. Die Seite wird gehostet von Hetzner Online GmbH, die ihren Strom aus erneuerbaren Energien bezieht.
        Inhalt der Seite ist das Reisen, auch per Flugzeug. Und egal ob ich Ryan-Air nehme oder die Lufthansa, reisen per Flugzeug ist immer eine Belastung für die Umwelt.

        Wer google nutzt (und man kommt kaum drum rum), um sich Bio-Waren zu besorgen oder einen Flug zu buchen, der kommt nicht drum herum, dass google für seine Server-Farmen eben nicht nur Biostrom benutzt und die Farmen haben einen enormen Energiebedarf.

        Wenngleich eine google-Recherche weniger umweltschädlich ist, als mit dem Auto in die Stadt zu fahren und selbst nachzugucken. Da wiederum beschweren sich die Einzelhänder, dass die Stadt ausstirbt und sich die Innenstädt alle inzwischen gleichen wie ein Ei dem anderen.

        Es ist also egal was man macht, man macht es falsch. Man kann nur versuchen einen kleinen Teil beizutragen und darauf hoffen, dass es einem nicht gleich um die Ohren gehauen wird. Denn das hilft niemanden weiter.

          • Ingo Busch sagt

            Thomas und Desa: Ihr solltet beide besser gar nicht fliegen!

      • Destiny Hammer sagt

        Ich muss Desa Recht geben. Finde den Vergleich auch nicht Fair. Dein Smartphone enthält Coltan, für das arme Menschen in Minen Schuften. Dein T-Shirt wird in Indien im Sweatshop produziert – du fliegst nicht mit Ryanair? Nicht verlogen? Gratuliere 🙂

        • Ingo Busch sagt

          Wie gut, dass Du den Kommentar an einem Computer geschrieben hast, der auch Tantal-Kondensatoren enthält… 😀

          Im Übrigen trage ich heute ein T-Shirt, welches 100% „Made in USA“ ist…

  11. Johny Flyer sagt

    Leider ist dieser Artikel doch sehr einseitig und erhält keine neuen Informationen!

    Ich möchte aber meine Kritik an diesem Artikel aus Sicht eines Reisebloggers vorstellen:

    Im Artikel wurde davon gesprochen, dass Tierschutz wichtig sei aber das Leid von Menschen nicht. Wovon reden wir hier? Wir reden davon, dass Piloten bei Ryanair nicht das selbe Geld verdienen wie bei anderen europäischen Airlines. Bei Piloten handelt es sich nicht um Tagelöhner für eine billige Produktion nah an der Armutsgrenze arbeiten (wie z.b. Arbeiter in der Fleischindustrie). Wir reden hier von Menschen, die z.B. bei Lufthansa in der höchsten Stufe 125.000€ verdienen und damit zu den Spitzenverdienern unserer Gesellschaft gehören! Auch bei Ryanair verdienen die Piloten in dieser Stufe noch 85.000€ und damit weit mehr als der durchschnittliche Bundesbürger! Ryanair ist billig, spart wo sie kann und setzt mit Scheinselbstständigkeit und Co. verwerfliche Methoden ein aber hier von menschenverachtendem Verhalten zu sprechen ist schlicht lächerlich. Diese Diskussion wird bei diesen Gehältern kein Busfahrer oder Zugführer mit gleicher Verantwortung verstehen.

    Wenn sich nicht mal langsam bei den deutschen Piloten ein Umdenken einsetzt und sie begreifen, dass sie nicht mehr die Helden von Einst sind, die unersetzbar sind und dementsprechend bezahlt werden, dann ist der Luftfahrt-Standort Deutschland wieder wettbewerbsfähig. Aktuelle Beispiele wie die esthnische Small Planet Airlines zeigen, wie Airlines auf Grund des Status-Denken der deutschen Luftfahrt neue Wege gehen. Marketing, Wartung und co. sind nach Lithauen outgesourct, nur noch der Flugbetrieb findet in Deutschland statt.
    Wenn deutsche Piloten nicht bereit sind ihre Gehalts- und Sozialleistungs-Einstellungen langfristig an die Realität anzupassen werden sie von einem großen Knall eingeholt der zu viel schlimmeren Bedingungen als bei Ryanair führen wird.

    Und mit der Unsicherheit zu argumentieren ist leider nun wirklich keine sinnvolle Diskussion. Wir sind in Europa nicht in asiatischen oder anderen unsicheren Luftfahrtregionen. Ryanair, Easyjet und Co. haben in den mittlerweile erfolgreichen Jahrzehnten längst bewiesen, dass sie nicht auf Kosten der Sicherheit sparen, sondern auf Kosten schlanker, moderner und ökonomischer Unternehmensstrukturen.

    • Ingo Busch sagt

      Lässt sich doch immer prima auf die Piloten der Lufthansa schimpfen, richtig? Lässt sich noch viel besser auf die Gehälter der Piloten schimpfen, vor allem, wenn man nicht den kompletten Durchblick hat! Ich möchte gerne wissen, ob Du auch 70 – 100.000 Euro für den Erwerb einer Lizenz aus eigener Tasche aufgebracht hast? Wie gesagt eine Lizenz, keine Ausbildung. Denn vor dem Arbeitsamt steht man als jemand ohne Ausbildung da. Und dann noch das Risiko jederzeit, z.B. wegen nachlassender Sehschärfe, erwerbsunfähig zu werden. Womöglich mit einem Berg voll Schulden… ich gönne jedem Piloten jeden einzelnen Cent ihres Gehaltes!

      Im Übrigen finde ich den Rest Deiner „Argumentation“ reichlich sozial-darwinistisch!

      Allen anderen Leser empfehle ich diesen Artikel über die angeblich so unverschämten Pilotengehälter: http://www.stonedkoala.de/das-ist-doch-kein-geld/

    • Maryjane Wuts sagt

      Im Ernst???? Reicht es Piloten lapidar mit Busfahrern und Lokführern bezüglich Ihrer Verantwortung gleichzustellen? Ich maße mir an, die gleiche Verantwortung zu tragen, wenn ich meine Kinder im Auto fahre….
      Und was ist mit den Kosten für die Lizenz ? Wieviel kostet ein „Busführerschein“ und dagegen die Pilotenlizenz? Was zahlt der Lokführer für seine Ausbilung und was der Pilotenschüler? Hat der Lokführer danach auch einen Job oder ist er auch nach seiner Ausbildung erstmal 2-3 Jahre ohne? Wenn man einen Bus von Mercedes fahren kann, dann darf man auch einen von Mannesmann fahren-richtig? Piloten müssen für jeden Flugzeugtypen eine Musterberechtigung erlangen – die Kosten hierfür liegen bei ca. 15-30 TAUSEND Euro ( abhängig vom Flugzeugmodell) und müssen von vielen selbst bezahlt werden!!
      Vergleich keine Äpfel mit Birnen, wenn du anscheinend keine Ahnung oder nur “ Erste Zeile Google-Ergebnisliste-Wissen“ hast!!!
      Die Zeiten, in denen Piloten die Sonne aus dem Popo schien sind vorbei!
      Heutzutage würde ich sogar jedem jungen Menschen davon abraten diesen Berufsweg einzuschlagen.
      Daher lasst es doch alle mal gut sein, auf die wenigen Menschen einzudreschen und neidisch zu sein, die euch TÄGLICH sicher von A nach B befördern. Die einer unglaublichen Strahlenbelastung ausgesetzt sind. Die jede Woche dem Jetlag ausgesetzt sind. Die keine Termine ( z.B. Arzt) einhalten können, weil der Dienstplan ständig geändert wird. Usw,usw… Ich möchte ja jetzt kein Buch schreiben, aber das musste ich doch mal los werden!

      • Johny Flyer sagt

        Ich möchte eindeutig sagen, dass ich das nicht gut finde, was Ryanair macht! Es ist Lohndumping und in Teilen ganz sicher eine Ausbeute.
        Trotzdem sollten gerade die deutschen Piloten nicht die Augen vor der Realität verschließen. Norwegian macht es vor und fliegt auf der Langstrecke mit Crews aus Thailand. Warum nicht auch deutsche Airlines in Zukunft Piloten aus Billiglohnländern nehmen soll muss mir erstmal wer erklären. Ob man es mag oder nicht – der Trend der Luftfahrt geht dort hin. Wet-Leasing Deals mit Anbietern aus Osteuropa kommt immer mehr in Mode – gegen manche Anbieter sind die Arbeitsbedingungen bei Ryanair ein Paradis. In der Luftfahrt der Zukunft wird es noch mehr als heute um die Reduzierung der Stückkosten gehen und hiervon werden auch die Piloten nicht verschont werden.

        Mit überzogenen und schlicht unrealistischen Forderungen zerstören die Piloten sämtliches Verständnis innerhalb der Gesellschaft für ihre Interessen.

        Es ist Zeit sachlich darüber zu diskutieren, wie Luftfahrt in Deutschland in Zukunt funktionieren soll. Hierfür müssen die Piloten die Realität und Konkurrenz anerkennen und ihre Ansprüche senken. Während sie früher ein Mangelware waren für das man einen hohen Preis gezahlt, drängen heute viele Piloten mit ganz anderen Gehaltsvorstellungen auf den Markt.

        Wenn Piloten weiter an ihren Forderungen festhalten wird es in Zukunft nur noch ein Konzept geben: Die Marken werden weiter existieren, betrieben werden sie im Wet-Lease aus billigeren Ländern (Eurowings wird genau dieses Konzept verfolgen).

        • Chriss sagt

          Sorry, das Gelaber ist populistisch, trivial und von gestern. Den Preis eines Piloten bestimmt alleine der Markt und der verknappt sich gerade zusehends!

          Dem wird sich auch eine Ryanair nicht entziehen können. Die wird deshalb aber leider nicht untergehen, da sie die Kohle hauptsächlich aus geschickten Flugzeug An- und Verkaufgeschäften, subventionierten Fluggebühren und einer schlanken Administration zieht. Piloten werden nach ungefähr 3 Jahren in der Regel fest angestellt und verdienen danach durchaus ordentlich.

          Der aktuelle Ausblick: Die Emirate benötigen 6000 Piloten jährlich, USA 20000 bis 2020.

          Noch Fragen. Wenn Ihr auf das Gehaltsniveau von Piloten neidisch seid, ran an den Speck!

          lol

        • Thorsten Groth sagt

          Und was ist mit den Flugbegleitern und den anderen Angestellten am Biden etc. Das Geschäftsmodell beruht auf Ausbeutung der Mitarbeiter. Niedrigste mögliche Löhne, schlechten oder keinen Krankenschutz und von Betriebsrenten oder sonstigen Zugeständnissen brauchen wir nicht zu reden. Das sind keine Berufe mehr sondern nur noch Jobs für quasi Ungelernte Kräfte.

        • Das witzige ist dass die Thai Airlines ihren Piloten mehr als Ryanair oder Norwegian zahlen und der Standard schon dort von der Qualität der Piloten nicht sehr hoch ist. Wer geht also zu Norwegian? Richtig, überwiegend die Piloten die sonst nirgends einen Job auf dem asiatischen Markt gefunden haben – der grade sehr arbeitnehmerfreundlich ist. Aber Hauptsache billig… ;))

        • Auf dem Weltmarkt sind Pilotengehälter um die 150 000 EUR Jahresbrutto mit einer gewissen Erfahrung Standard. Es ist unrealistisch zu glauben, dass wir Piloten auch nur auf irgendetwas auf Dauer verzichten.

          Chinesische Aurlines zahlen um die 310 000 USD Jahresgehalt. Und lock das LH Gehalt netto bei 6 Monaten im Jahr frei…

          Und ja ich habe als Pilot einen hochinteressanten Job als Entscheider an der Mensch Maschine Schnittstelle, für den es weit mehr an Fachwissen, Intelligenz und vorausschauendes Denken, einen angepassten Lebensrhytmus, hohe Verantwortung und spezielle Fähigkeiten braucht die ein Bahn- oder Busfahrer in der Regel weder hat noch jemals braucht! Wir operieren dreistellige Millionen bis Milliardenwerte.. tragen Personalverantwortung… und die Verantwortung for Hunderte von Menschen…

  12. Tommy sagt

    Es ist doch leider immer noch verwunderlich, wie manche, auch hier in den Kommentaren, sich blenden lassen. Geblendet von der schier endlosen Gier steht für die „Betroffenen“ nur eines im Vordergrund:
    Ohne Rücksicht auf eigene, durchaus existenzielle Interessen und dem Wohl Anderer den möglichst billigsten Preis zu erzielen.

    Man glaubt manchmal, die Menschen wollen gar nicht wissen, wie so mancher Preis am Markt zustande kommt.
    Das Denken nimmt ein Ende, solange man auf den ersten Blick nur die eigenen Vorteile sieht. Doch braucht es in der heutigen digital vernetzten Zeit oft gar keine Mühe, sich über die maroden und menschenunwürdigen Zustände in vielen Firmen zu informieren.

    Die Profitgier einzelner Personen und Firmen wird früher oder später für die breite Gesellschaft zum Verhängnis werden. Das System der Volkswirtschaft ist nicht darauf ausgelegt, immer günstigere Preise zu erzielen. Löhne sinken, Preise sinken, Arbeitsbedingungen verschlechtern sich dramatisch und letztendlich trug nicht nur jeder bewusst sowie unbewusst dazu bei, sondern es wird jeder Einzelne darunter leiden.

    „Das System RyanAir“ ist gefährlich und ich fliege ganz sicher nicht mit dieser Airline!

  13. Hoffmann Kiem sagt

    Verlogen nenne ich wenn man sich beschwert man könne sich keine teuren Flüge von den anderen Fluggesellschaften leisten, und desshalb mit der Ryanair fliegt. Dadurch erschafft man eben gerade diese Situation , dass die Leute sich nichts mehr leisten können. Wie zb soll sich ein(e) Steward(ess) der bei der Ryanair arbeitet sich noch irgendwas leisten können ? Das ist für mich ein absoluter Widerspruch. Aber den meisten ist es einfach scheiss egal. Egoismus wird heute GROSS geschrieben.

    Ausserdem ist „Verzicht“ ein Wort was kenner mehr kennt. Auf etwas zu Verzichten um sich etwas anderes leisten zu können. Stattdessen muss alles billig sein, damit wir uns alles leisten können. Qualität, Sicherheit und dass dadurch Leute resp. Tiere leiden und ausgebeutet werden, ist den meisten scheissegal, …Nächstenliebe ja, aber es darf mich doch nichts kosten, und teilen will ich auch nicht….

    Wir schaffen uns selber ab, und in ein paar Jahren wunderen wir uns dass es keine gut bezahlten Jobs mehr gibt.

    Guten Flug

  14. C B sagt

    Soll man Ryanair meiden, soll man auch Eurowings und Germanwings meiden, sie sind ganz anders als Lufthansa und Air Berlin.

    • Ingo Busch sagt

      Vollkommen richtig! Die Situation bei Germanwings und Eurowings ist auch kritisch zu betrachten. Aber hier sind es wenigstens keine Scheinselbständigen und es wird sich nicht vor dem deutschen Sozialversicherungssystem gedrückt…

      • Freddy sagt

        Und warum gründet Eurowings die Eurowingseurope und will Stationen im Ausland aufbauen? Siehe Airliners de

        • Ingo Busch sagt

          Eine Entwicklung, die ich ebenfalls nicht begrüße…

  15. Philipp sagt

    Ein bisschen mehr Facettenreichtum hätten diesem Eintrag nicht geschadet…
    Gehen wir das Ganze einmal aus einem anderen Blickwinkel an.
    Ich selber habe mich im Rahmen meiner Berufswahl auch sehr in der Richtung Flugzeugführer umgeschaut und dabei einige Menschen kennengelernt, die – im Gegensatz zu mir – den Schritt in die Piloten“ausbildung“ tatsächlich gewagt haben.
    Bis zur Lizenz (inkl Typerating) investiert der Flugschüler 95.000 – 120.000€ (kann natürlich auch teurer werden, je nach Flugschule, Eifer und Talent). Ich betone immer gerne, dass es keine Ausbildung, sondern eine Lizenz ist. Ein Pilot ist in DE eine ungelernte Hilfskraft. Das sollte man nicht vergessen, wenn es um das Thema Bezahlung geht…
    So jetzt haben die Absolventen dann die Lizenz, teilweise einen Batzen Schulden, kaum Flugstunden und damit keinen Marktwert. Und jetzt geht es zur Stellensuche 🙂
    Folgende Möglichkeiten sind die einzigen, die heute noch realistisch sind:
    – Du sammelst über einen Flugverein Flugstunden und jobbst nebenbei (klischeehafterweise als Taxifahrer)
    – Du fliegst die kleinen Islanders und Caravans (bestenfalls an der Nordseeküste, schlechtestenfalls im Regenwald Indonesiens)
    – Du arbeitest im Pay and earn back Modell und zahlst zu Vertragsbeginn die Summe x, die du im Laufe der kommenden zwei Jahre in Form von Gehalt zurückverdienst (renommierte deutsche und europäische Charterfluggesellschaften)
    – Du gibst auf, gehst studieren oder machst eine Ausbildung
    – Du fliegst scheinselbstständig bei Ryanair (respektive Easyjet, Wizzair usw), sammelst massig Stunden auf B737NG (respektive A320 Familie), hast eine sichere Airline mit neuen Flugzeugen, anständiger Wartung, Bezahlung die ausreicht um zumindestens die Kreditzinsen bedienen zu können…
    Alle meine Bekannten die momentan für Ryan fliegen, sind froh über die Chance und das Sprungbrett (gesammelte Flugstunden auf 737 sehr wertvoll auf dem Markt). Einer möchte sogar bleiben, wegen dem lockeren Ambiente und der geringen Anzahl an auswärtigen Hotelübernachtungen.
    Fazit:
    Für viele, die sich den Traum vom beruflichen Fliegen erfüllen möchten, ist Ryanair ein Segen und das Beste, was der Airlinemarkt für Absolventen mit wenig Flugstunden zu bieten hat. Flugstunden sammeln und dabei noch Geld zu verdienen, ist eine Seltenheit geworden. Das Modell von Ryan ist zwar kritisch, keine Frage. Aber für manche Menschen doch die beste Möglichkeit.
    Just sayin…

    • Ingo Busch sagt

      Danke Philipp für Deinen sehr detaillierten Kommentar!

      Die Situation für (frisch ausgebildete) Piloten stellt sich in der tat so dar, wie Du sie schilderst. Ich kann auch jeden Pilot verstehen, der zur Ryanair geht. Besser als arbeitslos ist es bei Ryanair alle Male. Trotzdem wünsche ich auch diesen Piloten eine Festanstellung und eine soziale Absicherung!

  16. Staron sagt

    Ich gebe dem Autor des Artikels in gewisser Weise recht, aber…. . Ich fliege relativ häufig aus beruflichen und privaten Gründen. Meines Erachtens liegt der Erfolg von Ryan-Air, Wizz – Air, etc nicht nur in der Tatsache begründet, dass sie billig sind. Tatsache ist, dass diese Airlines häufig kleine Flughäfen anfliegen, welche mich eben viel näher an mein Ziel bringen als die großen Flughäfen. Zum anderen ist es für mich völlig unverständlich, warum ein Single Flug bei Lufthansa oder anderen Etablierten mehr kostet als ein Hin und Rückflug. Ich fühle mich da von den großen Airlines regelrecht über den Tisch gezogen. Letztendlich ist es mir egal, ob ich nun 20 oder 70 Euro für einen Flug zahle. Wichtig ist, dass ich dort hin komme wo ich hin möchte. Wenn ich aber 140 Euro zahle und dafür einen Rückflug buchen muss, welchen ich gar nicht möchte, hört für mich der Spaß auf. Es nützt eben nicht mit dem Finger auf Andere zu zeigen, auf seine Standards zu verweisen, aber am Kundenbedürfnis vorbei zu wirtschaften. Besser wäre es, seine Qualität zu unterstreichen und sein Angebot den Bedürfnissen der Kunden anzupassen. Der derzeitige unterschied bei City Verbindungen gegenüber Ryan-Air und Co liegt darin, das man einen Kaffee und ein Sandwich kostenlos dazu bekommt. Dieser Service Zugewinn wird aber letztendlich wieder relativiert, da die Chance wegen Streik nicht fliegen zu können ist ziemlich hoch 🙂

    • Ingo Busch sagt

      Es ist eben nicht der Unterschied, ob ich ein Sandwich erhalte oder nicht. Es geht hier um die Arbeitsbedingungen! Und dass auch noch das nicht ausgeübte Streikrecht der Ryanair-Beschäftigten angeführt wird … dafür fehlen mir die Worte! Dabei hätten die Beschäftigten jeden Grund, für vernünftige Arbeitsbedingungen zu streiken!

  17. Thomas und Uschi sagt

    Mit wem seid ihr gerade geflogen 🙂

    • Ingo Busch sagt

      Mein letzter Flug war auf die Azoren. Mit Air Berlin 😉

  18. Tobias sagt

    Mir kommen gleich die tränen… Die armen Piloten bei Ryanair, die sich keinen Porsche leisten können sondern nur einen Mustang. Das ist sehr bitter!
    Ich frage mich da nur warum Ryanair 5000 Piloten auf der Warteliste hat, die nur zu gerne zu diesen Bedingungen fliegen möchten? Auch die LH hat es mittlerweile mal kapiert, dass Popstar Gehälter für Piloten nicht mehr zeitgemäß sind.

    Und über die Treibstoff Diskussion kann ich nur lachen das ist meiner Meinung nach einfach nur von den Medien viel zu groß ausgerollt worden. Ich kalkuliere täglich mehrere Flugpläne für eine Deutsche Fluggesellschaft die Vorgaben über die Zusatzmengen sind EU weit vorgegeben und können nicht unterschritten werden. Ich kenne kaum Piloten die bei Kurzstrecken mehr als 500 Kg extra Treibstoff tanken lassen. Wäre das einer anderen Fluggesellschaft in Spanien passiert hätte es keinen interessiert – aber bei Ryanair kann man prima dem Publikum verkaufen, dass natürlich zu wenig getankt wurde… In dem Bericht steht auch, dass die Angaben über die Windverhältnisse von Spanien nicht aktuell bzw korrekt waren. So ist es nicht verwunderlich, dass gleichzeitig mehrere Flugzeuge knapp an Treibstoff waren.

    Achja und die vielen Vorfälle mit technischen Defekte die im Video aufgelistet wurden ist Bauernfängerei. Objektiv betrachtet müsste man zunächst einen Vergleich mit anderen Airlines ziehen denn technische Probleme sind in der Fliegerei Alltag. Zweitens müsste man die Vorfälle in Relation zur Flotte setzen – habe ich 350 Flugzeuge wie Ryanair habe ich öfter Probleme als eine Airline mit nur 30 Flugzeugen oder nicht? Natürlich treten die Probleme dann auch selten am Boden auf sondern meistens in der Luft.

    Schön das du und deine paar Sympathisanten kein Ryanair mehr fliegt, dann ist mein Arbeitsplatz wenigstens gesichert. Das ist allerdings dann auch schon das einzige was ich deinem Hetz-bericht abgewinnen kann.

    • Ingo Busch sagt

      „Hetzbericht“ finde ich auch eine sehr interessante und sehr differenzierte Bezeichung. Daher erübrigt sich jeder weiterer Kommentar zu Deinen Äußerungen.

      • Tobias sagt

        Wenn man in der Branche arbeitet kennt man die Stärken und Schwächen der Konkurrenz und ich muss dir leider mitteilen, dass du hier zum Großteil den Medien auf den Leim gegangen bist. Ich finde es dennoch großartig von dir, dass du Kontra Kommentare nicht einfach löschst sondern andere Ansichten unkommentiert respektierst 😉

        Ryanair ist sicher kein netter Arbeitgeber für Piloten und Flugbegleiter aber auch hier gilt Angebot und Nachfrage. Ich sehe hier bei den sozialen Rahmenbedingungen der Arbeitsverträge den Staat bzw. die EU in der Pflicht solche Methoden zu unterbinden. Mehr zahlen würde ich den Piloten dann aber dennoch mit Sicherheit nicht!

        Nur so am Rande was ich allerdings verwerflich finde ist, dass unmittelbar nach den negativen Treibstoff Vorfällen in den Medien bei Ryanair die Buchungszahlen in die Höhe geschossen sind. Selbst negative Schlagzeilen haben sich als kostenlose Werbung erwiesen.

        Schreib doch lieber mal einen Artikel dazu wie es einer Lufthansa zum Germanwings Unglück kommen konnte. Es werden Bewerber in tagelangen teuren und ausgefeilten Assessment Programmen mit Hilfe Psychologen bis auf die letzte Eigenschaft ausgewählt. Wenn man sich dann aber in der Flugschule wegen psychischen Problemen pausieren lässt, wird man nach Wiederaufnahme direkt ins Cockpit gesetzt. Da erscheint mir eine Ryanair Notlandung mit einer Tonne Rest-Treibstoff im Tank wie eine Lappalie.

        • Chriss sagt

          Zum Thema Treibstoff fällt mir ein, dass sowas wie in Madrid nur gut geht, wenn es andere Airlines mit Ihrem Extra ausbaden. Wie skrupelos ist das denn??? Tankt jeder so wie Ryanair, wird es mindestens Blechschaden geben!

          Bei Gewitterlagen gesetzliches MInimum zu tanken ist fahrlässig.

      • Ein Dispatcher der von nichts ne Ahnung hat. Dass sind mir die liebsten…. mit dem eigenen Hintern am Boden im warmen sicher sitzen und die Kollegen ohne Extra rausschicken. Pfui … 😉 500 kg sollten Standard sein bei Narrow Body Medium Klasse! Ein Go Around plus Abarbeitung eines Technicals muss immer gewährleistet sein ohne Zeitdruck zu haben!!! Bei Wetter 1-2t Extra oder mehr… Ryanair fliegt selbst dann oft ohne los!

  19. Martina sagt

    Ganz herzlichen Dank für diesen tollen Artikel. Ryanair, Easyjet & Co waren für mich noch nie eine Option. Und jetzt habe ich noch weitere Argumente bekommen, die meine Entscheidung bestätigen.

  20. Thomas sagt

    Wer sagt denn das es Lufthansa und co nicht genauso machen? Steuerschlupflöcher auszunutzen ist auch bei vielen deutschen Unternehmen kein Fremdwort aber darüber regt sich niemand auf!! Ich bin beruflich und auch Privat mind. 50 x mit Ryanair geflogen und hatte NIE auch nur ein einziges Problem. So hat z.B. jede Airline ihre Geschäftsbedingungen und bei Ryanair steht eben drin das das Gepäck nur x Kilo wiegen darf. Wer nicht lesen kann muss eben draufzahlen. Zum Thema Sicherheit kann ich mir sagen das ich gelesen habe das alle RYANAIR Maschinen von Lufthansa gewartet werden und Ryanair die neuesten Maschinen hat. Im Schnitt sogar der ganze Maschinenpark der neueste ist. Ich jedenfalls freue mich das es Ryanair gibt und werde auch weiterhin mit Ryanair fliegen. Lg

    • Ingo Busch sagt

      Ich rede nicht von Steuerschlupflöchern, sondern der Umgehung der sozialen Sicherungssysteme!

      Habe ich eine einzige Silbe über die AGBs von Ryanair verloren? Nein. Auch nicht zu Gepäckgebühren. Mit geht es um die Menschen!

      Und zum Thema Flugzeugwartung: Nein die Flugzeuge werden nicht bei LH gewartet.

  21. Thomas sagt

    Tief aus meinem Herzen kommt ein sowas von dickes DANKESCHÖN für diesen Post. Nur leider finden die, die Ryanair fliegen immer einen Grund dieses zu tun. Wer die Realität nicht sehen will, weil er selber einen monetären Vorteil für sich daraus zieht, der sieht schon mal über die eine oder andere Verfehlung hinweg … Schließlich spart er ja Geld, da kann man schonmal Fünfe gerade sein lassen.

  22. Tine sagt

    Ist das nur bei Ryanair der Fall oder handhaben das Billigairlines wie easyJet und airberlin genauso?

  23. Der Westfale sagt

    Ich möchte einmal folgendes in den Raum stellen : Die Entscheidung über die „erforderliche“ Treibstoffmenge für einen sicheren Flug liegt eindeutig (gesetzlich geregelt) beim jeweiligen Flugkapitän. Insoweit sind die Ryanair Piloten nicht zu entlasten. Führt deren Kalkulation zu einer Notlage w.g. Treibstoffmangel so ist der Kapitän uneingeschränkt dafür verantwortlich. Damit sind wir bei der routinemäßigen Kalkulation und den dafür zur Verfügung stehenden Daten – in erster Linie die Wetterdaten/Wettervorhersage der Destination. Im Falle Madrid war die Wettervorhersage dergestalt, dass mit HOHER Wahrscheinlichkeit der Airport für einen Zeitraum von 30 Minuten nicht anfliegbar sein würde weil Gewitterlage herrschte. Gewitter dauern i.d.R. nicht mehr als 30 Minuten. Nun ist es so dass diese möglicherweise anfallenden zusätzlichen 30 Minuten zur Destination treibstofftechnisch nicht in Ansatz gebracht werden müssen. Stattdessen wird ein Ausweichflughafen festgelegt der eine bessere Wetterlage hat so dass man dorthin ausweichen kann. ALLE Flugzeuge die zu dem Zeitpunkt Madrid anfliegen kalkulieren gleich und nehmen systembedingt Valencia als Ausweichflughafen ins Visier. Jetzt kommt der Fehler : Madrid hat 4 Landebahnen. Entsprechend ist die Aufnahmekapazität (Slots) berechnet und damit das berechnete Verkehrsaufkommen. Valencia hingegen hat nur eine Runway. Ergo tummelten sich dort im Falle der dummen 30 Minuten ausweichende Flugzeuge in vierfacher Höhe dessen was VLC tatsächlich aufnehmen konnte.Ryanair hingegen verlangt von ihren Piloten eine Planung als ob sie in VLC alleine wären. Deutsche Piloten sind i.d.R. durch Gewerkschaften und Personalvertretungen vor willkürlicher Einflussnahme der Arbeitgeber geschützt und pellen sich ein Ei auf restriktive (rechtswidrige) Einflussnahme wie bei Ryanair. Das ist der Unterschied. Jetzt soll jeder selber mit sich ausmachen mit wem er fliegt. Fazit : Ryanair konnte in Valencia nur vorrangig landen weil andere Piloten ihren eigenen Flug ohne Druck der Firma kalkulierten !

    • Mailman sagt

      Die beste Antwort in diesem Kommentarwirrwarr.
      Das Fazit sagt ALLES aus.
      Seid froh, dass es noch Airlines gibt, die schlimme Ereignisse anderer, auf eigene Kosten abpuffern.

  24. Reiner Köhle sagt

    An der eigenen Nase fassen heißt aber auch: allgemein gegen diese Arbeitsmißstände motzen und anschliessend zum Lidl oder beim Aldi Milch eingkaufen gehen…

  25. Vollste Zustimmung, danke für diesen Artikel. Besonders Veganerpart kommt mir bekannt vor. Die Kinder dürfen nur handgeklöppelte Fairtrade-Hanfsöckchen tragen und gegessen wird nur Bio, aber reisen kann man ruhig mit der „Geiz ist geil“-Masche. Das hört übrigens beim Flug nicht auf, sondern geht bei Unterkünften, Mietwagen und dem Shoppen vor Ort weiter.

  26. Totto sagt

    Sorry, aber den Quatsch mit dem „Europameister im 7700 Squawk“ kann ich nicht verzeihen. Hier werden schlicht und einfach Tatsachen verdreht, die so einfach nicht stimmen, bzw. mit dem angeprangerten Verhalten der Airline überhaupt nichts zu tun haben. Der Transpondercode 7700 bedeutet nichts anderes als die Ankündigung einer Luftnotlage. Luftfahrtzeuge, die diesen Transpondercode senden, haben Vorrang vor allen anderen. Die Voraussetzungen um diesen Code zu senden sind nicht einheitlich geregelt, sind von Luftraumüberwachung zu Luftraumüberwachung unterschiedlich. In einigen Ländern ist ein defektes Ventil am Board-WC schon ausreichend für einen 7700, in anderen Ländern ist Öl- oder Kerosingeruch in der Kabine nicht zwingend ein Grund, um 7700 zu squawken. Darüber hinaus sollte man auch die Anzahl der Luftnotlagen einer Airline mit seiner Flottenstärke in Relation setzen. Und Ryanair ist auch nun mal Europa’s größte Airline mit über 350 Maschinen – und ganz nebenbei ist diese Flotte mit einem Durchschnittsalter von ca. 6,4 Jahren extrem jung! Darüber hinaus ist sie eine der sehr wenigen Airlines die noch keine Unfälle mit Todesfolge zu verzeichnen hat! Und wer sich ein wenig mit Avionik auskennt/beschäftigt, der weiß auch, dass die absolute Majorität von Luftnotlagen medizinische Notfälle sind – dies ist mit großem Abstand die häufigste Ursache für Notlandungen während eines Linienfluges.
    Daher ist dieses Argument vollkommen nichtig, und untermauert in keinster Weise das angeprangerte Verhalten der Airline. Die technische Wartung der Flotte wird gemäß allen geltenden Standards vorgenommen, und – wie bei allen anderen Airlines auch – von den Behörden auch entsprechend überwacht. Vom technischen Standpunkt her ist die Aussage des Autors definitiv nicht zu untermauern!

    • Ingo Busch sagt

      Es wäre besser, nicht Avionik mit Aviatik zu verwechseln…

    • Mailman sagt

      Was, 7700 wegen eines WC Ventils? Schonmal etwas von PANPAN gehört? Und wenn ein medical deklariert wird, drehst du bestimmt nicht jedesmal 7700 ein. Dazu hast du nun mal Funk. Um Vorrang zu bekommen, brauchst du keine 77… oder willst du mir erzählen,dass jeder, der gerade in seiner kleinen Piper oder Cessna unterwegs ist und auf Grund von „physical needs“ schnell runter muss, direkt 7700 eindreht?
      Und wie War das nochmal mit Avionik?:-D setzen, sechs.

    • Totto sagt

      Wenn Du mit Deiner Piper in Hintertupfingen mal eben runter willst, da Du vergessen hast vor dem Start nochmal Pipi zu machen, ist das dort mit Sicherheit weniger das Problem. Wenn Du aber in einem Verkehrsflugzeug jemanden mit einem Herzinfarkt (oder ähnlichem) hast, und musst möglichst schnell in FRA (oder an einem sonstigen hochfrequentierten Flughafen) runter, wird das wohl eben nicht so einfach möglich sein. Da wird Dir dann der Fluglotse schon sagen, dass Du bitte Deinen Transpondercode entsprechend änderst.

      Der Absatz mit dem „„Europa-Meister“ im Senden des Transponder-Codes „7700““ ist vollkommen falsch und haltlos, da ändert auch eure Empörung über meinen Typo Avionik/Aviation nichts – das scheint ja wohl das einzige zu sein, was der Autor dazu zu sagen hatte.

      Die Flotte von Ryanair ist – was Wartung und Instandhaltung angeht – auf europäischem Niveau! Da könnt ihr von Europameister oder sonstigen Schwachsinn erzählen – diese Behauptung ist und bleibt vollkommener Unsinn (daher hat der Autor wohl auch hierfür keine Quelle nennen können)!

  27. Henrik sagt

    ,,Trotzdem sollten gerade die deutschen Piloten nicht die Augen vor der Realität verschließen“

    @Johny Flyer: beziehst du dich damit auf die Lufthansa? Wenn ja redest du von einem geringen Teil der Piloten in Deutschland und verallgemeinerst deine Aussage.

    ,,Mir kommen gleich die tränen… Die armen Piloten bei Ryanair, die sich keinen Porsche leisten können sondern nur einen Mustang. Das ist sehr bitter!“

    @Tobias: Bei so einer Aussage kommen mir auch die Tränen.

    Normalerweise lese ich solche Artikel und Kommentare relativ gelassen durch, jedoch bin ich gerade einfach nur entsetzt was hier mancher angeblicher Branchenkenner und Realist von sich gibt.
    Der lange Weg ins Cockpit oder das lange Leiden ins Cockpit, ohne soziale Absicherung bzw anerkanntem Berufsabschluss, verbunden mit einem gewaltigen finanziellen Risiko (bei mir waren es ca 130 000 Euro bis ich angefangen habe mit meiner Lizenz Geld zu verdienen). Das ist seit längerer Zeit die Realität. Jedoch wird es noch mindestens 10 Jahre Lohndumping brauchen bis die ganzen Klischees aus den Köpfen der Gesellschaft gewaschen sind und die Realität erkannt wird. Ich habe mit 20 Jahren meine Pilotenausbildung begonnen. Die vom Luftfahrt Bundesamt bis ins kleinste Detail regulierte Ausbildung, erstaunlich bei einer nicht anerkannten Berufsausbildung, kann man mit einem Bachelor vergleichen. Bafög gleich Wunschdenken gibts nicht, Nachtschichten an der Tankstelle, Schichtarbeit als Kofferwerfer am Flughafen und Ferienjobs in ner Tierfutterfabrik waren die Realität. Nachdem ich die Lizenz in der Tasche hatte war der Markt im Keller. Seit Jahren hatte keine Airline junge frisch ausgebildete Piloten mehr eingestellt wodurch eine riesige Blase und Konkurrenz am Pilotenmarkt entstand. Die zuvor üblichen Arbeitsverträge und Bedingungen verschwanden und neue Formen wie die Lizenzselbständigkeit tauchten auf. Nach 3 Jahren (davon 2 Monate Arbeitslos mit 850€ Arbeitslosengeld, 18 Monate auf dem Bau als Gehilfe, 6 Monate Kurierfahrer und weitere 10 Monate als Kofferschmeißer) und 90 Bewerbungen später hatte ich das Glück einen Job zu finden. Ich werde in ca 15 Jahren Schuldenfrei sein, bis dahin verdiene ich vergleichbar mit einem Facharbeiter. Aber klar wir Piloten verdienen zu viel und fühlen uns unterbezahlt sobald wir uns kein Porsche leisten können. Ich behaupte mal dass ich mehr Piloten als jeder andere hier kenne und bei allen sieht der Lebenslauf ähnlich aus.
    Hier mal die Meinung eines 27 Jahre alten Berufspiloten. VG und Danke an Ingo für den Artikel!!!

    • Mailman sagt

      Henrik, ich schließe mich dir absolut an! Du hast kurz und knapp den Werdegang eines fast jeden Piloten geschrieben, den man in den letzten 10-15 Jahren kennenlernen konnte.
      Auch ich habe einen Haufen Schulden (mittlerweile ca. 65.000 €) konnte zum Glück in den letzten 4 Jahren ohne Job im Cockpit ca. 25.000 (ohne Zinsen) abbezahlen und bin immernoch am kämpfen (trotz komplett durchlaufenem DLR), dass es bald irgendwo nach vorne geht… nein, bin kein NFF.

  28. Da sollte mal das Luftfahrtamt eingreifen, ich Sage lieber etwas tiefer in dieTasche greifen aber dafür sicher fliegen.

  29. Sebastian sagt

    Moin,

    toller Beitrag zu den Verhältnissen bei Ryanair. Nur als Anmerkung:

    An dem Tag, als die Ryanair mehrfach mit Luftnotlage nach Valencia ausgewichen ist, sind nicht zwei, sondern sage und schreibe drei Maschinen an diesem Tag mit Maydaysignal ausgewichen.

    http://avherald.com/h?article=454af355/0018&opt=0

    Herzliche Grüße

  30. Georgios sagt

    Ich bin durch eine FB Verlinkung eines Freundes auf den Artikel hier aufmerksam geworden. Einige Infos waren für mich neu, und haben mich – leider – nicht überrascht.

    Und leider lässt sich das Beispiel Ryanair auch auf so viele andere Konzerne und Firmen anwenden (Stichwort: Amazon etc.). Alles muss billig sein, doch dass diese Geschäftsmodelle am Ende genau diejenige fi**en (sorry für den Ausdruck), die scheinbar von ihnen profitieren (die knausrigen Endkunden), bedenken leider die wenigsten.

    Beim überfliegen der Kommentare verstehe ich auch nicht, wie man das als „Mimimi“ abtun kann. Niedrigstlöhne und alle ihre Konsequenzen sind eins DER Probleme unserer Gesellschaft.

    • Harlekin sagt

      Stimme Dir zu. Amazon mit Ausbeutung der Billiglohnkräfte macht den Einzelhandel kaputt. Und dieser Billigflieger „normale“ Airlines. Geiz ist solange geil bis sich niemand mehr den Billigramsch kaufen kann weil keiner mehr eine Arbeit hat. Ich „spare“ auf Anschaffungen und muss nicht immer sofort das neueste Teil besitzen. Aber die Gesellschaft definiert sich heute lieber über Besitz. Erbärmlich.
      Und nein, ich bin weder 80, arbeitslos, oder neidisch. Ich konsumiere halt mit Hirn.

  31. DerTierschutzlehrer sagt

    So wahr dein Artikel sein mag! Ich finde es unmöglich, dass man Menschen, die einen veganen Lebensstil verfolgen derart unsachlich angeht. Die meisten Tierschützer stehen ebenso für die Rechte der Menschen ein und klären in der Öffentlichkeit auf. Ich hoffe für Sie, dass Sie keinen 600 Euro Grill im Garten stehen haben und 99 Cent Fleisch vom Discounter grillen! Ich hoffe für Sie, das Sie sich auch anders für diese Menschen einsetzen und nicht nur einen Blog darüber schreiben! Das wäre verlogen und nicht ein Veganer, der mit Ryanair fliegt! Tierschützer versuchen das Leid von Tier und Mensch soweit zu minimieren wie möglich und werden persönlich angegriffen, wenn sie einen Ledergürtel tragen, welchen sie vor 20 Jahren gekauft haben. Das kommt von Menschen, die nichts machen, gar nichts. In der Tat kann jeder Mensch entscheiden für wen er arbeitet. Es sei denn er wird politisch unterdrückt, oder ähnliches. Man sollte meinen, das Piloten gebildete Menschen sind und abschätzen können, ob sie eine Scheinselbstständigkeit eingehen oder nicht! Tiere hingegen werden ohne ihre Zustimmung ausgenutzt, gefoltert und getötet!

  32. Interessanter Artikel. Ich hatte dazu schon mal im Fernsehen einen Bericht gesehen. Ich bin noch nie Ryanair geflogen, habe das auch nicht künftig vor. Interessant sind auch so manche Kommentare…

  33. Nachdem ich meine Follower auf diesen Artikel aufmerksam gemacht und zum Kommentieren aufgefordert habe, wollte ich mich selbst auch zu Wort melden. Aus bestimmten Gründen sehe ich das zweischneidig. Habe mich selbst dabei ertappt, wie ich in einer Ryanair Maschine saß und mich selbst verflucht habe, dass es dazu gekommen ist. Das hatte damals aber mehrere Gründe, vor allem der Umgang mit den Passagieren. Man kam sich vor, wie im Viehtransport. Selbst Schuld, dachte ich mir da und habe mir eine „innere Preisunterschiedsgrenze“ gesetzt. Sollte also ein vergleichbarer Flug (Gepäckeinrechnen nicht vergessen!) mit einer anderen Airline von einem großen Flughafen in der Nähe 60 Euro teurer sein, dann investiere ich gerne diesen Mehraufwand.
    Trotzdem fliege ich mit Ryanair. Wahrscheinlich auch wieder dieses Jahr. Banaler Grund: Die abseitige Streckenführung passt genau auf meinen Wunschurlaub, der sich dummerweise rund um einen vielgefragten Ferientermin dreht. Da sind die Unterschiede zur Condor leider bei 160,- Euro. Pro Person. Hin und zurück. Bei 3 Leuten sind das 480,- Euro zusammen. Dafür können wir uns einen Teil der Unterkunft und den Mietwagen leisten.

    Die Bedingungen, wie eine Firma eine Leistung zur Verfügung stellt, sind auf jeden Fall von jedem mündigen Verbraucher mit in die Entscheidung zu nehmen. Ich befürchte nur, dass es ein bisschen dauert, bis wir uns Alle einen neutralen Überblick über eine Situation schaffen können. Tatsächlich trägt dieser Beitrag hier zu einer gewissen Transparenz bei, weil hier soviele unterschiedliche Meinungen gepostet werden.

    Wir hatten familienintern gerade die Diskussion mit Fleischkonsum, Plastikwasserflaschen, Discounter-Kleidung, Bio-Eiern usw. – Bis man sich als Verbraucher eine wirklich realistisch neutrale Meinung dazu gebildet hat, muss man sich ja tagelang durch Infoseiten und Blogs lesen. Zeitraubend. Ermüdend. Frustrierend.
    Ich will das nicht runterspielen nach dem Motto „Man kann eh nichts ausrichten“, aber so ist die Situation. Egal was man heute kaufen will, es gibt immer irgendwas zu kritisieren. Man neigt dazu, diese Kritikpunkte aufzunehmen, ernst zu nehmen aber ich scheue mich sehr, bestimmte Firmen nur noch zu verteufeln und zu denken, alle Anderen wären sauber. Das sind sie dann meist auch nicht und die Profitgier oder Angst vor wirtschaftlichem Niedergang lassen sie ähnlich zweifelhafte Methoden anwenden. Nur weil dann einer ein Bio-Label draufmacht, ist ja dann auch nicht alles gut. Im Flugbereich extrem mit der Ausgleichszahlung für Bäume. Lügt man sich auch selbst in die Tasche.

    Was ich nicht verstehe ist, dass dieses Dilemma nicht von der Konkurrenz genutzt wird und die „Saubermänner“ der Branche ganz bewusst mit fairen Arbeitsbedingungen und -gehältern und einer bestimmten Firmenphilosophie werben. Darf man das rechtlich nicht? Traut sich das keiner, weil zu angreifbar? Das wird m.E. sehr selten in Deutschland gemacht. Weiß nicht, wie das in anderen Ländern ist.

    Grob gesagt ist das irgendwie ein Kampf zwischen „Geiz ist Geil“ und „Gutmenschentum“. Ich seh mich irgendwo dazwischen hin- und herpendeln. Immerhin besser, als wenn mir alles egal wäre. Als mündiger Verbraucher sollte man immer wieder innehalten, nachdenken, informieren und dann entscheiden.
    Auf jeden Fall wünsche ich Allen einen guten Flug!

  34. Tom sagt

    Hallo zusammen,

    ist es nicht ein grundsätzliches Problem in unserer Gesellschaft? „Geiz ist geil“, „die Reichen reicher, die Armen ärmer“, „solange es mir gut geht, sind mir die Anderen egal“! Das sind meines Erachtens die Schlagworte, die passen.

    Beim Fussball: Bayern München verdient in der Champions League mehr, als die Summe der anderen Vereine in der Liga (naja, außer denen, die es dann auch mal in die CL schaffen. Der Unterbau wird vernachlässigt, Fussball wird langweilig, außer für die Bayern Fans, die finden das natürlich klasse und richtig.

    In der Industrie: Die Vorstände und Aufsichtsräte der großen und mittelgroßen Unternehmen schieben sich gegenseitig die Pöstchen zu und kontrollieren sich auch noch gegenseitig. Und, ja, die einzige Alternativ bei zurückgehenden Umsätzen, ist die Optimierung der Mitarbeiterstruktur. Wir müssen noch mehr verdienen, immer mehr, damit unsere Anteilseigner zufrieden sind. (Ich will mich jetzt nicht über die betriebswirtschaftliche Theorie auslassen, die den Begriff der kurzfristigen Gewinnmaximierung nicht kennt).

    Und so weiter und so fort.

    Wo ist das „ich helfe dir“ oder „ich lasse dich auf der Autobahn rein und du bedankst dich“?? Wo sind die Menschen, die MannMobilia in Viernheim/Mannheim (oder Möbel XXXL, oder wie der Laden heisst) boykottieren, weil sie aus betrieblichen Gründen 99 Menschen vor die Tür setzen, also nicht nur kündigen, sondern tatsächlich aussperren. Wo ist der zivile Ungehorsam?

    Ich denke es ist ganz einfach: So lange der Einzelne seine Vorteile sieht, fliegt er Ryan Air, oder Easy Jet. Er wird bei Shell Luft für 1,- € tanken und wird sich nicht wehren gegen die offensichtlichen Ausbeuter unserer Gesellschaft.

    Einfach mal an Andere denken, einfach mal Nett sein und

  35. Robert Weitermann sagt

    Nachdem ich hier alles mal sehr aufmerksam gelesen habe bin ich irgend etwas zwischen extrem amüsiert und extrem erschrocken…

    Eins bleibt als erstes immer Festzustellen, auch wenn es keiner Hören will!

    Was Ryanair (und die anderen Low Coster) machen ist Flugbetrieblich absolut und voll legal. Wer anderes will muss die (nationalen und internationalen) Regelwerke ändern, und auch dann werden sich diese Firmen daran halten.

    Was die Firmen bei Ihrem Personal machen ist zum Großteil sicher sehr interessant und unterliegt der andauernden Anpassung und Rechtsüberprüfung, und das nicht nur bei Ryanair. Selbst die Systeme der Bezahlung im Bau-, Agra-, etc. Bereich ist ständig ein Thema.

    Eine andere Frage stelle ich mir aber…
    Dieses wird hier immer wieder angerissen und nie beantwortet.
    Vor allen nicht von den die hier gerne Zitierten Quellen (z.B. Vereinigung Cockpit)

    WARUM müssen Piloten sich den gerade auf dieses (angeblich so Prekären) Arbeitsbedingungen bei Ryanair etc. einlassen!?!
    Wenn man sich dann mal anschaut wie die Deutschen (Airline) Tarifkommissionen, Personalvertretungen, Gewerkschaften etc. sich Verhalten dann währe das sicher auch mal ein Artikel der gleichen Art mit einem daraus entsprechenden Aufruf wert!

    Um mal Fakten zu nennen…
    Was ist mit den Piloten Passiert die bei Augsburg Airways, Contact Air, Cirrus Airlines etc. (alles ehemalige Lufthansa Partner) Ihren Job Verloren…
    und
    Nicht Vergessen die haben auch Familien die Sie ab und an mal sehen wollen, incl. ein Privat Leben welches sie vielleicht nicht in der Türkei, Indian oder am Golf verbringen wollten.

    Also nicht Vergessen… auch mal hinter den Vorhang schauen…

    und (zum Schluss)

    das Ryanair wirklich billig ist, ist schon mehr als einmal wiederlegt worden, und damit wissen wir auch wo die Gewinne mit generiert werden. Geld Verdienen die wie alle anderen Discounter nicht mit den EUR 5,00 etc. Lockangeboten.

  36. Johannes sagt

    Bleibt nurnoch die frage ob es bei teureren airlines Besser zugeht, oder ob man da nur mehr für den Service zahlt.

  37. Das ist doch nicht nur Ryan Air die Billigflieger gibt es immer häufiger.
    Und an der Sicherheit wird anscheinend an vielen Stellen gespart.
    http://www.verdi-airport.de/465
    Allein das ist schon Grund genug gegen die Ausweitung von z.B. Düsseldorf Flughafen sein.

    Es kommt aber sogar noch schlimmer. Stress ist als eine Ursache für Depressionen bekannt. Ich halte es immer noch für möglich, dass Stress bei Piloten auch für die Germanwingskatatrophe zumindest mitverantwortlich war.

    • Robert Weitermann sagt

      Haben die Piloten wohl alles richtig gemacht…

      und

      schaut mal wie oft das Problem bei Condor, Lufthansa etc. Auftritt?! (Aviation Herold ist eine gute Quelle)

      Auch da machen die Piloten auch alles immer/meist richtig, nur kann man es dann da nicht so gut ausschlachten…

      Ich würde den Piloten/Crews bei Ryanair auf ganzer Line voll Vertrauen, das macht die Lohn- Geschäftspolitik nicht erfreulicher! Aber die Arbeit und Leistung vielleicht Anerkennenswerter und auch mal sehr Lobenswert!!!

  38. Ich fliege weiterhin Ryanair, Wizzair, Easyjet, Air Berlin und natürlich überwiegend Lufthansa.

  39. Andreas sagt

    Vielen Dank für Deinen erhellenden Bericht, auch wenn ich nicht alle Standpunkte teile.

    Insbesondere verstehe ich überhaupt nicht, warum es erstrebenswert sein sollte, Arbeitnehmer in die staatlichen „Sozialsysteme“ zu zwingen. Dort herrscht Planwirtschaft, das eingenommene Geld unterliegt der Willkür der Politik und am Ende sind alle ärmer.

    Der sog. Arbeitgeberanteil ist eine Illusion, weil der Arbeitnehmer den mit seiner Arbeit erwirtschaftet. Würde dieser Anteil an den Arbeitnehmer ausgezahlt und würde dieser realisieren, dass er (in D) neben seinen ca. 30-35% Steuern auch noch 40% Sozialabgaben zahlen muss, stünden die Leute in kürzester Zeit auf dem Rasen vor dem Reichstag und würden die Damen und Herren aus selbigem verjagen…

    • Ingo Busch sagt

      Wenn Du schon mal arbeitslos gewesen bist, weißt Du die Vorzüge unseres Sozialversicherungs-Systems zu schätzen…

  40. Max^ sagt

    Solange die „etablierten“ Fluggesellschaften ihre Standards, enthaltene Leistungen und ähnliches immer weiter kürzen und sich damit in Leistung Ryanair immer mehr annähren, solange wird es für die Iren einen steilen Aufschwung geben.

    Stimme dir teils zu, werde aber genauso weiter mit Ryanair und Co. fliegen, von Lufthansa und Konsorten fühl ich mich eher verarscht.

  41. Sehr guter Beitrag und er regt dazu an einen Blick ins eigene Innere zu unternehmen.
    Seit nunmehr 19 Jahren fliege ich mehrmals im Jahr auf die Kanaren. Das ist ein Mittelstreckenflug von rund 4 Stunden Dauer. Ende der 90er war Condor meine erste Wahl. In den ersten Jahren gab es recht gutes warmes Essen während des Fluges, Spielzeug für die Kinder, Illustrierte, Decken, Kissen und einen aktuellen Kinofilm.
    Mit der Zeit splittete sich der Markt. Fluglinien wie LTU, Tomas Cook, Hapag Llloyd und TuiFly (die chronologische Reihenfolge, sowie detaillierten Inhaberverhältnisse der einzelnen Fluglinien sind mir nicht bekannt) übten zunehmend Druck auf den Markt aus. Dazu kamen dann Billigflieger wie RyanAir, Germanwings und so weiter, was den bisher etablierten Unternehmen das Leben nicht erleichterte.
    Somit strich auch Condor die Annehmlichkeiten an Board eine nach der anderen aus dem Leistungsspektrum, bzw. kommerzialisierte sie als Zusatzleistung. Mit der Zeit war ich als Gast, heftig Zeter und Mordio schreiend, dazu gezwungen, nach dem günstigsten Flug zu recherchieren.
    Was mir sofort auffiel war die völlig undurchsichtige Preisgestaltung bei den Billigairlines. Für mich galt aber damals schon, dass ich einem Unternehmen, das mir nicht klipp und klar die Endkosten der gebuchten Leistung anzeigt, niemals trauen würde. Das damit bei mir ausgelöste Misstrauen hält sich bis heute. Und obwohl ich nach wie vor nach günstigen Flügen recherchiere, fallen Billigairlines gar nicht erst in die Suche mit ein.

    Es ist für mich so, dass Unternehmen, deren erstes Auftreten Unehrlichkeit suggeriert, diese in allen Bereichen des Unternehmens stattfindet. In direkter Konsequenz würde das auch die Sicherheit an Board eines Flugzeugs betreffen, dessen Wartung und, was man als Passagier immer zuerst zu spüren bekommt, weil man schlichtweg daran stirbt, unerfahrene unterbezahlte, zuweilen übermüdete und gefrustete Piloten. Vom Board- und Bodenpersonal möchte ich gar nicht erst sprechen, denn diese befinden sich in dieser Verdingungskette noch wesentlich weiter unten als die Piloten.

    Übrigens, oft fliegen wir zu dritt. Dann sind meine Frau und unsere Tochter noch dabei. Hast Du eine kleine Familie, somit auch immer etwas Gepäck dabei, dann ist ein Flug bei Ryan bei minderem Service oft sogar teurer als bei Condor und Konsorten.

  42. Ich aus Berlin sagt

    Nun ja, ich betrachte insbesondere Ryan Air von einer anderen Seite, weil ich die Arbeitsbedingungen und die Flugsicherheit nicht beurteilen kann. Persönlich halte ich es mit dem Spruch „billig fliegen ist meist teurer“. Warum? Ganz einfach. Wenn ich erst zwei Stunden zu einem Provinzflughafen fahren muss und in der Pampa lande und wiederum 2 Stunden zum eigentlichen Ziel fahren muss, dann geht mit zu viel Zeit verloren. Dann stört mich die Preispolitik. Jede Leistung muss zusätzlich bezahlt werden. Darüber hinaus erwarte ich einen Funken Service, der bei Ryan Air nicht geleistet wird und die Sitzabstände sind zu gering. Ich kann darüber nur lachen, wenn die Ryan-Paxe in einer Reihe anstehen, um ins Flugzeug gelassen zu werden. Unterm Strich ist nahezu jede „richtige“ Fluggesellschaft günstiger im Angebot als RyanAir und wenn es ein paar € mehr sind, dann soll es so sein.

  43. Adrian Altner sagt

    Ich behaupte einfach mal, dass das nicht nur bei Ryanair so ist.
    Mir kommt diese Doku auch sehr altbacken vor. Schon bei der Familie die begleitet wurde, ist sowas von Anfänger mäßig.

    Eines ist mir klar, sozial ist diese Fluggesellschaft nicht, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Ryanair

    Aber so ist das nun mal. Riga, Bergamo und Bratislava – sehr kleine Flüghäfen bzw. Städte, nur so als Beispiel, wo ich in den letzen Wochen war, würde ohne Ryanair nicht diesen Zuwachs an Besucher verzeichnen können! Btw.: Als Beispiel: Dresden, hier landet oder startet nur jede Stunde ein Flieger. Für eine Landeshauptstadt sehr erbärmlich. Ich hoffe das Dresden der Ryanair auch bald die Füße leckt. 🙂 Das Fernbus gefahre nach Schönefeld SFX nervt so langsam! Btw.: 10,– € Dresden Hin- und Zurück. Das wäre auch noch ein Thema für dich. 😉

  44. Olaf Tepper sagt

    ich finde es ist ein schwieriges Thema, dann darf man auch in keine Golf-Arline einsteigen, nix bei Primark kaufen, nur fair getradeten Kaffee trinken, heutzutage schon gar keine Milch trinken blablabla.

    Nicht dass ich RyanAir fliege, aber in Deutschland ist Geiz nunmal Geil. Sollen Sie doch alle abstürzen, für 99c kann man wohl nicht erwarten in der Luft zubleiben…

  45. Sorry, aber das ist billige Polemik.
    Zunächst zum Sicherheitsaspekt: Ryanair hat im Durchschnitt eine der jüngsten Flotten, die zudem gut gewartet wird. Eine LH mit ihren im Vergleich alten Maschinen die zudem noch von fragwürdigem Billigpersonal von LH Technik in Südostasien gewartet werden ist da keineswegs besser. Zu den Vorfällen in Spanien sei gesagt, dass die Piloten korrekt gehandelt haben. Es war zu jeder Zeit mehr als genügend Kerosin vorhanden, um sicher landen zu können und auch Ausweichflughäfen zu erreichen. Das Senden des Transpondercodes 7700 diente hier lediglich dazu, eine schnellere Landegenehmigung zu erhalten, um nach Umleitung eben nicht in die Verlegenheit von Kerosinknappheit zu kommen. Hier von einer Notlandung zu sprechen ist definitiv inkorrekt.

    Zum Thema Scheinselbstständigkeit von Piloten: Nach deutschem Recht kann der Staat dies ganz einfach unterbinden. Die Flugbegleiter sind übrigends zum Großteil direkt bei Ryanair angestellt und werden relativ gesehen nicht schlecht bezahlt.

    Des Weiteren hat Ryanair durch seine günstigen Preise vielen Menschen erst das Fliegen ermöglicht und Europa näher zusammengeführt. Nur weil man selber genug Geld hat, jedesmal teurere Gesellschaften zu fliegen, heißt dass nicht das dies auch für alle anderen Reisenden gilt. Hier klingt eine gewisse Überheblichkeit durch. Durch die günstigen Preise hat Ryanair zudem den Markt stimuliert, neue Nachfrage geschaffen und somit insgesamt die Wirtschaft in Europa angekurbelt.

    Was ich natürlich kritisch sehe, sind die Subventionen die Ryanair in den letzten Jahren direkt und indirekt kassiert hat. Dies ist aber nicht Ryanair selber anzulasten, sondern der EU die großzügig weggeschaut hat.

    Ich gönne mir jetzt erstmal ein leckeres, kühles Bier hier in der Lufthansa Senator Lounge in Hannover.

    • Ingo Busch sagt

      Ob Du meinen Artikel für billige Polemik hältst, sei Dir überlassen. Die LH- wartet Ihre Langstreckenflotte zum Teil (!) in Asien, das ist richtig. Aber in eigenen Wartungsbetrieben.

      Die Nutzung des Transpondercodes 7700 um eine bevorzugte Landung zu „erzwingen“ halte ich jedoch weiterhin für sehr kritisch. Denn wie hier auch schon in anderen Kommentaren angemerkt wurde, kann das nur funktionieren, weil andere Airlines mit einer größeren Menge „Extra Fuel“ bei solchen Wetterlagen kalkuliert. Wenn jede Airline ihren Extra Fuel so knapp wie Ryanair bemessen würde, passiert eines Tages etwas…

      Wie der deutsche Staat die Scheinselbständigkeit von Piloten einer irischen Airline unterbinden soll, musst Du mir bitte erklären!

      Das Argument, dass Ryanair erst das billige fliegen ermöglicht habe und das ganze blabla, klingt wie aus der PR-Abteilung. Sorry!

      • Die Flotte von LH wird zu nicht unerheblichen Teilen vor allem für die Base Maintenance (größere Wartungsarbeiten) nach Südostasien zu den dortigen LH Technik-Standorten geschickt. Die Qualität der dort ausgeführten Arbeiten ist oftmals so minderwertig, dass die Maschinen nach Rückkehr in Deutschland ersteinmal unplanmäßig weiter wochenlang ausfallen und wieder hergerichtet werden müssen. Die durch die Verlagerung nach Südostasien angepeilten Einsparungen dürfte LH somit meilenweit verfehlt haben.

        Wie aus den Berichten des AvHerald (zuverlässigste öffentliche Quelle im Luftfahrtbereich) hervorgeht, haben die Piloten gemäß geltenden Richtlinien den benötigten Treibstoff tanken lassen und hatten nach Landung noch genügend im Tank. Andernfalls verhängt die zuständige Behörde ein saftiges Bußgeld, welches für Ryanair deutlich teurer wäre als eventuelle Einsparungen durch gezieltes zu-wenig-Tanken. Wenn du meinst, dass diese vorgeschriebene Reserve zu wenig wäre, ist nicht Ryanair der Ansprechpartner sondern die zuständigen Luftfahrtbehörden.

        Da Ryanair seine Flugzeuge samt Crews z.T. in Deutschland (z.B. Köln, Berlin, Nürnberg) stationiert, sind die jeweiligen deutschen Zollbehörden für die Unterbindung etwaiger Scheinselbstständigkeit zuständig.

        Das Ryanair nicht alleine das günstige Fliegen ermöglicht hat, ist klar. Aber gerade für viele Osteuropäer haben Ryanair und neuerdings auch Wizzair erst die Möglichkeit geschaffen, europaweit zu reisen. Schau dir beispielsweise an, wie viele Polen in Großbritannien arbeiten und regelmäßig mit Ryanair ihre Familie besuchen.
        Leider führen die günstigen Preise natürlich auch dazu, dass beispielsweise Gruppen ohne Anstand und Benehmen, vornehmlich aus der britischen Unterschicht, in Horden in einstmals schönen Städten einfallen und diese versauen.

      • Und nochwas: Schau dir einmal an, wie zuverlässig die tägliche Durchführung der Flüge bei Ryanair, Easyjet, Vueling und Wizzair seit Jahren läuft. Das erreicht man ganz sicher nicht dadurch, dass man an den falschen Stellen spart um kurzfristig Profit zu machen.

  46. Swen Lorenz sagt

    Faszinierend, guter Artikel! Deckt sich mit meinen Beobachtungen.

    Wo kann ich denn die Statistik / den Nachweis über die Häufigkeit des Transponder-Codes 7700 („Ryanair ist Europameister“) finden? Vielen Dank für jeden Hinweis!

  47. Pingback: Lieblinge der Woche #4 - Berichte aus aller Welt!

  48. Freddy sagt

    Derartige Artikel wurden bereits vor 15 Jahren geschrieben, einschl. Boykottaufrufen( Webseite: Hate Ryanair) hat es gebracht? Ich bin seit Ryanair in Deutschland ist, ca. 400 x geflogen, unser Ferienhaus in Spanien ist ca. 20 Minuten von Girona entfernt, unser Sohn wohnt in Cambridge, da ist natürlich Stansted der optimale Flughafen, da fahr ich lieber in Deutschland in die Pampa. Und da gibt es ja auch noch das alte irische Sprichwort:
    Die Hunde bellen, doch Ryanair fliegt weiter

    • Ingo Busch sagt

      Das Argument „Und was hat’s gebracht?“ ist ziemlich schwach. Flieg Du weiterhin mit Ryanair, ich werde es nicht tun. Und nach Stansted kommt man zum Glück auch mit anderen Airlines…

  49. Christian sagt

    Es ist das allgemeine Problem unserer Zeit das jeder alles billiger und billiger haben will. Man versucht in jedem Geschäft noch irgendwelche Prozente heraus zu handeln vergisst aber das man es auf das Personal abwälzt. Das ist nämlich der einzige Posten den man einsparen und drücken kann. Also sollte jeder der einkaufen geht auch Verkäufer leben lassen. Bei den vielen Fällen die das Arbeitsrecht verletzt bzw. verbiegt ist unsere Politik gefragt darüber zu wachen. Aber die macht nichts, was nahe legt das wir von der Wirtschaft regiert werden.

  50. Alexander sagt

    Ich frage mich eh schon seit längerem was das fliegen mit Ryan air so interessant macht. Meist fliegen die von Provinz Flughafen zu Provinz Flughafen und man muss noch um die 100km in die City fahren mit anderen Verkehrsmitteln. Hinzu kommt das man bei Ryan air für jede Leistung extra zahlen muss. Essen und trinken an Board etc. da wird das angebliche Billigticket schnell genauso teuer wie von den etablierten Airlines. Allein das sind für mich schon Gründe auf die ich keinen Bock hätte mir ein Ticket bei Ryan air zu kaufen.

  51. Peter 46 sagt

    Ich schätze die kostengünstigen Kombinationsmöglichkeiten, aktuell bin ich z.B von Hahn nach Thessaloniki, danach nach Athen und Chania und von da nach Hahn zurück. Im letzten Jahr nach Lissabon, auf die Azoren, nach Porto und nach Hahn zurück. Nebenkosten habe ich keine, heute kann man ja zwei Handgepäckstücke mitnehmen, für das Gewicht interessiert sich keiner mehr. Verpflegung brauche ich keine. Parken in Hahn ist sehr günstig geworden. 3Euro am Tag. Gebucht habe ich z.B Timisora-Bukarest-Berlin. Wo bekomme ich derartige Kombinationsmöglichkeiten zu günstigen Preisen?. Morgen bin ich mal wieder bei der Konkurrenz, ich fliege mit Wizz nach Danzig für ca. 40 Euro en. Kann man nicht meckern

    • Ingo Busch sagt

      Hast Du meinen Artikel wirklich gelesen und verstanden?

  52. Peter 46 sagt

    Dieser Beitrag war nur die Antwort auf die vorher gestellte Frage, was macht das Fliegen mit Ryanair so interessant. Ähnliche Kombis bin ich im letzten Jahr in Asien geflogen.Ob da die Verhältnisse besser sind, glaube ich nicht. Trotz meines Alters verstehe ich noch was ich lese. Warum wird immer wieder die alte Treibstoffsache aufgewärmt, den aktuellen Vorgang von Transavia in Barcelona findet man nur im Herald

  53. Oliver sagt

    Du hast sowas von Recht…, ich boykottiere Ryanair seit dem ersten Tag…, denn so kann es nicht gehen in solch einer verantwortungsvollen Aufgabe… Ryanair vernichtet Infrastruktur, siehe Flughafen Hahn & Luxemburg wir es genauso treffen… Das darf nicht sein, da ist der Verbraucher in der Verantwortung, aber es ist das gleiche wie mit den Milchpreisen, klar…, ich kann bei ALDI für 38Cent einen Liter kaufen…, aber was dahinter passiert sollte man nicht ausblenden…

  54. Barney sagt

    Ich hab da nur mal ne Frage, wo kaufst denn du deine Lebensmittel?

  55. Barbara sagt

    Ich habe den Link im Vielfliegertreff gefunden. schon die Überschrift hat mich geärgert, der erste Satz hätte genügt. Die Aufforderung nicht mit FR zu fliegen, hat mich etwas gestört. Kommt mir so vor wie: Ich bin Veganer und du sollst auch kein Fleisch essen. Man sollte es jedem selbst überlassen, seine Schlußfolgerungen selbst zu treffen.Hier sind doch erwachsene Menschen, die Bevormundung braucht keiner. Ich z.B . meide die Airlines aus der Sandkiste und Tk ist mir auch etwas suspekt, dies ist aber auch nur meine Meinung die die niemand aufzwingen möchte.

  56. Anja sagt

    Die einzige Airline die einen Direktflug von Köln nach Valencia anbietet ist Ryanair, also fliege ich auch damit , habe noch nie Probleme gehabt , das einzige was mich stört sind die Verkaufsaktionen an Bord. Und ja ich sage auch das nieman da arbeiten muss der meint ich werde schlecht bezahlt oder ich habe keine Krankenversicherung, das steht alles im Arbeitsvertrag

    • Ingo Busch sagt

      Und was hast Du noch vor wenigen Jahren gemacht, als die Airline noch nicht von Köln nach Valencia nonstop (ein Direktflug ist etwas anderes!) flog?

  57. Norbert sagt

    Den Umstand, dass Du einerseits über Ryanair stänkerst, Dir aber von AirBerlin (die ihren Flugbegleitern auch nicht mehr bezahlen) Flüge bezahlen lässt, den find‘ ich schmierig.

    • Ingo Busch sagt

      Mir ist nicht bekannt, dass Air Berlin ihre Piloten in Scheinselbständigkeit beschäftigt. Und bezahlten Urlaub und bezahlte Krankheitstage gibt es bei Air Berlin.

  58. Peter46 sagt

    Zum Thema Treibstoffmangel habe ich nochmals die Story vom Irrflug der LH 380 Flug 462 vom 15.Mai 14 über Florida nachgelesen, findet man ja im Netz. Hat man bei uns nur in den Fachpublikationen gelesen Gute Arbeit der LH PR Abteilung.In GB und Irland hat FR gerichtlich einige Gegendarstellung erwirkt, Deutschland war damals für FR noch zu unwichtig und es gab auch eine gemeinsame Erklärung der spanischen und irischen Behörden zu dem Thema.

  59. Mike sagt

    Auf meinem Flug nach Vilnius hatte ich einen Platz in der ersten Reihe und Gelegenheit mit den beiden Flugbegleiterinnen ein Gespräch zu führen. Beide haben einen Uniabschluss und suchen eine Anstellung in GB. Der Job bei Ryanair ist nur temporär, da in Litauen einen adäquate Stellung dem Abschluss entsprechend nicht zu finden ist. Die Bezahlung sei für litauische Verhältnisse gut und sie werden von Ihren Freunden um den Job beneidet. Man sollte nicht nur auf das Gejammer von UFO hören.
    Mit einer der Beiden bin ich nun auf Facebook befreundet, nun ist dort etwas Panik ausgebrochen, der Brexit beeinträchtigt die Zukunftspläne.

  60. Sonja sagt

    Die Arbeitsbedingungen bei Ryanair sind sicher nicht die Besten. Ich denke das muss jedem klar sein, der einen Flug für 20 euro bucht. Wenn ich jedoch lese dass die Preise auf Geldgier des Unternehmens zurückgehen, empfinde ich dies einfach als unreflektiert. Jede Firma will und MUSS Profit erzielen um zu überleben. Das Geschäftsmodel von Ryanair sieht nunmal vor, dass dem Kunden nur das nötigste geboten wird und Kosten möglichst gering gehalten werden. Dazu gehört auch nur eine optimal errechnete Menge Kraftstoff. Außerdem muss die Airline das Personal für Haupt-und Nebensaison einplanen. Es ist wohl ganz klar das während der Nevensaison nicht Mitarbeiter gebraucht werden. Müsste Ryanair allen Mitarbeiter durchgehend Lohn zahlen, wären sie wohl innerhalb weniger Winterwochen insolvent. Ich fliege oft mit Ryanair und habe im Vergleich mit anderen Airlines weder besonders positive noch besonders negative Erfahrungen gemacht.

    Ich finde es sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Airline Arbeitsplätze schafft und dies ist meiner Meinung nach immer positiv. Gäbe es diese Airline nicht, gäbe es einige Jobs weniger auf dem Markt und einige Arbeitslose mehr.

    • Ingo Busch sagt

      Die „optimal errechnete Menge Kraftstoff“ der Iren wirst Du wahrscheinlich nicht mehr so „optimal“ finden, wenn es mal wirklich brenzlig wird und Du Dich an Bord befindest…

      Und wie die Spritmengen eigentlich berechnet werden sollten, hat Holger in dem von mir am Ende verlinkten Artikel ausführlich beschrieben. Ich bin mir nicht sicher, dass Du das gelesen hast…

  61. Ich stimme Ingo in fast jedem Punkt zu. Nur ist das für mich weniger eine Frage von Gewissen als von gesundem Egoismus! Längst sind nicht nur ungelernte Hilfsarbeiter davon betroffen. Die Geiz ist Geil Mentalität macht alle Bereiche der Arbeit kaputt: Amazon, AirBnB, Uber, RyanAir, Fiverr, Textbroker, ….
    Ja, viele sagen: „Der Kunde ist König“. Aber es gab einmal eine Zeit, in der ein guter König für das Wohl seines Landes verantwortlich war. Und es gab schlechte Könige, die nur an sich dachten und ihr Land ruinierten. Ja, der Kunde ist König, und er sollte sich endlich dieser Veerantwortung bewusst werden! Leute, ihr seid selbst dafür verantwortlich, in was für einem Land ihr lebt!

  62. Nicole sagt

    Erwischt, würde ich mal sagen. 🙁 Ich gebe zu, dass ich ab und zu mit Ryanair fliege (geflogen bin?!) und mich ernsthaft frage, ob ich das in Zukunft besser bleiben lassen sollte. Wer wie ich mit ganz kleinem Portmonnaie unterwegs ist, hat leider nicht die Wahl zwischen Ryanair und einer „anständigen“ Airline, sondern zwischen Ryanair oder zu Hause bleiben. Der Schritt ganz zu verzichten, fiel mir bisher ehrlich gesagt schwer, aber vielleicht wäre es richtig und konsequent, es lieber bleiben zu lassen.

    Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob das bei einigen anderen Airlines nicht recht ähnlich aussieht. Von Barcelona aus irgendwo nach Europa zu kommen geht eigentlich nur mit vueling, Ryanair, easyjet oder norwegian. Die wenigen Flüge von Lufthansa, KLM, Air France, British oder Alitalia gehen fast nie dahin, wo ich hin will und sind eben auch noch ein Mehrfaches teurer, als die billigen Airlines. Ein echtes Dillemma ;-(

  63. Melanie sagt

    Komme von einer Kreuzfahrt zurück und hatte deinen Ärger noch in Erinnerung. Da könntest Du auch mal einen derartigen Artikel schreiben. Der Kahn war in Monrovia registriert. Die Mannschaft war aus der dritten Welt, unser Steward kam aus Nepal. Aus dem Kamin kamen die Reste von verbranntem Schweröl. Hier könntest Du auch über Steuerflucht, Ausbeutung, Umweltverschmutzung und die Auswirkungen des Massentourismus schreiben wenn tausende Touristen über eine griechische Insel herfallen

  64. Henry 8 sagt

    Nach diesem Artikel fühle ich mich richtig schlecht. Ich fliege sehr oft mit Ryanair, just for fun um neue Ziele zu erkunden. Ok, ist ja schon richtig böse .Ich bin aber auch Shareholder bei Ryanair und habe schon von den Kursgewinnen und Dividenden profitiert. Damit konnte ich teilweise meine heftigen Verluste bei AB kompensieren. Was soll ich tun um mein Gewissen zu beruhigen? Verkaufen möchte ich eigentlich zurZeit nicht, der Kurs hat unter dem Brexit etwas gelitten.

    • Ingo Busch sagt

      Was Du tust, musst Du allein mit Deinem Gewissen ausmachen…

  65. Mike aus Frankfurt sagt

    lies
    doch mal die Beiträge in Airliners.de unter Flughafen Frankfurt da gibt es unter Hinweis auf aktuelle Fälle einige gute Erläuterungen zu dem Thema low fuel

  66. Ich stimme Dir vollkommen zu, keine Frage. Mich widert diese Firmenpolitik ganz genauso an.
    Was mich allerdings total und absolut stört und auch ärgert ist dieser bescheuerte – sorry, is aber so!!! – Absatz über … na? Was? Natürlich DIE VEGANER! Was genau hat das denn damit zu tun? Bleibe doch bitte beim wirklich wichtigen Thema!!!
    Ich beispielsweise lebe seit Jahren vegan. Und fliege NIEMALS mit Billigairlines!
    So, warum genau wird jetzt wieder alles in einen Topf geschmissen, und mal wieder auf Veganern rumgehackt?!
    Vor allem hinkt ja wohl extrem der Vergleich Tier-Mensch.
    Du hast in Deinem Text ironisch erwähnt, dass ‚kein vegan gegessen wird, damit die aaarmen Tiere nicht leiden müssen – aber Ryanair wird trotzdem geflogen‘. Oder so ähnlich. Ich hoffe, Dir ist schon bewusst, dass hier ein kleiner aber feiner Unterschied besteht. Die Tiere werden ermordet. Gequält. In ihre Leichenteile zerlegt. Babies der Mama entrissen, damit erwachsene und abgestillte Menschen artfremde Säuglingsnahrung zu sich nehmen können. Während die Mitarbeiter von Ryanair sich das immerhin selbst aussuchen. Und nicht ermordet werden! Die Babies dürfen auch bei Ryanair-Mitarbeitern bleiben und werden Ihnen nicht entrissen und zu Fleisch verarbeitet.
    Du meinst, das hat nichts mit dem Thema zu tun?! Sehr richtig!
    Wie gesagt – ich bin thematisch zu 100% Deiner Meinung. Aber – sorry – aber das geht gar nicht und disqualifiziert in meinen Augen leider Deinen Post.
    Setzen, 6, am Thema vorbei.
    Sehr schade!

    • Ingo Busch sagt

      Ach Tina,

      Du weißt gar nicht, wie lange ich auf so einen Kommentar gewartet habe! Ganz ehrlich. Denn es war vorhersehbar. Und hast mich nur wieder in dem bestätigt, was ich sehr häufig im Umgang mit Veganern erlebe 😉

      Zum eigentlichen Thema zurück: Schön, dass Du nicht mit Ryanair fliegst! Es gibt aber eben auch reichlich Menschen – müssen nicht zwingend Veganer sein 😉 – die sich für ganz besonders nachhaltig in ihrem Handeln sehen und trotzdem mit der irischen Billig-Airline fliegen…

      Ach ja: Du solltest den Artikel noch einmal in Ruhe lesen. Denn ich denke, Du hast ihn noch nicht ganz verstanden. Daher gebe ich jetzt auch keine Note fürs Textverständnis 🙂

  67. Der Artikel ist viel zu pauschal und ein bisschen zu sehr ala Stammtischmanier geschrieben. Mich würde interessieren:

    – Wo gibt es andere/ bessere Arbeitnehmerrechte bei Fluggesellschaften?
    – Welche Flughäfen/-gesellschaften arbeiten nicht mit Zeitarbeitsfirmen?
    – Woher wollen Sie wissen das es in der Kabine nicht gerade viel besser aussieht?
    – Woher wissen Sie folgendes? : „Auch sollen die Piloten der Ryanair – so wird immer wieder berichtet – gezwungen sein, so wenig wie möglich Kerosin zu tanken.“ … Besonders das „Auch sollen“ und „so wird immer wieder berichtet“. Was soll das bedeuten?
    – Also nur im Mai 2010? Obwohl das immer wieder berichtet wird???: „Das führt dann zu Situationen, wie im Mai 2010, als gleich zwei Maschinen der Ryanair in Spanien notlanden mussten“.
    – Mit welchen Gesellschaften fliegen Sie als Aviation Geek regelmäßig? Das würde mich brennend interessieren.

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Bernd,

      ich weiß ja nicht, welche Stammtische Du so besuchst, aber das müssen schon Philosophen-Stammtische sein 😉

      Aber Deine Fragen möchte trotzdem gerne beantworten:

      – Bei fast jeder anderen Airline werden die Mitarbeiter besser behandelt.
      – Zu Flughäfen kann ich nichts sagen. Bei den Airlines ist die Beschäftigung von Zeitarbeitskräften (wir reden nicht von Mitarbeitern, die Teilzeit arbeiten, sondern von Mitarbeitern, die im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt sind!) üblicherweise die Ausnahme und nicht die Regel.
      – Bitte nochmal den Artikel und die verlinkten Artikel lesen. Obendrein empfehle ich die Lektüre des Buches „Kaufen Sie noch ein Los, bevor wir abstürzen“.
      – Es ist absichtlich etwas schwammig formuliert, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Es ist jedoch evident, dass Ryanair-Piloten weniger Sprit tanken, als dies bei anderen Airlines, vor allem aus Sicherheitsgründen, üblich ist. Dazu ist hier in den Kommentaren bereits auch viel Erhellendes geschrieben worden.
      – Die Zwischenfälle vom Mai 2010 sind umfassend dokumentiert und durch die zuständigen Behörden untersucht worden. Als 1-Mann-Redaktion ist es mir nicht möglich, jeden Incident zu recherchieren. Wenn Du genug Zeit dazu hast: Nur zu!
      – Ich fliege regelmäßig mit LH, AB, 4U, BE, DL, AA, UA, DE

  68. Sven K. sagt

    Hallo,
    der Artikel ist gut verfasst das als erstes!:-)
    Ich war selbst Flugbegleiter, dabei hatte ich das Glück bei einer sehr guten Airline arbeiten zu dürfen, welche sich aufgrund eines Betriebsrates immer an die ausgehandelten Verträge halten musste und es der Airline somit fast unmöglich war etwas im eigenem Sinne durchzuführen.
    Aber ich kenne leider auch genügend andere Airlines wo es eben nicht so gut abläuft. Mag sein das es auch bei der Ryanair so ist, doch man sollte sich nicht nur auf diese Airline beschränken.
    Ich finde jeder ist seines Glückes Schmied und bestimmt selbst wo er arbeitet bzw. wie lange er dort arbeiten will 🙂
    Habe da auch einen etwas gegensätzlichen Artikel gelesen:
    [Link zur Spam-Website, die überwiegend Ryanair-Flüge anpreist, wurde entfernt!]

    Dennoch finde ich deinen Blog sehr gelungen Respekt

  69. Bitte dann auch nicht Emirates und die ganzen Sandkasten Airlines vergessen….

  70. Benedict sagt

    Nunja, einerseits verstehe ich die Aufregung; auf der anderen Seite ist dies ein klassischer Fall vom Ausnutzen des Legalen bis an das Limit zu wirtschaftlichen Zwecken.
    Problematisch ist, dass du durch eine gewisse Befangenheit oder etwas neutraler Interesse einen Buhmann gefunden hast und dabei weiteres ausblendest. Wenn du dein Pulli, t-shirt oder was auch immer mal ausziehst und das Schildchen auf der innenseite genau betrachtest wird darauf mit großer Wahrscheinlichkeit MADE IN CHINA stehen. Wenn du nur Fair-Trade Kleidung einkaufst -ein großes Lob, ich bekomme es nicht hin- schaue einfach auf den Laptop oder dein Handy, mit dem du den Blog geschrieben hast. Auch hier steht wieder MIC (oder ein anderes Billiglohn-, sozialversicherungsfreies – etc. Land). Was du durch diese einseitige Kritik an RA ausdrückst ist, dass es Menschen auf dieser Welt gibt, die weniger wert sind als andere, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass du sie nicht siehst? Im Gegensatz zu den RA-Mitarbeitern, die zugegebenermaßen nicht die arbeitnehmerfreundlichsten Verträge erhalten, welche jedoch durch gewisse, staatliche Restriktionen geschützt werden haben es die o.g. Personen keinerlei Schutz und wir, ich inklusive, unterstützen dies tagtäglich.
    Warum wir so handeln ist die Frage; insbesondere die zweigeteilte Meinung, wie im o.g. Beispiel als kritisch zu betrachten ist wird gerne ausgeblendet…
    Ich möchte dich nicht als Buhmann darstellen, allerdings zu einer etwas reflektierenderen, relativierenderen Überlegung appellieren.
    Falls du dich weiter mit diesem Thema auseinandersetzen willst, kann ich dir folgende Literatur empfehlen:
    Claude Mossè: Homo Oeconomicus. In: Jean-Pierre Vernant (Hrsg.): Der Mensch der griechischen Antike. Frankfurt / New York /Paris 1993, S. 31–62.
    Holler, M.J. et al. (Hrsg.): Homo Oeconomicus. o.a. 2016.

  71. Ludwig Schmidt sagt

    Hallo Leute, was regt Ihr Euch auf über die Leiharbeiter Geschichten und über die Scheinselbstständigen in der Luftfahrt. Ich bin dreimal aus Jux Rundflüge mit der JU 52 geflogen, war zwar teuer aber hat Spaß gemacht! Wenn ich jedoch lese was mit den Billigfliegern so abgehen soll bin ich mir nicht sicher ob die „Großen“ ähnlich handeln. Da fahre ich lieber zum Urlaub mit dem Auto in die Oberpfalz. Bei mir im Transportgewerbe geht es nicht anders zur Sache. Egal ob Hersteller= Versender, Speditionen oder Transportfirmen, es geht nur noch um Billig, Billig, Billig! Die Kleinen bezahlen wie immer die Zeche und die sogenannte Oberschicht macht sich die Taschen voll. Ebenso die verantwortlichen Politiker, die bekommen monatlich Ihren viel zu hohen Scheck und freuen sich auf Ihre Übergangsgelder und Renten in maßloser Höhe. Ich bin kein Kommunist, aber die freie Marktwirtschaft in derzeitiger Form ist für den Arsch!

  72. Normalerweise ignoriere ich ja solche Blogs, da diese meist von Möchtegern Experten verfasst sind, die ein zu hohes Mitteilungsbedürfnis haben. Aber hier muss ich doch tatsächlich einen Kommentar verfassen.

    Zunächst einmal: ja, man kann Kritik an den Arbeitsverträgen von Ryanair äußern. Aber: Fakt ist, dass Ryanakr wenigstens motivierten Berufsanfängern die Chance gibt einen Job zu finden. Große deutsche Airlines, die den Anspruch besitzen „die besten Piloten der Welt“ (Aussage CEO) zu haben, geben diesen Leuten oft keine Chance. So werden fliegerisch exzellente Piloten von Flugpsychologen für nicht gut genug befunden. Wie gut diese Tests funktionieren, haben wir leider im März vergangenen Jahres gesehen…

    Was mich aber wirklich zu tiefst aufregt, ist, dass in diesem Blog den Piloten von Ryanair Unprofessionalität unterstellt wird, da sie z. B. unfit zum Dienst erscheinen würden oder zu wenig Treibstoff mitnähmen. Hier fühle ich mich persönlich angegriffen, da ich für besagte Billigairline fliege. Nur als kleine Nebeninfo: in 4 Jahren habe ich noch nie Druck verspürt auf evtl. benötigten „extra fuel“ zu verzichten!
    Zum Thema sqawk 7700: wenn man keine Ahnung von der Materie hat, äußert man sich besser nicht dazu! Selbst wenn es den Anschein haben sollte, dass Ryanair diesen öfter sendet als andere Airlines, dann hängt das auch damit zusammen, dass Ryanakr täglich 1800 (!) Flüge durchführt. Naturgemäß kommen dann manche Sachen öfter vor als bei Airlines, die 100 Flüge am Tag haben.
    Keineswegs bedeutet 7700 auch, dass man kurz vorm Abstürzen ist.

    […] (von der Redaktion entfernt)

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