Alle Artikel in: Nordrhein-Westfalen

In der Nähe von Iserlohn

Mein Sauerland-Roadtrip: Wasser, Berge, Draht, Modellautos und vieles mehr

Sauerland. Damit habe ich als Kind vor allem Regen und Schnee verbunden. Ach ja, und kalt war es auch immer. Auch im Sommer. Zumindest kälter als in Düsseldorf, wo wir damals wohnten, wenn wir meine Großeltern in Lüdenscheid besuchten. Irgendwann zogen meine Großeltern zu uns ins Rheinland und das Sauerland verschwand aus meinem Blickfeld. Bis ich ungefähr zwanzig Jahre später anfing Motorrad zu fahren. Zuerst erkundete ich von Köln aus Eifel und Bergisches Land. Und dann das Sauerland. Mir gefiel es immer besser. Und so fuhr ich mit meinen Freunden im Sommer häufiger raus aus Köln und wir ließen uns die frische Luft um die Nase wehen.

Begrüßungsschreiben für den "My Room" im Ibis Köln Centrum

Zu Hause unterwegs, unterwegs zu Hause – My Room im Ibis Köln Centrum

Es ist schon einige Zeit her, dass ich das letzte Mal die Gelegenheit hatte, in meiner Heimatstadt Köln in einem Hotel zu schlafen. Dieses Mal habe ich mein Haupt im Ibis Köln Centrum zur Ruhe gebettet. Das Hotel ist sehr zentral am Barbarossaplatz gelegen und daher gut mit der Bahn zu erreichen. Wer mit dem Auto anreist, braucht sich keine Gedanken machen: Eine Tiefgarage ist vorhanden und groß genug 😉 Das Ibis Köln Centrum ist eines der ersten Hotels der Accor Hotels, die einen Teil der Zimmer als sogenannten „My Room“ gestaltet. Das Konzept ist simpel: Diese Zimmer bekamen von jeweils einem Mitarbeiter des Hotels eine individuelle Note verpasst. Mein Zimmer stand unter dem Motto „Unterwegs zuhause“ und Jo-Ann war für die Gestaltung verantwortlich.

Atlantisches Hasenglöckchen im Wald der blauen Blumen

Ausflugstipp: Der Wald der blauen Blumen

Einmal im Jahr, ungefähr von Mitte April bis Mitte Mai, gibt es im Kreis Heinsberg (bei Aachen) ein ganz besonderes Naturschauspiel zu bewundern: Die Blüte des Atlantischen Hasenglöckchens! Das blaue Blümchen heißt daher im Englischen nicht umsonst „bluebell“ 😉 Wild wachsend findet man das Hasenglöckchen nur an wenigen Orten in Zentral-Europa. In Nordrhein-Westfalen ist dies eben der „Wald der blauen Blumen“ zwischen den Ortschaften Baal und Doveren.

Executive Room im Marriott Hotel Köln

Marriott Hotel Köln – Schlafen in Dom-Nähe

Manchmal muss man auch mal Urlaub in der eigenen Stadt machen. Oder so. Egal. Auf jeden fall habe ich vor kurzem die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und in meiner Heimatstadt Köln das Marriott Hotel zu testen. In unmittelbarer Laufweite zum Hauptbahnhof – und damit zum Dom – gelegen bietet das Marriott Hotel Köln auch den mobilen Check-In über die Marriott-App (für iPhone und Android verfügbar) an. In der App lassen sich nicht nur die Reservierungen verwalten, sondern auch, sobald der Check-In möglich ist, alle Check-In-Formalitäten erledigen. Und das funktioniert total easy: Reservierung auswählen, voraussichtliche Ankunftszeit auswählen – fertig!

Der erste Schuss bei Linz

Rhein in Flammen in Bonn

Seit vielen Jahren schaue ich mir immer – wenn es passt – in meiner Heimatstadt die „Kölner Lichter“ an. Auch das japanische Feuerwerk in Düsseldorf konnte ich schon mehr als einmal erleben. Kurioserweise habe ich aber noch nie „Rhein in Flammen“ erleben können. Dieses Jahr war es dann endlich so weit: Beim ersten „Rhein in Flammen“ dieses Sommers durfte ich in Bonn mit dabei sein. Es sollte aber nicht nur bei dieser Premiere bleiben. Obendrein konnte ich das Feuerwerk nämlich von Bord der MS RheinEnergie, dem Flaggschiff der Köln-Düsseldorfer, erleben.

Bei Anbruch der Dämmerung

Landschaftspark Duisburg-Nord, Teil 2 – bei Nacht

Bei Nacht zeigt sich der Landschaftspark Duisburg-Nord sprichwörtlich in einem ganz anderen Licht. Während am Tag die ehemalige Hochofenanlage durch den Charme des Vergangenen zu fesseln weiß, ist es nach Einbruch der Dämmerung die Lichtinstallation. Seit 1996 wird die Industrieanlage in buntes Licht getaucht. Freitags, am Wochenende und an Feiertagen kann man dieses Schauspiel genießen.

Die ehemaligen Hochöfen 1 und 2 im Landschaftspark Duisburg-Nord

Landschaftspark Duisburg-Nord, Teil 1 – bei Tag

Morgens aus dem Flugzeug aus Atlanta steigen und nachmittags nach Duisburg düsen. Das war mein Plan. Und auch wenn es reichlich bekloppt klingt: Es hat erstaunlich gut funktioniert. Denn durch den Jetlag wurde ich gegen Abend immer fitter, als ich zusammen mit Jessi vor wenigen Wochen den Landschaftspark Nord in Duisburg besuchte. Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein ehemaliges Stahlwerk in dessen Hochöfen seit der Jahrhundertwende bis 1985 Rohstahl produziert wurde. Zuletzt nur noch im Hochofen 5 von den verbliebenen drei (ursprünglich fünf) Hochöfen (1,2 und 5). Während man über das Gelände des heutigen Parks spaziert, gibt es immer wieder neue Dinge zu entdecken. Ebenso ist der Aufstieg auf den Hochofen 5 sehr zu empfehlen, wenn man schwindelfrei ist. Denn bis auf ungefähr 70 Meter Höhe kann man über schmale Treppen steigen, um dann die Aussicht auf das Gelände, sowie über die Stadt Duisburg zu genießen.

Schlafen (fast) wie ein König

Dort, wo auch schon der deutsche Kaiser sein Haupt zu Nacht bettete, lässt es sich auch heute noch gut schlafen. Das Ameron Hotel Königshof in Bonn blickt auf eine lange Geschichte zurück, die noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Bereits 1872 erbaut, im zweiten Weltkrieg zerbombt und in den 50er Jahren wiederaufgebaut, erstrahlt der Königshof weiterhin. Seit einiger Zeit zur Ameron-Gruppe gehörend, überzeugt das Interieur mit einer Mischung zwischen Moderne und 50er-Jahre-Style. Direkt oberhalb der Anlegestelle am alten Zoll gelegen, kann man von der Terrasse, wie auch aus einem Teil der Zimmer, das Rheinpanorama genießen. In den öffentlichen Bereichen dominiert die Mischung aus aktuellem Design und Stilelementen der fünfziger Jahre. Die Zimmer selbst jedoch sind gediegen, aber dennoch modern, eingerichtet. Ich sollte für zwei Tage ein Zimmer mit Rheinblick der Kategorie Deluxe bewohnen.