Alaska – Ein Paradies für Luftfahrt-Enthusiasten (Teil 2: Anchorage)

Nachdem ich mich in Fairbanks gar nicht an aviatischem Altmetall satt sehen konnte, wollte ich in Anchorage einer anderen fliegerischen Besonderheit Alaskas auf den Grund gehen. Direkt neben dem internationalen Flughafen der Stadt ist die weltweit größte „Seaplane Base“ (eine vernünftige deutsche Übersetzung hierzu fällt mir nicht wirklich ein. Vielleicht „Wasserflugzeug-Platz“?) gelegen.

Wasserflugzeuge am Lake Hood

Wasserflugzeuge am Lake Hood

Der Lake Hood und der Spenard Lake sind durch den Hood Canal verbunden und bilden so die „Lake Hood Seaplane Base„. Dort können die Piloten in mehr oder minder alle Himmelsrichtungen starten und landen. Mein Hotel war glücklicherweise direkt am Spenard Lake gelegen und daher konnte ich zu Fuß an den See gelangen. Weiterlesen

Alaska – Ein Paradies für Luftfahrt-Enthusiasten (Teil 1: Fairbanks)

Es gibt Regionen auf dieser Welt, in denen ist Fliegen so selbstverständlich, wie bei uns Autofahren. Alaska ist eine dieser Regionen. Einige Gegenden in Alaska sind nur per Schiff im – recht kurzen – Sommer erreichbar. Manche Orte noch nicht einmal das. Da das Straßennetz im nördlichsten US-Bundesstaat sowieso recht mager ausgebaut ist, bleibt nur noch ein Verkehrsmittel übrig: Das Flugzeug.

Eine Cessna 185 (Reg. N185TB) beim Start in Fairbanks auf Runway "SKI 2"

Eine Cessna 185 (Reg. N185TB) beim Start in Fairbanks auf Runway „SKI 2“

Und während bei uns in Europa die Privatfliegerei nur eine unbedeutende Rolle spielt, sieht das am Polarkreis gänzlich anders aus. Im Sommer steht das Flugzeug auf Schwimmern, so dass auf den reichlich vorhandenen Seen gestartet und gelandet werden kann. Im Winter wird das Flugzeug auf Skier umgerüstet. Und all diejenigen Piloten, die ihr Flugzeug nicht auf „Floats“ (also Schwimmer) stellen möchten, rüsten ihre Flugzeuge mit „Tundra Tires“ aus. Mit diesen dicken Ballonreifen kann man noch auf jeder Schotterpiste, zur Not auch auf einer Kiesbank im Fluss, landen.

Denn Alaska ist groß. Sehr groß. Und nur wenige Flugplätze in Alaska verfügen überhaupt über eine befestige Piste. Der Rest: Schotter! Das sind nicht nur für die Privatpiloten gänzlich andere Vorraussetzungen als in Europa. Auch die kommerzielle Luftfahrt hat sich an die besonderen Verhältnisse im Norden angepasst. Und so bekommen AvGeeks („Aviation Geeks“ – also Luftfahrtenthusiasten) mitunter kaum den Mund zu. Entweder vor Erstaunen oder wegen dem Dauergrinsen, dass sich ob der Typenvielfalt und Raritäten schnell einstellt.

Ich möchte Euch daher gerne auf meine aviatische Entdeckungsreise mitnehmen. Eine Menge interessanter Dinge und überraschender Fakten konnte ich erfahren. Weiterlesen

Alaska – eine fotografische Reise durch eine beeindruckende Landschaft

Dass mich in Alaska endlose Weite faszinieren würde, hatte ich erwartet. Weite ist allerdings relativ, wie ich feststellen konnte. Aus Kanada und anderen US-Bundesstaaten bin ich schon Weite gewohnt. Aber Alaska toppt alles bisher Erlebte. Aber nicht nur endlose Weite hat der 49. Bundesstaat der USA zu bieten. Ebenso prägt Wassser – flüssig oder fest – die Szenerie.

Panorama bei Meile 319 des Parks Highway

Panorama bei Meile 319 des Parks Highway

Auf geht’s mit meiner kleinen landschaftlichen Foto-Reise durch Alaska! Weiterlesen

Auf „Bärenjagd“ in Alaska

Bären sehen, dass ist eines der Dinge, die ich hoffte in Alaska zu erleben. Die Assoziation Alaska = Bären war auch die spontane Reaktion meiner Freunde, als sie von der bevorstehenden Reise erfuhren. Nach einer Reise nach Kanada vor drei Jahren wäre es das zweite Mal, dass ich Bären zu Gesicht bekäme.

Der Bär und ich: Die erste Begegnung hatte ich im Gift Shop am Denali National Park

Der Bär und ich: Die erste Begegnung hatte ich im Gift Shop am Denali National Park

Na denn, folgt mir auf meiner Jagd nach den Bären! Weiterlesen

Mission accomplished – Die Geschichte von der geretteten Kamera

Wie bereits vor meiner Abreise nach Alaska angekündigt hatten wir neben der ganzen Herumreiserei druch den 49. Bundesstaat der USA auch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: Wie sollten eine verloren gegangene Kamera zurück nach Good Old Germany bringen. Glücklicherweise brauchten wir weder den Denali National Park komplett durch zu harken, noch mit Kompass und Metallsuchgerät das Unterholz der Wildnis zu durchsuchen.

Die gerettete Kamera - von außen ein wenig mitgenommen

Die gerettete Kamera – von außen ein wenig mitgenommen

Aber fangen wir von ganz vorne an: Eli und Christian waren auf Weltreise. Nach einigen Stationen, u.a. Neuseeland und Australien, beschlossen sich die Beiden auf Hawaii schnorcheln zu gehen. Dafür legten sie sich noch eine kleine, wasserdichte, Kompaktkamera zu. Und eben diese – eigentlich fast neue – Kamera sollte Eli und Christian zum Abschluss ihrer Weltreise auch noch nach Alaska in den Denali National Park begleiten. Weiterlesen

Let’s go to Denali National Park: Den Mount McKinley sehen

Eingang zum Denali National Park

Eingang zum Denali National Park

Wer denkt bei Alaska nicht sofort an endlose Weite und Sicht bis zum Horizont? So flach ist Alaska allerdings auch nicht. Und mit dem Mount McKinley ist sogar der höchste Berg Nordamerikas in Alaska beheimatet. Und genau diesem Berg wollte ich einmal Hallo! sagen.

Von Anchorage aus fährt man ungefähr 250 Meilen über den „George Parks Highway“ in knapp fünf Stunden nach Norden, bis man den Denali National Park erreicht. Die Fahrt ist anfäglich eher unspektakulär, bis auf einmal hinter einer Kurve das erste Mal der Denali (so wird der Mount McKinley in der Sprache der Athabasken genannt) am Horizont auftaucht.

Hinter einer Kurve tauchte er plötzlich am Horizont auf - der Mount McKinley

Hinter einer Kurve tauchte er plötzlich am Horizont auf – der Mount McKinley

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Die Wildnis ruft: Auf nach Alaska!

Ob unser Auto hinterher auch so aussieht? Foto: Ingo Busch, reise-wahnsinn.de

Ob unser Auto hinterher auch so aussieht? Foto: Ingo Busch, reise-wahnsinn.de

Überwiegend schreibe ich hier (noch) über Flüge und Hotels nach bzw. in Orten, die man üblicherweise als Tourist nicht zwingend auf dem Plan hat. In knapp einer Woche starte ich allerdings eine Reise, die viele Highlights verspricht: Es geht für elf Tage nach Alaska! Das Ganze mache ich nicht alleine, sondern mit meiner geschätzten Blogger-Kollegin Doris vom Reise-Blog Little Miss Itchy Feet. Die liebe Doris hat nämlich einfach mal laut „ich will mit!“ gerufen, als ich in einer Facebook-Gruppe nach Tipps für Alaska gefragt habe. Da gemeinsames Reisen immer interessant ist, reisen wir daher als deutsch-österreichisches Duo durch Alaska.

Condor brachte mich auf die Idee nach Alaska zu reisen. Denn dieses Jahr feiert die deutsche Airline das zwanzigjährige Jubiläum der Route Frankfurt-Anchorage. Es kann keinen besseren Anlass für mich geben, dem 49. Bundesstaat der USA einen Besuch abzustatten. Condor ist im Übrigen die einzige Fluggesellschaft, die von Mitteleuropa Non-Stop nach Anchorage fliegt. Vor dem Fall des eisernen Vorhangs war das noch anders: Fast alle Flüge von Europa nach Japan verliefen auf der sogenannten Pol-Route mit Zwischenstopp in Anchorage. Das ist seit Längerem Geschichte und die Flüge nach Japan führen durch den russischen Luftraum, der früher für westliche Airlines gesperrt war. Weiterlesen