Alle Artikel mit dem Schlagwort: CGN

To flybe or not to flybe

Aus beruflichen Gründen bin ich häufiger unterwegs, und mein Arbeitgeber bevorzugt es, immer dieselbe Airline zu buchen: Die billigste. Diesmal war es British Airways, operated by FlyBe. Die Erlebnisse dieser Reise haben mich endgültig dazu bewegt hier Autor zu werden. Der eigentlich geplante Flug war BA 6144 (BE 7215) am 26. August 2011 von Manchester (13:15 Uhr) nach Düsseldorf (15:55 Uhr) (jeweils Ortszeiten). In Manchester scheint es üblich zu sein, daß die Gates erst kurz vor dem Abflug bekannt gegeben werden. Also wartet man in der Lounge und starrt ständig auf die Anzeigetafel. Etwa gegen 13:00 Uhr erschien zu meinem Flug „Next Info at 14:58“, was also drei Minuten nach der eigentlichen Landung gewesen wäre. Vorsorglich informierte ich den Kollegen, der mich in Düsseldorf abholen sollte und bat ihn, sich selbst im Internet über den Flugstatus zu informieren, um sich unnötige Wartezeit in Düsseldorf zu ersparen. Kurz darauf rief mich eine Kollegin an und begann mit den Worten „Dein Flug ist ja annulliert …“. Damit wußte sie schon deutlich mehr als ich.

Trip-Report CGN-HAM-CGN mit Air Berlin

Mal wieder sollte es für einen Tag nach Hamburg gehen, um einen Kunden zu besuchen. D.h. morgens hin und abends wieder zurück. Sechs Wochen zuvor konnten wir bereits den Flug buchen, was sonst eher ungewöhnlich ist. Während ich in den letzten Monaten überwiegend mit Lufthansa geflogen bin, sollte diese Reise mal wieder mit Air Berlin stattfinden. Ich war gespannt, was sich seit meinem letzten Flug mit Air Berlin verändert hat. Es waren eigentlich nur Kleinigkeiten. Zuerst wurde ich angenehm überrascht, dass das elende Gedudel beim Einsteigen (Flug AB6580 mit der Boeing 737 D-AHIA) nicht zu hören war. Entweder hat hier Air Berlin auf die Kritik der Passagiere reagiert oder die Crew hat einfach die Musik ausgeschaltet gelassen. Was auch immer der Grund für die Ruhe war – mir war’s recht.

Trip-Report CGN-MUC-IST

Diesmal sollte es mich beruflich für eine Besprechung nach Istanbul verschlagen. Da die Besprechung schon morgens um 9:30 Uhr stattfinden sollte, musste ich daher schon einen Tag vorher anreisen. Von Köln gibt es keinen Linienflug nonstop nach Istanbul und so habe ich ein Routing über München gebucht. In Köln konnte ich – hört, hört, bei Lufthansa direkt am Schalter einchecken, ohne dass ich erst an einen Automaten verwiesen wurde. Mir wurde allerdings vom Lufthansa-Personal – darauf angesprochen – bestätigt, dass man angewiesen sei, die Economy-Passagiere an die Automaten zu verweisen. Um so erstaunter waren sie, als ich Ihnen mitteilte, dass der LH-Kundendialog mir bestätigte, dass es mein gutes Recht sei, auch am Schalter einzuchecken.

Der Snack auf der Lufthansa-Kurzstrecke: Ein schlechter Witz!

Seit Dezember gibt es auf den Lufthansa-Kurzstrecken wieder einen Snack. So die vollmundige Ankündigung der Lufthansa. Wie dieses Angebot auf der inner-europäischen Kurzstrecke der Lufthansa ausfällt, habe ich vor einigen Wochen bereits berichtet. Gestern „durfte“ ich dann das innerdeutsche Angebot „testen“. Mit der LH 2803 sollte es von Köln morgens nach Hamburg gehen und abends wieder zurück mit Flug LH 2812. Ich war schon ein wenig gespannt, was sich die LH als Snack hat einfallen lassen. Das Ergebnis war dann doch etwas ernüchternd:

Mit Lufthansa / BMI von Köln nach Heathrow (CGN – LHR) II

Heute war es mal wieder so weit: Mit der BMI (im Auftrag der LH) nach LHR. Ich hatte nun die Möglichkeiten zu überprüfen, was sich seit dem letzten Flug getan hat. Um es vorweg zu nehmen: Nicht viel! Aber ein paar Dinge gibt es doch noch zu berichten, die ich beim letzten Mal entweder vergessen hatte bzw. dieses Mal neu sind. Ich fange mal damit an, was ich letztes Mal vergessen habe und was mich immer noch zutiefst beindruckt. Auch auf diesem A320 waren die Ausgänge auch mit dem Wort „Ausgang“ anstatt nur dem englischen „Exit“ beschriftet. Damit man auch mal bei der deutschen Mutter Lufthansa sehen kann, wie so etwas aussieht, habe ich direkt mal ein Bild davon gemacht: Nun zu den Neuigkeiten. Das übliche „Sicherheitsbalett“ fand ich diesmal besonders komisch: Das Band, welches die Tonspur zu den Sicherheitsvorführungen liefert, spulte auch schön den Hinweis auf die Leuchtstreifen ab, welche einen im Notfall zum Ausgang leiten sollen. Das Dumme ist nur – es gibt gar keine Leuchtstreifen in diesem Flieger. Es sei denn der …

Mit Lufthansa / BMI von Köln nach Heathrow (CGN – LHR)

Gebucht haben wir bei Lufthansa, geflogen wurde auch mit einer Lufthansa-Flugnummer, der Flug wurde aber von BMI (British Midland Airways) durchgeführt. Das Ganze nennt sich dann auf Denglisch „Lufthansa operated by BMI“. Da war ich dann doch gespannt, wie sich die britische Tochter der deutschen „Premium-Airline“*  im Vergleich mit anderen Airlines schlägt. BMI hat es geschafft, mich zu verblüffen. Beim obligatorischen „Sicherheits-Ballett“ vor dem Start hört man, wie bei jeder Airline, die die Ansagen auch auf deutsch macht, immer den Satz „Die Ausgänge sind mit dem Wort ‚Exit‘ gekennzeichnet“. So auch bei BMI! Aber: Bei BMI gibt es etwas, was selbst die Lufthansa in den über dreißig Jahren, in denen ich mit LH fliege, noch nicht hinbekommen hat – die Ausgänge sind nicht nur mit „Exit“ beschriftet, sondern auch (in etwas kleinerem Schriftgrad) mit „Ausgang“! Da sollte sich die deutsche Mutter doch mal an ihrer britischen Tochter ein Beispiel nehmen!