Alle Artikel mit dem Schlagwort: EUClaim

Durchsetzung einer Ausgleichzahlung durch EUClaim – Ein Erfahrungsbericht

Es hat ein wenig gedauert, aber hier ist endlich der von mir angekündigte Bericht über meine Erfahrungen mit EUClaim: Nachdem ich feststellen musste, dass ich anscheinend alle mir zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft hatte, um die Lufthansa doch noch zu einer Ausgleichzahlung nach EG-Richtlinie 261/2004 zu bewegen, entschied ich mich, den ganzen Fall in die Hände von EUClaim zu legen. Wer noch nicht weiß, wer EUClaim ist und welche Dienstleistungen angeboten werden, der findet hier ein Portrait. Um eine Forderung auf Ausgleichszahlung (bei Flug-Verspätung oder -Ausfall) durch EUClaim durchsetzen zu lassen ist nicht viel nötig: Auf der Website von EUClaim werden in mehreren Schritten die benötigten Informationen über den beanstandeten Flug abgefragt und bekommt sofort eine erste Einschätzung mitgeteilt, ob eine Ausgleichszahlung prinzipiell berechtigt ist. Die Empfehlung, was man nun unternehmen kann, wird einem auch per E-Mail zugesandt. In meinem Fall wurden mir die beschriebenen drei Optionen vorgeschlagen. Ich habe mich dazu entschieden, die Durchsetzung meines Anspruches auf Ausgleichszahlung komplett in die Hände von EUClaim zu legen.

Ausgleichszahlung bei Lufthansa: Teil 8 – EUClaim übernimmt und hat Erfolg

Nach der letzten Antwort des Lufthansa Kundendialogs überlegte ich eine Zeit lang, ob ich den ganzen Vorgang EUClaim zur Durchsetzung meiner Ansprüche übergeben sollte. Nachdem ich mich ein wenig mit EUClaim beschäftigt hatte, fiel meine Entscheidung relativ leicht – es entstand mir schließlich kein (finanzielles) Risiko. Damit auch diejenigen folgen können, die meinen schon länger andauernden Krampf „Kampf“ mit der Lufthansa um die Zahlung einer Ausgleichzahlung nach EG-Verordnung 261/2004 noch nicht kennen, hier eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse:

Durchsetzung von Passagierrechten: Alternativen zu EUCLaim

Aufgeweckt durch einen Post im Lawblog will ich noch Alternativen zu EUClaim nennen: Flightright: Die Firma Flightright hat sich auch auf die Durchsetzung von Ausgleichszahlungen gemäß der EG-Richtlinie 261/2004 spezialisiert. Die Kosten betragen hier 25 % zzgl. MwSt. und zusätzlich fallen hier evtl. auch noch Rechtsanwaltgebühren an, sofern ich die AGBs (genauer §5 Nr. 2 ff der AGB) richtig verstanden habe. Im Falle, dass die Bemühungen von Flightright nicht von Erfolg gekrönt sein sollten, entstehen laut §5 Nr. 4 der AGB keine Kosten. Fairplane Auf das in Österreich ansässige Unternehmen Fairplane bin ich erst durch den Beitrag im Lawblog aufmerksam geworden. Hier ist es wohl so, dass (laut FAQ) die Kosten gestaffelt sind. Auch hier ist es so, dass die Provision nur bei Erfolg fällig wird. Auch hier entsteht dem Passagier kein Kostenrisiko.

EUClaim hilft Passagieren bei der Durchsetzung von Ausgleichszahlungen

Zu Beginn erst einmal eine Bemerkung in eigener Sache: Ich bin kein Angestellter von EUClaim oder sonst irgendwie mit der Firma verbandelt. Dieser Artikel entsteht allein aus eigener Motivation die Dienstleistungen dieser – m.E. auf ihre Weise einzigartigen – Firma einer breiteren Masse bekannt zu machen. Wie ich nun an eigenem Leib erfahren konnte, ist es nicht so leicht, den eigenen Anspruch auf eine sog. „Ausgleichszahlung“, deren Grundlage die EG-Verordnung 261 / 2004 (Direkt-Download des deutschsprachigen PDF) ist, gegenüber einer Airline – in meinem Falle die Lufthansa – durchzusetzen. In vielen Fällen versuchen die Airlines um die Zahlung einer Ausgleichszahlung herum zu kommen, in dem sie sich auf sog. „außergewöhnliche Umstände“ beziehen. Als Einzelperson der Airline nachzuweisen, dass eben nicht alles getan wurde, um den außergewöhnlichen Umstand zu vermeiden, ist nahezu unmöglich. Außer spezialisierten Rechtsanwälten dürften auch normale Advokaten sehr schnell die Segel streichen. Und genau hier setzt EUClaim an: Die Firma führt eine eigene Datenbank mit Verspätungen, Annullierungen etc. aus der sehr schnell ermittelt werden kann, ob überhaupt eine Chance auf Erfolg besteht. Wenn …

Ausgleichszahlung bei Lufthansa: Teil 7 – eine erneute Antwort des „Kundendialogs“

Nachdem ich vor knapp drei Wochen ein Schreiben an das Lufthansa-Vorstandsmitglied Carsten Spohr geschickt habe, habe ich nun – wider Erwarten – eine erneute Antwort vom Lufthansa Kundendialog erhalten: Sehr geehrter Herr Busch, Der Vorstand dankt Ihnen für Ihr Schreiben vom 15. August 2011 und hat uns gebeten, Ihnen in seinem Namen erneut zu antworten. Wir bedauern sehr, dass auch unsere Antwort vom 12. Juli 2011 nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Sie weitergehend zu verärgern, lag uns ganz gewiss fern. In diesem Zusammenhang ist es uns ein Bedürfnis, Ihnen zu versichern, dass wir Ihre Verärgerung über die Annullierung Ihres Fluges weiterhin gut verstehen können. Wie wir es Ihnen aber bereits in unserem ersten Schreiben vom 3. Juni 2011 mitgeteilt haben, war die Ursache des Flugausfalls von LH 3435 am 15. Februar 2011 ein unvorhersehbarer technischer Defekt am Höhenleitwerk der Maschine. Das von Ihnen angesprochene Urteil des EuGH bedeutet aus Sicht von Lufthansa nicht, dass die Fluggesellschaften bei technisch bedingten Annullierungen grundsätzlich haften und im vorliegenden Fall sehen wir durchaus die Möglichkeit, den Entlastungsnachweis gemäß EU-Verordnung …