British Columbia, Kanada, Vancouver Island, Washington
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Tag 5: Von Sequim nach Parksville

Da wir tags zuvor die Fähre nach Victoria verpasst hatten, wollten wir heute morgen nichts dem Zufall überlassen und überpünktlich am Fähranleger sein. Um sieben Uhr sollte dieser öffnen und dann wollten wir auch da sein. Das hieß für uns in der Konsequenz extrem frühes Aufstehen. So waren wir auch um kurz vor halb sieben abfahrtbereit und konnten auf dem Hotel-Parkplatz bei einer Zigarette kurz vor Abfahrt diesen schönen Ausblick auf die Berge genießen:

Ausblick auf die Berge vom Hotel-Parkplatz in Sequim

Am Fähranleger der „Black Ball Ferry Line“ lag auch schon deren einziges Schiff, die MV Coho, im Hafen. Der Check In ging recht geschmeidig von statten. Jetzt hieß es nur noch die knapp eineinhalb Stunden tot zu schlagen, die wir noch warten mussten, bis die Fähre nach Victoria ablegte. Leider gibt Port Angeles, gerade so früh am Morgen, nicht wirklich viel her und so zogen wir es vor die meiste Zeit im Auto zu warten. Irgendwann startete auch das Boarding und so durften wir auch an Bord der Fähre fahren.

Die Fahrt war recht unspektakulär. Der Pott, die MV Coho, ist über 50 Jahre alt und das sieht man ihm auch an vielen Stellen an. Hier ist nicht nur der erste Lack ab und übergestrichen worden. Der ganze Kahn wirkte recht stark abgewohnt. Ich habe leider keine Bilder gemacht, aber auch der Website der Fährgesellschaft, kann man sich ein paar Bilder vom Schiff anschauen.

Nachdem wir im Hafen von Victoria festgemacht hatten, konnten wir dann auch als eines der letzten Fahrzeuge die Fähre verlassen. Die Grenzkontrolle der Kanadier war auch wieder recht entspannt und so konnten wir dann durch Victoria, der Hauptstadt von British Columbia, zum Beginn des Trans Canada Highway fahren. Victoria ist wirklich eine hübsche Stadt und wir ärgerten uns schon ein wenig, dass wir die gestrige Fähre verpasst hatten und so nicht in den Genuss kamen, uns Victoria genauer anzuschauen. Egal. Vielleicht kommen wir irgendwann mal wieder nach Victoria und dann können wir das Verpasste nachholen.

Schon wenigen Kilometern außerhalb Victorias änderte sich die Landschaft, so wie wir sie uns vorgestellt hatten. Der Verkehr war nicht sonderlich stark und so konnten wir auch immer wieder mal am Straßenrand anhalten, um die Aussicht zu genießen. So wie hier:

Aussicht am Malahat Lookout

Unser erstes Ziel auf Vancounver Island sollte die Basis der Coulson Flying Tankers in Port Alberni am Sproat Lake sein. Die von der Firma eingesetzten Martin Mars Flugboote sind die größten jemals in Serie produzierten. Wir wollten dort versuchen diese beeindruckenden Flugboote zu besichtigen. Doch leider ist dies nur in den Sommermonaten möglich und so standen wir vor verschlossenen Toren und konnten nur einen Blick über den Zaun erhaschen:

Martin Mars Flugboote an Land in der Werft der Coulson Flying Tankers

Heute werden die beiden noch verbliebenden Martin Mars von den Flying Tankers als Löschflugzeuge eingesetzt. Doch leider ist die Zeit der beiden Oldies gezählt, da es für solche Raritäten kaum Ersatzteile gibt. Mehr Bilder von den Martin Mars sind im Übrigen auf der Seite der Betreiberfirma zu finden.

In der Nähe von Port Alberni befindet sich auch die McLean Mill, eine dampfbetriebene Sägemühle, die bis in die 1960er Jahre noch in Betrieb war und heute ein Museum ist.

McLean Sägemühle

Zwischen Port Alberni und der Sägemühle wird auch eine Museumseisenbahn betrieben, deren Züge von einer Dampflok gezogen werden. Diese Lok konnten wir bei der Einfahrt in das Museumsgelände sehen.

Dampflok an der McLean Mill

Nachdem wir alles ausgiebig erkundet hatten, machten wir uns auf den Weg nach Parksville, wo wir im Quality Resort (Übernachtungsreport hier) übernachten wollten. Den Abend haben wir mit einem Abendessen in einem netten, wenn auch nicht ganz billigen, Seafood-Restaurant bei einem guten Abendessen und ein paar Bier eingeläutet. Später haben wir es und dann auf unserem Balkon im Hotel gut gehen lassen und diesen Ausblick genossen:

Abenddämmerung in Parksville

Letztes Licht am Abend

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