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Gent Marriott Hotel

Als ich zum ersten Mal das Marriott am Ausgang zur Korenlei verließ war mir klar: In Gent wird es wahrscheinlich kein Hotel in einer besseren Lage geben! Es ist aber nicht nur die Lage direkt an der Korenlei – und damit im Herzen der Altstadt – welches das Hotel empfehlenswert macht.

Aber der Reihe nach: Für meinen Wochenendtrip nach Gent brauchte ich selbstverständlich eine Bleibe. Nach ein wenig Recherche war wir sehr schnell bewusst, dass ich unbedingt im Marriott nächtigen wollte. Die zentrale Lage direkt „mitten in der Musik“ birgt aber leider das Problem, dass man sein Auto loswerden muss. Für nicht ganz günstige, aber der Lage angemessene, 23 Euro pro Tag kann man das Auto direkt in der Tiefgarage des Hotels abstellen, um den Rest des Wochenendes Gent auf Schusters Rappen zu erkunden.

Noch vor dem Check-In fiel mir sofort die interessante Architektur der Lobby ins Auge. Meiner Meinung nach wurde hier auf sehr gelungene Art Neues mit Altem verbunden. Eben ein altes Giebelhaus an der Korenlei mit einem modernen Gebäudeteil, in dem die Zimmer und die Lobby untergebracht sind.

Die Lobby des Gent Marriott

Die Lobby – über die „Balkone“ erreicht man die Zimmer

Mein erster Eindruck wurde keinesfalls getrübt, als ich mein großzügiges Zimmer betrat. Das Bett ist Marriott-typisch sehr bequem und Kissen sind schon fast im Überfluss vorhanden. Zwei Sessel und ein kleiner Beistelltisch laden zum Verweilen ein, wenn man abends zu müde ist, um noch einen Schritt vor die Zimmertür zu setzen. Schön – und keinesfalls selbstverständlich: Der Minibar-Kühlschrank ist leer und es steht dem Gast frei, den Kühlschrank nach Gutdünken zu befüllen. Neben einem Angebot an Getränken, die in der Lobby zum Verkauf angeboten werden, kann man seine Vorräte auch in fußläufig erreichbaren Supermärkten ergänzen.

Das Zimmer

Der Hinweis auf die selbst-bestückbare Minibar

Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und es mangelt auch nicht an Steckdosen, um den „Elektronik-Zoo“ (Handy, Tablett, Laptop etc.) mit Strom zu versorgen. Selbst an eine Steckdose neben dem Bett wurde gedacht!

Das Bett – links die Steckdose

Durch die prominente Lage an der Korenlei sind wirklich alle Sehenswürdigkeiten Gents zu Fuß zu erreichen. Und für alle etwas weiter entferntere Ziele ist auch eine Straßenbahnhaltestelle in unmittelbarer Nähe. Besser geht es kaum. Es ist wirklich angenehm, zwischendurch einen „Boxenstopp“ im Hotel einlegen zu können, bevor man sich den nächsten Sehenswürdigkeiten widmet. Vor allem, wenn man darauf wartet, dass abends dunkel wird, um das illuminierte Gent zu genießen.

Auch das Marriott Gent wird abends schön angeleuchtet

Das Frühstück wird im hotel-zugehörigen Restaurant für günstige sieben Euro angeboten. Neben zig Sorten Brot und Brötchen wird am Wochenende sogar eine große Auswahl süßer Backwaren angeboten. Aber irgendwann musste ich kapitulieren – mein Magen hat eben auch nur eine begrenzte Kapazität 😉

Ein Ausschnitt aus dem Frühstücksangebot

Zu guter Letzt möchte ich noch das kostenlose und äußerst stabile und schnelle WLAN erwähnen: Es ist sogar so stark, dass man sogar noch auf der Graslei stabilen Empfang hat!

Ich kann das Marriott Hotel in Gent nur empfehlen! Wie bereits am Anfang erwähnt, gibt es wohl kaum ein Hotel in Gent, welches besser gelegen ist und einen solch guten Service offeriert!

Hinweis: Das Gent Marriott Hotel hat mich bei meinem Aufenthalt unterstützt. Vielen Dank dafür! Meine persönliche Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

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Ich habe schon meinen zweiten Geburtstag an Bord eines Flugzeuges gefeiert und bin seitdem schon viel in der Welt unterwegs gewesen. Als bekennender „Aviation Geek“ freue ich mich daher umso mehr, dass ich beruflich viel unterwegs bin und mir daher daher der Stoff zum Bloggen so schnell nicht ausgeht. Zusätzlich blogge ich auch noch auf Pictourist.de vom Fotografieren – nicht nur auf Reisen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr dort auch mal vorbei schaut! Wer technische Unterstützung beim Betrieb oder dem Aufsetzen eines neuen Blogs, sowie dem Umzug eines bestehenden Blogs benötigt, kann mich gerne ansprechen. Ich helfe gerne…

2 Kommentare

  1. Hi Ingo,

    wow, ich hätte ja niemals vermutet, dass sich hinter diese schönen historischen Fassade so ein moderner riesiger Hotelbau mit den Glasfassaden verbirgt! Danke, dass du mir Einblicke gewährt hast1

    LG Nicole

    • Ingo Busch sagt

      Hallo Nicole,

      gern geschehen! In der Tat erwartet man hinter einer Treppengiebel-Fassade nicht unbedingt ein so modernes und schickes Hotel.

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