Alle Artikel mit dem Schlagwort: DUS

Die Gepäckanhänger nach der Koffer-Odyssee

„Ich habe noch einen Koffer in Berlin!“

„… aber leider nicht hier auf den Kanaren“, dachte ich mir, als ich nach einem Tag ohne Gepäck erfuhr, dass mein Koffer dort gestrandet ist und nicht so schnell den Weg zu mir finden würde. Dabei hatte Ronald Reagan mit dem Satz damals etwas ganz anderes gemeint… Aber von Anfang an: Wir checkten auf den letzten Drücker in Düsseldorf ein, um über Berlin-Tegel nach Teneriffa-Süd zu fliegen. Mich beschlich schon an diesem Morgen das Gefühl, dass ich möglicherweise ohne Gepäck auf Teneriffa ankäme. Fragt mich nicht wieso, aber ich ahnte, dass es passieren könnte. Wir flogen von Berlin ab und nach ein paar Stunden landeten wir auf dem Flughafen Teneriffa-Süd (TFS). Wie üblich trabten wir zum Gepäckband. Nach ein paar Minuten fing dieses auch an zu drehen und wir konnten den Koffern der Mitreisenden beim Rotieren zuschauen. Irgendwann drehte sich das Band nicht mehr, alle anderen Passagiere hielten ihr Gepäck in den Händen. Außer uns. Wir standen ohne unsere Koffer am Flughafen. Da mir dies nicht zum ersten Mal im Leben passierte – immerhin erreicht …

Tripreport: Mit Air Berlin von Düsseldorf über Berlin-Tegel nach Teneriffa-Süd

Um es vorweg zu nehmen: An diesem Tag war der Wurm drin. Erst kam der gebuchte Airport Shuttle nicht zu vereinbarten Zeit und mit dem ersatzweise gewählten Taxi lief es auch nicht besser, da die Autobahn gesperrt war. Kurzum: Wir kamen schon auf den letzten Drücker am Düsseldorfer Flughafen an, checkten flugs ein und hetzten durch die Sicherheitskontrolle zum Gate. Das erste Leg sollte nur ein kurzer Hopser nach Berlin sein, den ich so schon häufiger von Köln aus geflogen bin. Alles war eigentlich wie gewohnt und für einen Montag morgen üblich: Eine Menge Geschäftsreisender an Bord, so dass das Boarding auch zügig über die Bühne ging. Gleiches galt allerdings nicht zwingend für den Service. Denn es dauerte eine gefühlte Ewigkeit – um genauer zu sein bis ca. 20 Minuten vor der Landung – als auch ich (auf Sitz 15F) endlich Getränk und die berühmte lauwarme Laugenstange erhielt. Sehr ungewöhnlich für einen Flug mit einer geplanten Dauer von eineinviertel Stunde und ohne jegliche Turbulenzen…

Tripreport: Mit American Airlines 241 von Düsseldorf nach Chicago

Seit 11. April diesen Jahres fliegt American Airlines auch von Düsseldorf nach Chicago. Vor knapp 3 Wochen hatte ich selbst die Gelegenheit, die neue Verbindung zu testen. Ob die Aufnahme der neuen Verbindung der Mitgliedschaft von Air Berlin im Bündnis Oneworld geschuldet ist, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Erfreulich ist es trotzdem, da es Düsseldorf als Startflughafen für Langstreckenflüge stärkt. Denn ich muss zugeben: Ich habe keine große Lust, erst mal nach Frankfurt oder München zu reisen, bevor ich einen Langstreckenflug – vor allem gen Westen – antreten kann. Der Flug AA 241 startet in Düsseldorf um 9:45 Uhr und erreicht den Flughafen Chicago O’Hare um 12:05 Ortszeit. Gegen halb acht fanden wir uns daher am Check-In ein, der zu meiner Überraschung nicht durch Air Berlin, sondern durch American Airlines selbst durchgeführt wird. Allerdings lief der Check-In eher unkonventionell ab, um es mal so auszudrücken.

Was für die Ohren – Sanohra Fly Ohrstöpsel

Wer kennt es nicht: Beim Fliegen haben viele Passagiere Probleme mit dem Druckausgleich der Ohren. Gerade beim Landeanflug ist manch einer nicht mehr so richtig entspannt, weil ihn Ohrenschmerzen plagen. Ich bin da leider auch keine Ausnahme. Obwohl ich sehr gerne fliege, plagen mich seit einigen Jahren immense Ohrenschmerzen beim Landeanflug. Da hilft bei mir leider auch kein Kaugummi kauen, Gähnen oder auch bei zugedrückter Nase Luft gegen das Trommelfell zu drücken. Es muss für meine Mitreisenden immer etwas komisches sein, wenn ich versuche dem Druckausgleich meiner Ohren auf die Sprünge zu helfen. Außer einer knatschroten Birne und hervorstehenden Adern bewirkt die ganze Luft-Drückerei bei mir leider gar nichts. So passiert es mir immer wieder, dass ich während des Landeanfluges nicht zu verachtende Ohrenschmerzen durchleide. Gut, der Körper gewöhnt sich irgendwann an den Schmerz und nach der Landung spüre ich meistens auch nichts mehr. Oder doch? Oh ja, denn es kann vorkommen, dass es mitunter erst zwei Tage später „Plopp“ macht und ich auf einmal wieder klar und deutlich hören kann. Bis dahin muss ich …

Emirates-Flotte am Flughafen Dubai

Trip-Report: Mit Emirates in der Business Class nach “Down Under”

Beruflich sollte es mich dieses Mal zusammen mit einem Kollegen nach Auckland, Neuseeland, und nach Sydney, Australien, führen. Letzes Mal bin ich nach Auckland mit Air New Zealand in der Premium Economy Class hin und in der Economy zurück geflogen. Die (alte) Premium Eco der Kiwis konnte mich nicht wirklich überzeugen und der Rückflug in der Eco war kein Spaziergang. Auf solch langen Strecken ist die Business Class einfach die bessere Wahl. Und die Business Class von Emirates – gerade im Airbus A380 – ist nun wirklich nicht die Schlechteste auf diesem Planeten. Aber auch bei Emirates ist nicht alles Gold was glänzt, wie ich feststellen musste. Aber nun von Anfang an:

Schnarch & More – Meine Erfahrungen mit Lufthansas Vielflieger-Programm

Es ist eine Sache, dass das Vielflieger-Programm der Lufthansa und ihrer Tochter-Airlines „Miles&More“ anscheinend beliebig den Wert der Meilen entwertet. Eine andere Sache ist es, überhaupt die einem zustehenden Meilen gutgeschrieben zu bekommen. Und damit komme ich zu meinen ganz persönlichen Erfahrungen mit Miles&More, die ich in den letzten Monaten machen konnte. Schon seit jeher ist es so, dass die Hotline-Mitarbeiter unumwunden zugeben, dass es bei zehn Prozent aller Flüge mit der Meilengutschrift nicht auf Anhieb klappe. Auch ich musste schon mehrfach hinter meinen Meilengutschriften hinterher telefonieren, mailen und faxen. Und ja, ich bin nicht alleine.

Bei Lufthansa muss man online oder am Automaten einchecken! Oder doch nicht?

Im Rahmen der „Kundenvergrämungs“-Politik der Lufthansa-Führung passiert es immer wieder, dass man als Passagier der Economy Class mit (verbaler) Gewalt an die Check-In-Automaten gezwungen wird, auch wenn man Gepäck aufzugeben hat. Ich persönlich nutze selbstverständlich die Möglichkeit des Online-Check-In und auch die Automaten, wenn ich nur mit Handgepäck unterwegs bin. Jedoch ist unverkennbar, dass für den Lufthansa-Vorstand der Economy-Passagier nur noch als Beförderungsfall gilt und nicht mehr als Fluggast. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, warum – größtenteils durch Fremdpersonal, welches von der Lufthansa angeheuert wurde – man als Passagier immer wieder, in teilweise rüdem Tonfall, an die Automaten genötigt wird. So, wie es mir innerhalb von 15 Monaten mehrmals passiert ist. Zuletzt im März dieses Jahres.

Quo Vadis, Lufthansa? Ein paar persönliche Gedanken.

In den letzten Wochen überschlagen sich die Meldungen in den Nachrichten bezüglich der Situation der Lufthansa. Und, wenn man den Meldungen Glauben schenken mag, sieht es für die Lufthansa nicht gut aus. Die Berichte sind mitunter widersprüchlich, mal äußerst verwirrend für Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen. Befeuert wird dieses Gefühl der Unsicherheit auch durch die Äußerungen des Vorstandes – sei es vom Passage-Vorstand Carsten Spohr oder auch vom Vorstandsvorsitzenden Christoph Franz selbst. Im folgenden versuche ich mal die Dinge aufzuzählen, die meiner bescheidenen Meinung nach zur Zeit (und zum Teil schon seit längerer Zeit) im Argen liegen:

To flybe or not to flybe

Aus beruflichen Gründen bin ich häufiger unterwegs, und mein Arbeitgeber bevorzugt es, immer dieselbe Airline zu buchen: Die billigste. Diesmal war es British Airways, operated by FlyBe. Die Erlebnisse dieser Reise haben mich endgültig dazu bewegt hier Autor zu werden. Der eigentlich geplante Flug war BA 6144 (BE 7215) am 26. August 2011 von Manchester (13:15 Uhr) nach Düsseldorf (15:55 Uhr) (jeweils Ortszeiten). In Manchester scheint es üblich zu sein, daß die Gates erst kurz vor dem Abflug bekannt gegeben werden. Also wartet man in der Lounge und starrt ständig auf die Anzeigetafel. Etwa gegen 13:00 Uhr erschien zu meinem Flug „Next Info at 14:58“, was also drei Minuten nach der eigentlichen Landung gewesen wäre. Vorsorglich informierte ich den Kollegen, der mich in Düsseldorf abholen sollte und bat ihn, sich selbst im Internet über den Flugstatus zu informieren, um sich unnötige Wartezeit in Düsseldorf zu ersparen. Kurz darauf rief mich eine Kollegin an und begann mit den Worten „Dein Flug ist ja annulliert …“. Damit wußte sie schon deutlich mehr als ich.