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Bremerhaven - Meer als Du denkst

Ein Wochenende in Bremerhaven – meine Highlights

Um eines vorweg zu nehmen: Ein Wochenende ist natürlich viel zu kurz in Bremerhaven. Es gibt einfach wahnsinnig viel zu sehen und erleben. Einige Dinge musste ich aufgrund der knapp bemessenen Zeit auslassen, wie zum Beispiel den Zoo am Meer oder auch eine Besichtigung des U-Bootes „Wilhelm Bauer“. Und trotzdem habe ich einige Highlights erlebt, die ich Euch vorstellen möchte.

Foodcarts in Portland

Die Foodcarts von Portland – eine kulinarische Reise um die Welt

Wenn man in Portland ist, möchte man auch etwas essen. Zur Lunch Time futtert man idealerweise an einem der vielen Foodcarts, die es in dieser Form, Vielfalt und Anzahl wohl nur in Portland findet. Während in anderen amerikanischen Städten Foodtrucks, kleine Verkaufs-Fahrzeuge, am Straßenrand stehen, findet man die Foodcarts in Portland geballt an mehreren Standorten in der Stadt.

Typische Straßenansicht in Portland

Portland, Oregon – von Straßenbahnen, wenig Autos und Trinkbrunnen

Die Hauptstadt Oregons stand schon lange auf der Liste der Städte in den USA, die ich unbedingt besuchen wollte. Normalerweise mache ich mir aus Großstädten in den Vereinigten Staaten sehr wenig, um es höflich zu umschreiben. Aber mir haben schon so viele USA-Kenner von Portland vorgeschwärmt, dass ich mir ein eigenes Bild der Stadt schaffen wollte. So viel vorab: Ich wurde nicht enttäuscht!

Einfahrt zum Mount St. Helens National Vulcanic Monument

Mount St. Helens – wenn der Berg in die Luft fliegt

18. Mai 1980: Ein Berg wird einen Kopf kürzer gemacht. So oder so ähnlich lässt sich am ehesten beschreiben, was damals passierte, während der Mount St. Helens seine Nordflanke absprengte und nach dem Ausbruch 400 Meter kleiner als zuvor war. Also etwas mehr als ein Siebtel der vormaligen Höhe…. Die Folgen sind auch heute noch deutlich sichtbar. Je näher man sich dem eigentlich Vulkan nähert, sieht man zuerst eine Unmenge toter Bäume, die damals durch die Hitze des Ausbruchs abstarben. Nähert man sich dem Mount St. Helens noch weiter, sieht man, wie vor 35 Jahren die Druckwelle des Ausbruchs ganze Wälder fällte. Wie Streichhölzer sind die Bäume umgefallen…

Das Courtyard Hotel Louisville Downtown von außen

Courtyard Louisville Downtown

Bei meinen Besuchen in Louisville, Kentucky, musste ich auch irgendwo schlafen 😉 Schon beim ersten Besuch entschied ich mich für das Courtyard Louisville Downtown. Und das aus mehreren Gründen: Die Lage: Downtown, direkt gegenüber dem KFC Yum! Center und nur vier Blocks vom Kunden entfernt. Kostenloser Shuttle zum und vom International Airport Louisville (SDF) Ich mag Courtyard-Hotels, bzw. die Hotels der Marriott-Gruppe (u.a. auch Residence Inn) generell 🙂

Die Skyline von Louisville

Return to Louisville?!

Louisville in Kentucky gehört sicher nicht zu den US-Städten, die man sofort auf dem Radar hat, wenn man an Sehenswürdigkeiten denkt. Im letzten Jahr war ich mehrfach beruflich in der „Derby City“ und konnte mich eigenen Augen überzeugen, dass es sich lohnt, der Stadt am Ohio River einen Besuch abzustatten.

Wasserflugzeuge am Lake Hood

Alaska – Ein Paradies für Luftfahrt-Enthusiasten (Teil 2: Anchorage)

Nachdem ich mich in Fairbanks gar nicht an aviatischem Altmetall satt sehen konnte, wollte ich in Anchorage einer anderen fliegerischen Besonderheit Alaskas auf den Grund gehen. Direkt neben dem internationalen Flughafen der Stadt ist die weltweit größte „Seaplane Base“ (eine vernünftige deutsche Übersetzung hierzu fällt mir nicht wirklich ein. Vielleicht „Wasserflugzeug-Platz“?) gelegen. Der Lake Hood und der Spenard Lake sind durch den Hood Canal verbunden und bilden so die „Lake Hood Seaplane Base„. Dort können die Piloten in mehr oder minder alle Himmelsrichtungen starten und landen. Mein Hotel war glücklicherweise direkt am Spenard Lake gelegen und daher konnte ich zu Fuß an den See gelangen.

DC6 (N444CE) "Spirit of America" auf der Rampe von Everts Air

Alaska – Ein Paradies für Luftfahrt-Enthusiasten (Teil 1: Fairbanks)

Es gibt Regionen auf dieser Welt, in denen ist Fliegen so selbstverständlich, wie bei uns Autofahren. Alaska ist eine dieser Regionen. Einige Gegenden in Alaska sind nur per Schiff im – recht kurzen – Sommer erreichbar. Manche Orte noch nicht einmal das. Da das Straßennetz im nördlichsten US-Bundesstaat sowieso recht mager ausgebaut ist, bleibt nur noch ein Verkehrsmittel übrig: Das Flugzeug. Und während bei uns in Europa die Privatfliegerei nur eine unbedeutende Rolle spielt, sieht das am Polarkreis gänzlich anders aus. Im Sommer steht das Flugzeug auf Schwimmern, so dass auf den reichlich vorhandenen Seen gestartet und gelandet werden kann. Im Winter wird das Flugzeug auf Skier umgerüstet. Und all diejenigen Piloten, die ihr Flugzeug nicht auf „Floats“ (also Schwimmer) stellen möchten, rüsten ihre Flugzeuge mit „Tundra Tires“ aus. Mit diesen dicken Ballonreifen kann man noch auf jeder Schotterpiste, zur Not auch auf einer Kiesbank im Fluss, landen. Denn Alaska ist groß. Sehr groß. Und nur wenige Flugplätze in Alaska verfügen überhaupt über eine befestige Piste. Der Rest: Schotter! Das sind nicht nur für die …