Alle Artikel mit dem Schlagwort: Luftfahrt

Eine TuiFly Boeing 737 (D-AHXG) im AirBerlin-Farbenkleid

Mit wem fliege ich?

Seit dem Insolvenz-Antrag der Airberlin erreich(t)en mich einige Fragen bezüglich Flug-Buchungen. Diese waren ganz unterschiedlicher Natur: Von „Was passiert mit meinem gebuchten Etihad-Ticket?“ bis zu „Ich habe vor bei Eurowings zu buchen, traue mich aber nicht, weil der Flug durch Airberlin durchgeführt werden soll.“ Ich versuche mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Was ist eigentlich Wet-Lease? Unter Wet-Lease versteht man in der Luftfahrt vereinfacht gesagt die Überlassung von Fluggerät inklusive Besatzung, Wartung und Sprit (daher „Wet“). Das heißt Airline A betreibt („bereedert“) ein Flugzeug komplett auf eigene Kosten und stellt dieses einer anderen Airline gegen Bezahlung zur Bedienung ihrer Strecken zur Verfügung. Das ist nichts Ungewöhnliches in der Luftfahrt-Branche und oftmals bekommt der Passagier davon gar nichts mit, da die Crews in Uniform und die Flugzeuge in der Lackierung der anmietenden Fluggesellschaft fliegen. Ein prominentes Beispiel hierfür sind die 14 Boeing 737 der TuiFly, die im Auftrag und in Bemalung der AirBerlin für AirBerlin fliegen. Was ist der Unterschied zum Dry-Lease? Beim Dry-Lease mietet eine Airline ein Flugzeug an, um dieses komplett aus …

Die Airbus A380 Fertigung in Toulouse

Dem Super-Jumbo bei der Geburt zuschauen – Werkstour bei Airbus in Toulouse

Im Rahmen meiner Reise nach Toulouse habe ich natürlich auch den Airbus-Werken einen Besuch abgestattet. Ich wollte mal mit eigenen Augen sehen, wie ein Airbus A380 (der „Super-Jumbo“) entsteht. Immerhin ist es das größte Passagier-Flugzeug der Welt. Glücklicherweise durfte ich auch schon mit dem „Doppeldecker“ fliegen… Bevor ich richtig mit meinem Bericht loslege, möchte ich darauf hinweisen, dass das Fotografieren in den Airbus-Werkshallen normalerweise nicht erlaubt ist. Ich durfte jedoch aufgrund einer speziellen Genehmigung von Airbus in den Hallen fotografieren und somit sind alle Fotos von mir. Danke dafür, Airbus!

Airbus A300 und Super Guppy im Musée Aeroscopia

Musée Aeroscopia – Luftfahrtmuseum am Flughafen Toulouse

Seit Januar 2015 hat Toulouse ein neues Luftfahrtmuseum. Wurde auch endlich Zeit. Denn Seattle und Everett (Boeing), Mailand (AgustaWestland etc.) und die Niederlande in Lelystad (Fokker) haben bereits ihre Museen, die als Schwerpunkt die Geschichte des jeweiligen Flugzeugherstellers darstellen. Und jetzt gibt es auch am wichtigsten Standort von Airbus ein Flugzeugmuseum: Das Musée Aeroscopia! Ein Grund für mich, nach Toulouse zu reisen und mir vor Ort ein Bild zu machen!

Wegweiser zum Luftfahrtmuseum Volandia im Terminal 1 in Malpensa

Volandia – das Luftfahrtmuseum am Flughafen Mailand Malpensa

Bei meinem Besuch in Mailand habe ich nicht nur das neu eröffnete Moxy-Hotel gesehen, sondern habe mich natürlich auch in der Umgebung umgeschaut. Fußläufig zum Terminal 1 des Flughafens Malpensa liegt nämlich das Luftfahrtmuseum Volandia. Untergebracht in den ehemaligen Werkshallen des Flugzeugherstellers Caproni wird hier die Geschichte der italienischen Luftfahrt präsentiert.

Der Eingang Aviodrome mit dem Prototyp der Fokker 50 (PH-OSI)

Das Aviodrome in Lelystad – Luftfahrt zum Anfassen

Als Luftfahrt-Enthusiast (oder englisch „Aviation Geek“) konnte ich mir bei meinem Besuch in Flevoland das Aviodrome in Lelystad nicht entgehen lassen. Das Aviodrome ist das Luftfahrtmuseum der Niederlande und liegt direkt am Flughafen Lelystad. Einer der Schwerpunkte – wie könnte es anders sein – ist die Geschichte der niederländischen Luftfahrt. Und die ist fest mit zwei Namen verbunden: Fokker und KLM.

Wasserflugzeuge am Lake Hood

Alaska – Ein Paradies für Luftfahrt-Enthusiasten (Teil 2: Anchorage)

Nachdem ich mich in Fairbanks gar nicht an aviatischem Altmetall satt sehen konnte, wollte ich in Anchorage einer anderen fliegerischen Besonderheit Alaskas auf den Grund gehen. Direkt neben dem internationalen Flughafen der Stadt ist die weltweit größte „Seaplane Base“ (eine vernünftige deutsche Übersetzung hierzu fällt mir nicht wirklich ein. Vielleicht „Wasserflugzeug-Platz“?) gelegen. Der Lake Hood und der Spenard Lake sind durch den Hood Canal verbunden und bilden so die „Lake Hood Seaplane Base„. Dort können die Piloten in mehr oder minder alle Himmelsrichtungen starten und landen. Mein Hotel war glücklicherweise direkt am Spenard Lake gelegen und daher konnte ich zu Fuß an den See gelangen.

DC6 (N444CE) "Spirit of America" auf der Rampe von Everts Air

Alaska – Ein Paradies für Luftfahrt-Enthusiasten (Teil 1: Fairbanks)

Es gibt Regionen auf dieser Welt, in denen ist Fliegen so selbstverständlich, wie bei uns Autofahren. Alaska ist eine dieser Regionen. Einige Gegenden in Alaska sind nur per Schiff im – recht kurzen – Sommer erreichbar. Manche Orte noch nicht einmal das. Da das Straßennetz im nördlichsten US-Bundesstaat sowieso recht mager ausgebaut ist, bleibt nur noch ein Verkehrsmittel übrig: Das Flugzeug. Und während bei uns in Europa die Privatfliegerei nur eine unbedeutende Rolle spielt, sieht das am Polarkreis gänzlich anders aus. Im Sommer steht das Flugzeug auf Schwimmern, so dass auf den reichlich vorhandenen Seen gestartet und gelandet werden kann. Im Winter wird das Flugzeug auf Skier umgerüstet. Und all diejenigen Piloten, die ihr Flugzeug nicht auf „Floats“ (also Schwimmer) stellen möchten, rüsten ihre Flugzeuge mit „Tundra Tires“ aus. Mit diesen dicken Ballonreifen kann man noch auf jeder Schotterpiste, zur Not auch auf einer Kiesbank im Fluss, landen. Denn Alaska ist groß. Sehr groß. Und nur wenige Flugplätze in Alaska verfügen überhaupt über eine befestige Piste. Der Rest: Schotter! Das sind nicht nur für die …