Alle Artikel mit dem Schlagwort: Eurowings

Eine TuiFly Boeing 737 (D-AHXG) im AirBerlin-Farbenkleid

Mit wem fliege ich?

Seit dem Insolvenz-Antrag der Airberlin erreich(t)en mich einige Fragen bezüglich Flug-Buchungen. Diese waren ganz unterschiedlicher Natur: Von „Was passiert mit meinem gebuchten Etihad-Ticket?“ bis zu „Ich habe vor bei Eurowings zu buchen, traue mich aber nicht, weil der Flug durch Airberlin durchgeführt werden soll.“ Ich versuche mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Was ist eigentlich Wet-Lease? Unter Wet-Lease versteht man in der Luftfahrt vereinfacht gesagt die Überlassung von Fluggerät inklusive Besatzung, Wartung und Sprit (daher „Wet“). Das heißt Airline A betreibt („bereedert“) ein Flugzeug komplett auf eigene Kosten und stellt dieses einer anderen Airline gegen Bezahlung zur Bedienung ihrer Strecken zur Verfügung. Das ist nichts Ungewöhnliches in der Luftfahrt-Branche und oftmals bekommt der Passagier davon gar nichts mit, da die Crews in Uniform und die Flugzeuge in der Lackierung der anmietenden Fluggesellschaft fliegen. Ein prominentes Beispiel hierfür sind die 14 Boeing 737 der TuiFly, die im Auftrag und in Bemalung der AirBerlin für AirBerlin fliegen. Was ist der Unterschied zum Dry-Lease? Beim Dry-Lease mietet eine Airline ein Flugzeug an, um dieses komplett aus …

Die Lufthansa-Hauptverwaltung in Köln

Lufthansa (Streik-) Lexikon

Dieses Lufthansa (Streik-) Lexikon soll dazu dienen, kurz und knapp die Begrifflichkeiten rund um Lufthansa und den Streiks der Flugbegleiter und Piloten in letzter Zeit, sowie zukünftig (?) der Boden-Mitarbeiter der Lufthansa zu erklären. Das Lexikon erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, wird jedoch nach und nach erweitert und aktualisiert. Bitte nicht den Text kopieren und weiter verteilen, sondern immer nur den Link zu diesem Artikel: https://www.reise-wahnsinn.de/lufthansa-streik-lexikon/2147693 Letztes Update: 10.11.2015, 16:30 Uhr

Die Lufthansa-Hauptverwaltung in Köln

Kommentar: Hallo Lufthansa-Vorstand! Ich glaub‘ es hackt!

Die Zitrone ist nie ausgequetscht. (Christoph Franz, Lufthansa-Vorstandsvorsitzender im April 2014) Ich frage mich seit dem o.g. Ausspruch des damaligen Lufthansa-CEO welche Geisteshaltung an der Spitze der Lufthansa herrscht. Herr Franz ist seit über einem Jahr Geschichte, es hatte sich „ausgefranzt“. Dennoch scheint auch die heutige Führung der Kranich-Airline das Franz’sche Credo übernommen zu haben. Anders ist nicht zu erklären, warum seit anderthalb Jahren keine Einigung mit den Piloten, den Kabinen-Beschäftigten und auch mit den Mitarbeitern am Boden zustande kommt.

Symbolbild: Lufthansa Boeing 737 (aufgenommen in Leipzig (LEJ))

Piloten-Streiks sind ärgerlich – aber aushaltbar!

Wo ein Streik reglementiert oder gar verboten ist, handelt es sich um reine Diktaturen. Dieser Satz stammt nicht von mir, sondern vom legendären ÖTV-Vorsitzenden Heinz Kluncker (zur Erinnerung: Die ÖTV, Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, ist als größte Einzelgewerkschaft 2001 in der heutigen Verdi aufgegangen). Heinz Kluncker war von 1964 bis 1982 Vorsitzender der ÖTV. Mit ihm an der Spitze streikten die Boden-Beschäftigten der Lufthansa 1971 fast zwei Wochen lang. Fast zwei Wochen ging gar nichts. Obwohl damals nur – aus Sicht des Lufthansa-Vorstandes – eine Minderheit der Mitarbeiter streikte. Der Münchner Schickeria gingen die Austern aus und westdeutsche Ministerpräsidenten mussten auf einmal via Berlin mit Pan Am, British Airways oder Air France von Düsseldorf nach Hamburg fliegen. Ist deswegen das Abendland oder etwa die Bundesrepublik Deutschland untergegangen? Deinitiv: Nein!

Lufthansa und die Check-In-Automaten

Am letzten Donnerstag wollte ich von einem geschäftlichen Aufenthalt in England von Manchester aus mit Lufthansa zurück (Hinflug erfolgte mit Flybe) nach Düsseldorf fliegen. Unser Flug (LH 3435) sollte um 19:50 Uhr Ortszeit starten. Wir waren bereits gegen 14 Uhr am Flughafen Manchester, da unser Termin beim Kunden wesentlich früher als erwartet endete. Dort begaben wir uns direkt zum Lufthansa Check In im Terminal 1. Obwohl an den Schaltern nichts los war, hatte ich noch Zeit auf die Hinweis-Schilder zu schauen und konnte dort sinngemäß lesen, dass man die Check-In-Automaten benutzen möge, wenn man nicht so lange in der Warteschlange stehen möchte. Die Benutzung dieser Automaten war jedoch unserer Ansicht nach gar nicht nötig, da wie eben geschrieben, vor uns keine weiteren Passagiere warteten. Als wir nun am Schalter standen, wurden wir sehr bestimmt (um es höflich zu formulieren), darauf hingewiesen, dass wir uns zuerst selber am Automaten einchecken müssten, bevor unser Gepäck angenommen würde. Über diese Unart, die Passagiere an die Automaten zu nötigen, habe ich mich bereits Ende März in München geärgert.