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Lufthansa contra Emirates und Co

Da lese ich doch heute bei Austrian Wings, wie sich Air France gegen die sog. Sandkasten-Airlines aus den Golfstaaten positionieren will. Demzufolge wertet Air France mit einigen 100 Millionen Euro die Kabinen ihrer Boeing 777 auf, um den Passagieren ein besseres Reiseerlebnis zu bieten.

Bei Air France hat offensichtlich der CEO Alexandre de Juniac erkannt, das die Golf Carrier einen deutlich höheren Standard bieten und Air France damit nicht mehr zur Weltspitze unter den Airlines zählt. Dies soll sich nach dem Einbau einer neuen Kabine in allen Boeing 777 bis 2015 wieder zugunsten von Air France ändern. Danach wird auch in der Airbus A380-Flotte in allen drei Klassen eine neue Kabine eingebaut.

Wie sehr würde ich mir wünschen, wenn das Management bei Lufthansa ähnlich lernfähig wäre. Aber nein, bei LH bietet man den Reisenden ein deutlich schlechteres Reiseerlebnis und bildet sich trotzdem ein, der „Industrial Leader“ zu sein. Und das bei einem Business-Class-Sitz, den man zwar eifrig bewirbt und trotzdem von den gut zahlenden Kunden geschmäht und bestenfalls belächelt wird.

Das Lufthansa-Management unter dem Vorsitz von Dr. Franz glaubt nun, den Königsweg gefunden zu haben, auf dem man der wachsenden Konkurrenz vom Persischen Golf Paroli bieten könne. Die wenig innovative Idee: Man festigt den Anspruch – eine Premium-Airline zu sein – dadurch, indem man die Preise erhöht und dies bei einem Produkt, welches im Vergleich mit der Konkurrenz wesentlich schlechter da steht.

Da kann ich nur sagen: Gute Nacht Herr Dr. Franz, schlafen Sie weiter! Die Kunden werden sich ganz sicher die Airline suchen, die das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet und Lufthansa hat hierbei das Nachsehen!

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