Reise-Wahnsinn Galley-Talk, Folge 10: Es geht weiter mit der Luftfahrt. Aber wie?!

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Die außerordentliche Hauptversammlung der Lufthansa ist gelaufen. Die Aktionäre haben dem Rettungsplan zugestimmt und die Bundesregierung wird die Kranich-Airline stützen. Zum einen direkt, zum anderen mit einer 20-prozentigen Beteiligung. Die war der umstritten(st)e Teil des Rettungspaket.

Einschnitte für die Beschäftigten der Lufthansa

Trotzdem wird es große Einschnitte für die Beschäftigten geben. Auch verbunden mit einem Stellenabbau. In der Kabine wird dieser jedoch ohne betriebsbedingte Kündigungen stattfinden. So sieht es zumindest die Einigung über ein „Krisen- und Absicherungspaket“ vor, die die Kabinen-Gewerkschaft UFO mit der Lufthansa treffen konnte.

Kahlschlag und De-Facto-Schließung von Lauda(motion)

Bei der pseudo-österreichischen Airline Lauda (ursprünglich „Niki“, nach der Airberlin-Pleite von Niki Lauda übernommen und kurze Zeit später an Ryanair weiter verhökert) erhielten knapp 100 Mitarbeiter die Kündigung. An der Eingangstür! Sogar Mitarbeiterinnen, die sich in Mutterschutz befinden, wurden gefeuert. Mehr Infos:

Auch den Lauda-Mitarbeitern in Deutschland soll es nun an den Kragen gehen, wenn diese nicht so „spuren“, wie sich das die Geschäftsführung vorstellt…

Das System Ryanair

Eine Ryanair-Maschine im Anflug auf Köln (Symbolbild)

Es ist das bekannte System Ryanair, welches im Kern auf der Ausbeutung der Mitarbeiter fußt. Hierüber gibt es hier mehr zu lesen:

Warum ich nicht mit Ryanair fliege und Du es auch nicht tun solltest

Sunexpress Deutschland wird dicht gemacht

Ein kleiner Schock war es für Lou Lou – aber auch für Ingo – als sie erfuhren, dass Sunexpress Deutschland dicht gemacht wird. Als Tochter des 50:50-Joint-Ventures von Turkish Airlines und Lufthansa ist die Deutsche Tochter irgendwie auch Teil der Lufthansa-Familie. Nicht zuletzt weil Sunexpress Deutschland für Eurowings die Langstrecke zu großen Teilen bediente und auch für die Lufthansa auf ein paar Strecken im Einsatz war.

Verbot für Handgepäck in den Overhead Bins in Italien

In Italien darf vorerst kein Handgepäck in den Overhead Bins – den Handgpäckablagen an der Kabinendecke – verstaut werden. Es darf Handgepäck nur unter dem Vordersitz platziert werden. Das wird für viele Reisende die Konsequenz haben, dass sie ihre Trolleys aufgeben müssen. Damit möchte man erreichen, dass die Passagiere nicht so lange beim Ein- und Aussteigen eng gedrängt im Gang stehen müssen. Diese Nachricht hatte Lou Lou als Erste auf Twitter entdeckt und sogleich weiter verbreitet. Mehr Infos gibt es auch hier.

Ein Filmtipp von Lou Lou

Seit kurzem ist der Film „7500“ auf Amazon Prime verfügbar. Wie Luftfahrt-Interessierte eventuell vermuten, handelt der Film von einer Flugzeug-Entführung. Immerhin handelt es sich bei der Ziffernfolge 7500 um den Transponder-Code für Flugzeug-Entführungen. Lou Lou hat sich den Film auf Amazon Prime angeschaut und findet ihn sehenswert.

Fragen, Anmerkungen und Kommentare

Wenn Ihr Anmerkungen oder Kommentare zu dieser Podcast-Folge oder Fragen an Lou Lou und Ingo stellen möchtet, hinterlasst hier einfach einen Kommentar oder schickt eine Mail an podcast@reise-wahnsinn.de.

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5 Kommentare

  1. Wenn von einer 1stündigen geplanten Umsteigezeit plötzlich dank Zubringerverspätung nur noch 13min übrig bleiben & man am Fenster sitzt weiß man warum Leute nervös werden können. (TXLFRA, 25.08.19, LH0185, A321, D-AIDI, 35A, Umstieg 13min -> FRAALC)

  2. Hallo ihr beiden,

    wieder mal eine gelungene Folge! Ich hätte eine lustige Geschichte beizutragen, über die ich mittlerweile auch lachen kann.

    Wir waren letztes Jahr in Berlin und haben Freunde besucht. Hinflug Berlin Schönefeld. Durch Berlin bewegen wir uns mit dem ÖV, unsere Freunde wohnen etwas außerhalb. Nach vier Tagen haben wir uns von dort mit Bus und U-Bahn auf dem Weg zurück zum Flughafen Schönefeld gemacht. Wir waren etwas knapp dran, denn ÖV-Verspätungen sind ja in Berlin normal. Ich bin mit dem Koffer vorausgerannt um einzuchecken. Wuchte also den Koffer auf die Self-Service-Waage und erhalte die Info auf dem Display „Wrong Airport“. Der Rückflug ging von Tegel aus. Von den emotionalen Ups & Downs will ich gar nicht erzählen. Mein Mann und ich waren geschockt. Innerhalb kurzer Zeit mussten wir überlegen, was wir jetzt machen. Zeitlich könnten wir es knapp nach Tegel schaffen, aber nur mit dem Taxi. Ein Taxifahrer hat uns abgewiesen, das würde 1,5 Std. dauern. Ein anderer nahm uns mit. In Tegel angekommen, renne ich zum Self-Check-In und lese „Check-In closed“. Ich war nervlich am Ende. Ich wollte heim! Also haben wir umgebucht über die App und sind wieder zurück nach Schönefeld. Wie gesagt, mittlerweile kann ich darüber lachen. Spott und Schadenfreude haben wir uns genug abgeholt. Wir freuen uns, wenn es in Berlin (bald?) nur noch EINEN Flughafen gibt. Und: Lesen öffnet nicht nur Türen, sondern erspart auch hohe Kosten. 🤣🙄 Sicher ist auch, dass uns das nie mehr passiert.

    Grüße
    Valerie

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